Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2019
7 Seiten, Note: 1,0
1. Ausbildungsberuf
2. Thema der Unterweisung
3. Themenwahlbegründung
4. Ausbildungsort
5. Adressatenanalyse
6. Überlegung zur Didaktik
6.1. Einordnung des Themas in den Ausbildungsplan
6.2. Sachanalyse
7. Lernziele
8. Überlegung zur Methodik
9. Lernerfolgskontrolle
10. Unterweisungsmittel
11. Checkliste
12. Unterweisungsplan
Das Hauptziel dieser Unterweisung ist die Vermittlung der korrekten und hygienischen Vorgehensweise beim Öffnen einer Ampulle sowie der Vorbereitung einer Injektion für Auszubildende zur Medizinischen Fachangestellten. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie durch den Einsatz der 4-Stufen-Methode in Kombination mit Einzelarbeit die praktische Handlungskompetenz und das Verantwortungsbewusstsein bei medizinischen Assistenzaufgaben nachhaltig gesteigert werden können.
6.2. Sachanalyse
Das Vorbereiten einer Injektion ist ein wichtiger Bestandteil des Arbeitsablaufes in einer Arztpraxis. Eine Injektion muss gewissenhaft unter Beachtung des Arbeitsschutzes und Einhaltung der Hygienevorschriften vorbereitet werden.
Die Injektion wird wie folgt vorbereitet: a) Prüfung des Medikaments und der Patientendaten b) Öffnen der Ampulle und Vorbereiten der Injektion, Entsorgung
zu a) Das Medikament und die Patientendaten werden überprüft auf: - Verfallsdatum - Beschädigungen - richtige Lagerung - Konsistenz / Verfärbung - Zuordnung des richtigen Patienten
zu b) Nach Anziehen der Handschuhe wird die Kanüle zum Aufziehen des Medikaments auf die Spritze gesetzt. Die Glasampulle wird unter Verwendung eines Tupfers geöffnet. Das darin befindliche Medikament wird in die Spritze aufgezogen. Die Aufziehkanüle wird entsorgt. Nach dem Entlüften kann die Sicherheitskanüle auf die Spritze gesetzt werden. Die fertige Spritze wird mit Tupfern, Pflaster und der leeren Ampulle in eine Nierenschale gelegt. Das verbrauchte Material wird entsorgt.
1. Ausbildungsberuf: Identifizierung der Zielgruppe als Auszubildende zur Medizinischen Fachangestellten.
2. Thema der Unterweisung: Festlegung des praktischen Übungsinhaltes zum manuellen Öffnen einer Ampulle und zur Vorbereitung einer Injektion.
3. Themenwahlbegründung: Herleitung des Themas aus dem Ausbildungsrahmenplan für medizinische Assistenzaufgaben.
4. Ausbildungsort: Festlegung der Lernumgebung im Labor der Arztpraxis.
5. Adressatenanalyse: Beschreibung des Ausbildungsstandes und der individuellen Voraussetzungen der Auszubildenden.
6. Überlegung zur Didaktik: Einordnung der Unterweisung in den zeitlichen Ablauf und fachliche Analyse des Arbeitsprozesses.
7. Lernziele: Definition der fachlichen und sozialen Kompetenzen, die durch die Unterweisung erreicht werden sollen.
8. Überlegung zur Methodik: Begründung für den Einsatz der 4-Stufen-Methode und der Einzelarbeit zur Förderung der Selbstständigkeit.
9. Lernerfolgskontrolle: Definition der Kriterien zur Überprüfung der erreichten Lernziele.
10. Unterweisungsmittel: Auflistung der benötigten Materialien und Werkzeuge für die praktische Durchführung.
11. Checkliste: Detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitung für den Arbeitsvorgang.
12. Unterweisungsplan: Übersichtlicher Zeit- und Phasenplan der Unterweisung.
Medizinische Fachangestellte, Unterweisung, Injektion, Ampulle, 4-Stufen-Methode, Hygiene, Arbeitsschutz, Ausbildungsrahmenplan, Assistenz, Patientensicherheit, Sterilität, Vorbereitung, Fachkompetenz, Sozialkompetenz, Checkliste
Die Arbeit stellt einen detaillierten Unterweisungsentwurf für Auszubildende zur Medizinischen Fachangestellten dar, der den korrekten Prozess der Injektionsvorbereitung behandelt.
Die zentralen Themen sind die Einhaltung steriler Arbeitsweisen, die korrekte Prüfung von Medikamenten sowie die methodisch saubere Durchführung von Handgriffen im Labor einer Arztpraxis.
Das Ziel ist, dass die Auszubildende die Injektionsvorbereitung sicher, hygienisch einwandfrei und nach den geltenden Standards selbstständig durchführen kann.
Es wird die klassische 4-Stufen-Methode (Vorbereiten, Vormachen, Nachmachen, Üben) in Kombination mit Einzelarbeitsphasen angewandt.
Der Hauptteil gliedert sich in die Adressatenanalyse, didaktische Überlegungen, die detaillierte methodische Planung sowie die praktische Checkliste für den Injektionsvorgang.
Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Medizinische Fachangestellte, Injektion, Hygiene, Sterilität und Ausbildungsdidaktik charakterisiert.
Der Laborort bietet eine kontrollierte, praxisnahe Umgebung, in der die Auszubildende ohne direkte Gefährdung echter Patienten die notwendigen Handgriffe unter sterilen Bedingungen einüben kann.
Die Checkliste dient als strukturgebendes Instrument, welches der Auszubildenden Sicherheit gibt und sicherstellt, dass kein Arbeitsschritt, wie beispielsweise die Prüfung des Verfallsdatums, vergessen wird.
Der Erfolg wird durch aufmerksames Beobachten der Auszubildenden während der Übungsphase sowie durch ein anschließendes Feedbackgespräch und die praktische Durchführung bewertet.
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