Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2005
6 Seiten, Note: 1,9
1. Stufe „Vorbereitung des Auszubildenden“
1.1 Bereitstellen von Werkzeug und Material und zweckmäßiges Vorbereiten des Unterweisungsplatzes
1.2 Durch eine freundliche Begrüßung und einem kleinen persönlichen Gespräch werde ich versuchen die Befangenheit abzubauen und eine angenehme Atmosphäre zu schaffen.
1.3 Ich werde dem Auszubildenden das Unterweisungsthema vorstellen und es ihm anhand des Anschauungsmaterials näher zu bringen.
1.4 Ich frage den Auszubildenden nach seinen Vorkenntnissen.
1.5 Ich werde versuchen den Auszubildenden durch partnerschaftlichen Führungsstil zu motivieren neue Teigverarbeitungsmethoden lernen zu wollen und ihm die „Angst“ vor dem Lernen zu nehmen.
1.6 Ich werde dem Auszubildenden die Wichtigkeit der Hygiene in der Küche näher bringen.
1.7 Zur Orientierung benenne ich dem Auszubildenden noch mal das Lernziel.
2. Stufe: „Vormachen und erklären“
2.1 Hygienehinweise geben:
2.2 Benennen der Arbeitsmittel:
2.3 Portionieren der einzelnen Stränge vom Quarkölteig
2.4 Rundwirken und auslängen der Portionen zu Strängen
2.5 Erläutern von Tipps und Hinweisen
3. Stufe „Ausführungsversuch machen lassen“
3.1 Der Auszubildende nennt die einzelnen Arbeitsmittel die er für den Quarkölteig Zopf benötigt und die Hygienevorschriften die er beachten muss.
3.2 Der Auszubildende wird mit der Hand einzelne Portionen aus dem Teig entnehmen.
3.3 Der Auszubildende wird mit den gebogenen Handflächen den Teig rundrollen und ihn anschließend mit offenen Handflächen auf dem Tisch lang rollen.
3.4 Der Auszubildende wird Tipps und Hinweise nennen und erläutern, die den Arbeitsvorgang erleichtern oder sogar für diesen erforderlich sind.
3.5 Ich werde den Auszubildenden, wenn erforderlich, Denkanstöße und Lösungshinweise geben.
3.6 Der Auszubildende wird nach einem Muster aus den Strängen einen Zopf flechten.
3.7 Der Auszubildende wird den Zopf auf Flechtfehler untersuchen und sie bei Auftreten ausbessern.
3.8 Der Auszubildende wird mit dem Plastikhorn die Teig- und Mehlreste in die Schüssel kratzen.
4. Stufe „Beendigung der Unterweisung“
4.1 Ich werde den Auszubildenden um eine mündliche Wiederholung bitten.
4.2 Ich werde den Auszubildenden auf eventuelle Fehler hinweisen und ihm erklären wie diese vermieden werden können.
4.3 Ich werde dem Auszubildenden loben, um ihn für neue Aufgaben zu stärken und ihm die Freude am Lernen zu geben.
4.4 Den Auszubildenden fragen, ob er noch Fragen hätte.
4.5 Ich werde ihn darauf aufmerksam machen, dass es noch andere Zöpfe gibt, die ich ihm beim nächsten mal zeigen werde.
4.6 Ich werde ihn darauf hinweisen, dass er die Unterweißung in sein Berichtsheft eintragen soll.
4.7 Mit einem festen Händedruck und einem freundlichen Gruß werde ich den Auszubildenden verabschieden.
Ziel dieser Unterweisungsprobe ist die Vermittlung der fachgerechten Herstellung eines Zopfes aus Quarkölteig an einen Auszubildenden im zweiten Lehrjahr unter Anwendung der Vier-Stufen-Methode.
2. Stufe: „Vormachen und erklären“
Hygienehinweise geben: Hände waschen, Handschuhe, Kopfbedeckung, Schürze, Kochjacke. Mündlich - Gesetz, Gefahr der Übertragung von Krankheiten, Qualitätsverlust.
Benennen der Arbeitsmittel: Plastikhorn, Quarkölteig, Mehl, Schüssel, Reinigungstuch. Anhand von zeigen und bezeichnen der Werkzeuge und Materialien. Damit der Auszubildende das Werkzeug für diese Tätigkeit kennen lernt.
Portionieren der einzelnen Stränge vom Quarkölteig. Mit der mehligen Hand Portionieren aus dem Quarkölteig lösen. Damit wir einzelne Portionen für die späteren Stränge erhalten.
Rundwirken und auslängen der Portionen zu Strängen. Die Portionen werden zwischen den gebogenen Handflächen gedreht bis sie rund sind und danach mit den offenen Handflächen auf dem Tisch zu einem Strang rollen. Damit wir gleichmäßige Stränge bekommen und daraus einen Zopf flechten können.
Erläutern von Tipps und Hinweisen. Mündlich/Praktisch anhand von Beispielen am Gebäckstück. Damit Fehler vermieden werden und ein fachgerechtes Produkt gewährleistet wird.
1. Stufe „Vorbereitung des Auszubildenden“: Der Ausbilder bereitet den Arbeitsplatz vor, baut durch ein persönliches Gespräch Vertrauen auf und führt den Auszubildenden in das Thema ein.
2. Stufe: „Vormachen und erklären“: Die fachlichen Schritte, beginnend bei der Hygiene über das Portionieren bis zum Formen des Zopfes, werden demonstriert und begründet.
3. Stufe „Ausführungsversuch machen lassen“: Der Auszubildende wendet die erlernten Schritte unter Anleitung praktisch an und korrigiert unter Hilfestellung seine Arbeit.
4. Stufe „Beendigung der Unterweisung“: Die Unterweisung wird durch eine Wiederholung, konstruktives Feedback, Lob und organisatorische Hinweise zum Berichtsheft abgeschlossen.
Ausbildereignungsprüfung, Quarkölteig, 4-Stufen-Methode, Unterweisung, Teigwaren, Hygiene, Zopf flechten, Ausbildung, Unterweisungsprobe, Auszubildender, Lebensmittelverarbeitung, Arbeitsmittel, handwerkliches Geschick, Lernziel, Pädagogik.
Die Arbeit dokumentiert einen strukturierten Entwurf für eine praktische Unterweisung zur Ausbildereignungsprüfung, in der das Flechten eines Zopfes aus Quarkölteig vermittelt wird.
Die zentralen Felder sind die praktische Unterweisungsmethodik, die fachgerechte Teigverarbeitung sowie die Einhaltung von Hygienevorschriften im Küchenbereich.
Das Ziel ist, dass der Auszubildende nach der 15-minütigen Unterweisung in der Lage ist, fachgerecht einen Quarkölteig-Zopf zu flechten.
Es wird die klassische 4-Stufen-Methode angewandt, die sich in Vorbereitung, Vormachen, Ausführungsversuch und Beendigung gliedert.
Der Hauptteil gliedert sich in die vier Stufen der Ausbildung, in denen detailliert beschrieben wird, wie der Ausbilder agiert und welche Handlungen der Auszubildende vollziehen muss.
Wichtige Begriffe sind insbesondere die 4-Stufen-Methode, Quarkölteig, Hygiene, Unterweisung und die Ausbildereignungsprüfung.
Quarkölteig ist eine leicht zu verarbeitende Teigart, die sich ideal für Kleingebäck eignet und eine gute Übungsgrundlage für das Erlernen von Flechttechniken bietet.
In der dritten Stufe leistet der Ausbilder Hilfestellung durch Denkanstöße, während in der vierten Stufe Fehler gemeinsam besprochen und deren Vermeidung erläutert werden.
Hygiene ist ein zentraler Bestandteil; sie wird bereits zu Beginn der zweiten Stufe thematisiert, um den Auszubildenden für gesetzliche Anforderungen und die Qualitätssicherung zu sensibilisieren.
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