Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2005
11 Seiten, Note: 2+
I. Formulierung und Aufbereitung des Themas
II. Analyse des Auszubildenden und der Ausgangslage
III. Unterweisungsziele und Feinlernziele
IV. Unterweisungs-Methode unter Einbezug des Auszubildenden
V. Unterweisungsverlauf
VI. Unterweisungsabschluss
Diese Arbeit dient als Unterweisungsentwurf zur Vorbereitung auf die praktische Ausbilderprüfung vor der Industrie- und Handelskammer. Ziel ist es, einer Auszubildenden die fachgerechte Methode des Umtopfens von Pflanzen in Tongranulat (Seramis) zu vermitteln und sie dazu zu befähigen, Kunden hierzu kompetent zu beraten und das Umtopfen selbstständig durchzuführen.
Stufe 2: Vormachen
1. Kübel von ausreichender Größe bereit stellen
a. Faustregel: Der Ballen der Pflanze sollte nicht mehr als 1/3 des Volumens einnehmen. Der Rest mindestens 2/3 des Volumens (es darf gerne mehr sein)
2. Blumenstock vorbereiten
a. Blumenstock aus dem alten Gefäß lösen
b. Lockere Erde entfernen, die Erde am Ballen kann dran bleiben
3. Blumenkübel vorbereiten
a. Zuerst die Löcher des Kübels mit einem Stein oder Tonscherben etc. abdecken, damit das Tongranulat nicht beim gießen aus dem Loch gespült wird.
4. Einpflanzen
a. Etwas Granulat einfüllen und den Ballen der Pflanze dabei so tief einsetzen, dass noch genügend Platz ist, um auch die Oberseite des Ballens zu bedecken. Zwischen dem Substrat und dem oberen Rand des Topfes muss ein Gießabstand eingehalten werden, damit das Tongranulat nicht aus dem Topf fällt.
5. Gießanzeiger
a. Anschließend benötigt man noch einen Gießanzeiger. Diesen in den Ballen der Pflanze - wichtig: Nicht in das lose Granulat daneben! – hineinstecken und gießen. Faustregel: Gegossen wird immer 1/4 des Gesamtvolumens des Kübels. Am besten vor dem Pflanzen das Volumen des Topfes vom Etikett ablesen oder ausmessen.
I. Formulierung und Aufbereitung des Themas: Einordnung der Unterweisung in den Ausbildungsrahmenplan mit Fokus auf das Richtziel Kundenservice.
II. Analyse des Auszubildenden und der Ausgangslage: Vorstellung der Auszubildenden Claudia Müller, ihres Ausbildungsstandes sowie ihrer persönlichen Lernvoraussetzungen.
III. Unterweisungsziele und Feinlernziele: Definition der Grob- und Feinlernziele hinsichtlich der Substratkunde und der praktischen Anwendung von Tongranulat.
IV. Unterweisungs-Methode unter Einbezug des Auszubildenden: Erläuterung der angewandten Vier-Stufen-Methode zur effektiven Wissensvermittlung.
V. Unterweisungsverlauf: Detaillierte Darstellung der ersten Stufe der Unterweisung inklusive Vorbereitung und Motivation.
VI. Unterweisungsabschluss: Beschreibung der praktischen Übungsphase, der Lernerfolgskontrolle durch ein Abschlussgespräch sowie der Bedeutung des Berichtshefts.
Ausbilderprüfung, Unterweisungsentwurf, Vier-Stufen-Methode, Umtopfen, Tongranulat, Seramis, Pflanzenpflege, Auszubildende, Lernziele, Gießanzeiger, Kundenservice, Substrate, Fachkompetenz, Berichtsheft, Gartenbau.
Die Arbeit stellt einen konkreten Entwurf für eine praktische Unterweisung im Rahmen der Ausbilderprüfung vor der IHK dar, in dem das Umtopfen von Pflanzen in Tongranulat gelehrt wird.
Die zentralen Felder umfassen die Vorbereitung des Arbeitsplatzes, die korrekte Anwendung von Pflanzsubstraten, den Einsatz von Gießanzeigern sowie die fachgerechte Pflege und Düngung von Pflanzen.
Die Auszubildende soll nach der Unterweisung in der Lage sein, die Vorteile von Tongranulat gegenüber herkömmlicher Erde zu erklären und selbstständig Pflanzenarrangements nach Kundenwunsch zu gestalten.
Es wird die klassische Vier-Stufen-Methode angewandt, bestehend aus Vorbereitung, Vormachen, Nachmachen und Üben.
Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Planung, die Analyse der Lernenden, den detaillierten Ablauf der Stufen 1 bis 4 sowie die abschließende Erfolgskontrolle.
Die wichtigsten Begriffe sind Ausbilderprüfung, Unterweisungsentwurf, Vier-Stufen-Methode, Seramis (Tongranulat) und Lernziele.
Das Berichtsheft dient als Dokumentationsinstrument, das sowohl dem Ausbilder als auch dem Auszubildenden zur Kontrolle des Ausbildungsstands und zur Sicherstellung der vermittelten Fertigkeiten laut Rahmenplan dient.
Beim Gießen sollte immer ein Viertel des Gesamtvolumens des Kübels als Wassermenge verwendet werden, wobei der Gießanzeiger als Kontrollinstrument fungiert.
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