Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2005
14 Seiten, Note: 98%
I. Allgemeine Vorüberlegungen
Checkliste der wichtigsten Fragestellungen vor der Unterweisung
II. Planung der Ausbildungseinheit
Übertragung der Vorüberlegungen auf die konkrete Unterweisungseinheit; ggf. Einbeziehung von Sicherheitshinweisen
III. Durchführung der Ausbildungseinheit
Vorgehensweise und Methode für die Unterweisung
IV. Lernerfolgskontrolle und Nachbereitung der Ausbildungseinheit
Messung des Lernerfolgs in Bezug auf vermittelten Fähigkeiten und Kenntnisse; ggf. Ermittlung der Ursache von Soll- und Ist- Abweichung sowie Festlegung und Implementierung von Korrekturmaßnahmen
V. Anhang
Leittexte als Informationsquelle für die Bearbeitung
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die strukturierte Planung und methodische Konzeption einer Ausbildungseinheit für angehende Industriekaufleute. Die zentrale Fragestellung konzentriert sich darauf, wie der komplexe Vergleich verschiedener Distributionsorgane methodisch sinnvoll vermittelt werden kann, um Lernziele effektiv zu erreichen und den Lernerfolg nachhaltig zu sichern.
Handlungsreisender
Angestellter (Außendienstmitarbeiter) ⇒ Handlungsbevollmächtigter (§ 59 ff. HGB), weisungsgebunden
Vertretungsmacht: Vermittlungsvollmacht (Bestätigung durch das Unternehmen) oder Abschlussvollmacht
Vertragsabschlüsse im Namen und auf Rg. des Auftraggebers
Vergütung: Gehalt (Fixum) + Umsatzbeteiligung (Provision); meist Firmenwagen, Ersatz von Aufwendungen (Spesen), Ausstattung mit Werbematerial, Notebook
Aufgaben: Kontaktpflege mit Kunden, Anbieten von Waren u. Dienstleistungen, Entgegennahme von Bestellungen und Reklamationen/Mängelrügen, Beschaffung von Absatzinformationen, Schreiben von Reiseberichten
Pflichten: Bemühungspflicht um Abschlüsse, Benachrichtigungspflicht des Auftraggebers, Treue- und Verschwiegenheitspflicht, Wettbewerbsverbot, er darf keine geschlossenen Verträge ändern, bei Inkassovollmacht kann er Zahlungen entgegennehmen (Inkassoprovision)
Vorteil: besserer Einsatz für die Produkte seines Arbeitgebers; weisungsgebunden, keine freie Gestaltung seiner Tätigkeit; er kann mit Marktforschung, Kundenpflege, Verkaufsförderung usw. betraut werden; gute Verkaufsverhandlungen und gute Produktkenntnisse, Konzentration auf den Absatz der Produkte eines Unternehmens; flexibel einsetzbar
Nachteil: Hohe Personal-Fixkosten, bei geringen Umsätzen zu hohe Kosten
I. Allgemeine Vorüberlegungen: Dieses Kapitel definiert die grundlegenden pädagogischen und organisatorischen Fragestellungen, die vor Beginn jeder Unterweisung geklärt werden müssen.
II. Planung der Ausbildungseinheit: Hier werden die Lernziele, die Zielgruppe sowie die zeitlichen und räumlichen Rahmenbedingungen für das Thema Distributionsorgane festgelegt.
III. Durchführung der Ausbildungseinheit: Dieses Kapitel beschreibt den konkreten methodischen Ablauf mittels Leittextmethode und die didaktischen Prinzipien, die während der Vermittlung angewendet werden.
IV. Lernerfolgskontrolle und Nachbereitung der Ausbildungseinheit: Hier wird dargelegt, wie der Lernerfolg nach der Unterweisung geprüft wird und wie der Ausbilder auf Basis von Abweichungen notwendige Korrekturmaßnahmen einleitet.
V. Anhang: Dieses Kapitel enthält die ergänzenden Materialien wie Leittexte und Arbeitsvordrucke, die zur praktischen Bearbeitung durch die Auszubildenden dienen.
Ausbildungseinheit, Industriekauffrau, Distributionsorgane, Handlungsreisender, Handelsvertreter, Kommissionär, Handelsmakler, Leittextmethode, Lernziele, Lernerfolgskontrolle, Ausbilder-Eignungs-Prüfung, Absatzwege, didaktische Prinzipien, Betriebliche Ausbildung, Wissensvermittlung.
Die Arbeit dient als Präsentationskonzept für den praktischen Teil der Ausbilder-Eignungs-Prüfung und befasst sich mit der methodischen Vermittlung von Fachwissen über Distributionsorgane.
Die zentralen Themen sind die rechtliche und betriebswirtschaftliche Differenzierung zwischen Handlungsreisenden, Handelsvertretern, Kommissionären und Handelsmaklern.
Ziel ist es, Auszubildenden die Vor- und Nachteile der verschiedenen Absatzhelfer zu vermitteln, damit diese sie in der Praxis situationsgerecht einsetzen können.
Es wird die Leittextmethode eingesetzt, die als aktivierende Form der Partnerarbeit die Selbstständigkeit der Auszubildenden fördern soll.
Der Hauptteil gliedert sich in die Planung, Durchführung, Kontrolle und Nachbereitung der Ausbildungseinheit, wobei konkrete didaktische Schritte wie die Aufgabenstellung und Ergebnissicherung beschrieben werden.
Besonders prägend sind Begriffe wie Ausbildungseinheit, Distributionsorgane, Leittextmethode und Lernerfolgskontrolle.
Die Methode wurde gewählt, um die Kommunikationsfähigkeit und das eigenverantwortliche Handeln der Auszubildenden bei der Erarbeitung komplexer theoretischer Inhalte zu fördern.
Die Ergebnisse werden durch eine moderierte Zusammenfassung durch den Ausbilder, eine Visualisierung per Overhead-Projektor sowie die Bereitstellung eines Hand-outs für alle Teilnehmer gesichert.
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