Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2019
13 Seiten, Note: 1
AdA Handwerk / Produktion / Gewerbe - Maler, Lackierer, Fliesenleger
Allgemeine Angaben
Ausbildungsziele
Lernzielbereiche
Ausgewählte Unterweisungsmethode
Arbeitszeitgliederung
Unterweisungsbericht
Arbeitsblatt
Technisches Merkblatt
Die vorliegende Arbeit dokumentiert eine strukturierte Unterweisung für Auszubildende im Maler- und Lackiererhandwerk mit dem Ziel, die fachgerechte Oberflächengestaltung unter Anwendung einer spezifischen Lasurtechnik zu vermitteln und die praktischen Fertigkeiten des Lehrlings systematisch aufzubauen.
1. Stufe: Vorbereitung
Der Ausbilder: In Abwesenheit des Lehrlings bereitet sich der Ausbilder auf die Unterweisung vor. Er informiert sich noch einmal über das bevorstehende Unterweisungsthema und richtet dementsprechend das dafür benötigte Material und Werkzeug her. Er bereitet für den Lehrling Übungsplatten vor. Der Ausbilder macht sich Gedanken, wie er dem Lehrling das Lernziel am besten und am nachvollziehbarsten beibringt. Dazu erstellt er eine Arbeitszergliederung, indem er die einzelnen Arbeitsschritte aufführt, wie diese auszuführen sind und warum dies geschieht.
Der Arbeitsplatz: Am Arbeitsplatz sind alle benötigen Materialen, Werkzeuge und sonstige Hilfsmittel vorab bereits vorhanden. Die Arbeitsfläche ist sauber und ordentlich abgedeckt und auf die UVV geprüft.
Der Lehrling: Damit die bevorstehende Unterweisung erfolgreich durchgeführt werden kann, muss sich der Ausbilder speziell mit dem Lehrling beschäftigen. Der Ausbilder sollte rechtzeitig mit dem Lehrling Kontakt aufnehmen und ihn über die Unterweisung informieren. Er sollte schon vorab versuchen dem Lehrling das neue Unterweisungsthema schmackhaft zu machen, so dass das Interesse des Lehrlings geweckt wird und er im Vorhinein schon motiviert ist, eine neue Fertigkeit zu erlernen. Der Ausbilder informiert sich über den Lehrling, um über eventuelle Besonderheiten, wie z.B. Farbschwächen, Allergien, Unverträglichkeiten bescheid zu wissen, um dementsprechend darauf reagieren zu können. Des Weiteren informiert sich der Ausbilder über das Thema der letzten Unterweisung, dass er die Vorkenntnisse des Lehrlings richtig einschätzen kann und ihn nicht überfordert.
Allgemeine Angaben: Dieses Kapitel definiert den organisatorischen Rahmen der Unterweisung, einschließlich Thema, Zielgruppe, Dauer und benötigter Arbeitsmaterialien.
Ausbildungsziele: Hier werden das Richtlernziel, das Grobziel sowie das Feinziel der Unterweisung spezifiziert und in kognitive, psychomotorische und affektive Lernzielbereiche unterteilt.
Ausgewählte Unterweisungsmethode: Die Arbeit erläutert den Einsatz der 4-Stufen-Methode und beschreibt detailliert die Vorbereitungsphase sowie die einzelnen Schritte von der Durchführung bis zur Übungs- und Festigungsphase.
Arbeitszeitgliederung: In dieser Übersicht werden die Arbeitsschritte, die jeweiligen Ausführungsmethoden und deren fachliche Bewandnis gegenübergestellt.
Unterweisungsbericht: Dieses Kapitel stellt ein Formular zur Verfügung, um die Unterweisung systematisch zu dokumentieren und den Ausbildungsverlauf festzuhalten.
Arbeitsblatt: Ein praktisches Instrument zur Überprüfung der Werkzeugkunde und deren Verwendung durch den Auszubildenden.
Technisches Merkblatt: Dieses Kapitel liefert produktspezifische Informationen über Eigenschaften, Verarbeitungshinweise und Sicherheit von Lasurfarben.
Malerhandwerk, Lasurtechnik, 4-Stufen-Methode, Ausbildung, Unterweisung, Oberflächengestaltung, Materialkunde, Arbeitssicherheit, Fachkompetenz, Handwerk, Lehrling, Ausbilder, Dekorlasur, Arbeitszergliederung, Qualitätsbewusstsein.
Die Arbeit befasst sich mit der methodischen Planung und Durchführung einer praktischen Ausbildungsunterweisung für den Beruf Maler und Lackierer.
Die Schwerpunkte liegen auf der fachgerechten Anwendung von Lasurtechniken, der Materialkunde sowie der Vermittlung von Arbeitsabläufen.
Der Lehrling soll nach der Unterweisung in der Lage sein, selbstständig und fachgerecht eine Oberflächengestaltung mittels Lasurtechnik durchzuführen.
Es wird die klassische 4-Stufen-Methode (Vorbereitung, Vormachen/Erklären, Nachmachen, Üben/Festigen) angewandt.
Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Vorbereitung, die detaillierte Ablaufbeschreibung der Unterweisungsstufen, die Zeitgliederung sowie die Bereitstellung von Arbeits- und Informationsmaterialien.
Wichtige Begriffe sind Lasurtechnik, Ausbildungsziele, 4-Stufen-Methode, Handwerkliche Unterweisung und Fachgerechte Oberflächengestaltung.
Wie im technischen Merkblatt erläutert, beeinflussen Saugvermögen und Beschaffenheit des Untergrundes das optische Endergebnis der transparenten Lasur maßgeblich.
Der Ausbilder soll durch frühzeitige Einbindung, Interesse am schulischen Stand und klare Zielsetzung das Interesse und die Lernbereitschaft des Lehrlings wecken.
Der Ausbilder soll bei schweren Fehlern eingreifen und den Lehrling durch gezielte Fragen dazu anleiten, die korrekte Lösung selbst zu finden.
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