Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2005
18 Seiten, Note: 2
1. Einordnung der Unterweisungseinheit
2. Voraussetzung des Auszubildenden
3. Sachbetrachtung
4. Methodenwahl
5. Ausbildungsmittel
6. Lernziele
7. Durchführung der Unterweisung
7.1 Vorbereitung / Motivation
7.2 Lernziel: Der Auszubildende soll selbstständig und fachgerecht ein Reifenschaden instand setzen können.
7.3 Wiederholung des Vorgemachten durch den Auszubildenden
7.4 Üben und festigen des Gelernten
8. Erfolgskontrolle
9. Eigenkontrolle
10. Anhang
Das Ziel dieser Unterweisungseinheit besteht darin, einen Auszubildenden im dritten Lehrjahr zum Kraftfahrzeugmechatroniker dazu zu befähigen, die fachgerechte Instandsetzung eines beschädigten Kraftfahrzeugreifens unter Anwendung eines spezifischen Reifenreparatursystems selbstständig durchzuführen.
3. Sachbetrachtung
Das Reifenreparatursystem darf ausschließlich an schlauchlosen Reifen angewandt werden. Die Reifenreparatursticks bestanden anstandslos alle Lebenszeitdauer– und Hochgeschwindigkeitstests nach TÜV SAE-DOT. Das System erfüllt in vollem Umfang alle Vorschriften für die Reparatur von Radial– und Diagonal– Schlauchlosen Reifen. Ein Vorteil des Reifenreparatursystems ist die schnelle Reparatur des Reifens. Nach mehrmaligem Üben beträgt die Reparaturzeit für Radial– und Diagonalreifen ca. 5 Minuten. Jede Stichverletzung der Reifenlauffläche egal ob gerade oder schräg kann repariert werden, wenn die an der Innenseite gemessene Schadensausdehnung nicht größer ist als 6mm bis einschließlich HR-Reifen (210km/h) und 3mm bis einschließlich VR-Reifen (240km/h). Bis TR-Reifen sind zwei Reparaturen je Reifen zulässig. Reifen – Reparatursticks und Flüssigpflaster sind 100% selbstvulkanisierend. Die Reifen– Reparatursticks in Reifen und Stahlgürtel sind hochgradig reiß – und scherfest. Das Reifen– Flüssigpflaster versiegelt die Reparatursticks dauerhaft und ist der unwiderlegbare Beweiß für die Vorgeschriebene Demontage bei Radialreifen. Reparierte Reifen sind runderneuerbar und daher umweltschonend, da Aufbohren und Raspeln entfällt. Dadurch entsteht keine Zerstörung der Trag– und Haltekonstruktion (Gürtel und Karkasse), keine Gefahr von Gürtelspreizungen.
1. Einordnung der Unterweisungseinheit: Definiert den rechtlichen und inhaltlichen Rahmen basierend auf dem Ausbildungsrahmenplan.
2. Voraussetzung des Auszubildenden: Beschreibt das Profil des Lernenden, insbesondere Ausbildungsstand und Grundkenntnisse.
3. Sachbetrachtung: Erläutert die technischen Spezifikationen und die rechtlichen Grundlagen für Reifenreparaturen.
4. Methodenwahl: Legt die Anwendung der Vierstufenmethode als didaktisches Konzept fest.
5. Ausbildungsmittel: Listet das benötigte Material für die praktische Durchführung auf.
6. Lernziele: Definiert Richt-, Grob- und Feinziele unterteilt in kognitive, psychomotorische und affektive Bereiche.
7. Durchführung der Unterweisung: Detaillierter Ablauf der Stufen von der Vorbereitung bis zur Festigung des Wissens.
8. Erfolgskontrolle: Beschreibt die reflektierende Analyse des Ausbilders nach Abschluss der Einheit.
9. Eigenkontrolle: Bietet ein einfaches Checklisten-Format für den Ausbilder zur Selbstbewertung.
10. Anhang: Enthält ergänzendes visuelles Material wie Folien und Explosionsdarstellungen.
Reifenreparatur, Kraftfahrzeugmechatroniker, Vierstufenmethode, Schlauchlosreifen, Kaltvulkanisation, Ausbildungsrahmenplan, Reifenreparatursystem, Instandsetzung, Arbeitssicherheit, Reifenlauffläche, Radialreifen, Schadensausdehnung, Berufsausbildung, Werkstattpraxis.
Die Arbeit behandelt die professionelle Instandsetzung von schlauchlosen PKW-Reifen unter Verwendung eines speziellen Reifenreparatursystems im Rahmen der Ausbildung zum Kraftfahrzeugmechatroniker.
Die Schwerpunkte liegen auf der rechtlichen Zulässigkeit, den technischen Qualitätsvorgaben der Reparatur sowie der didaktischen Vermittlung dieser Fertigkeiten mittels der Vierstufenmethode.
Das Ziel ist, dass der Auszubildende nach der Anleitung in der Lage ist, einen fachgerechten Reifenschaden selbstständig und sicher zu beheben.
Es wird die klassische Vierstufenmethode verwendet, die sich aus Vorbereiten, Vormachen, Nachmachen und Üben/Festigen zusammensetzt.
Der Hauptteil ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, die alle Phasen von der Entfernung des Fremdkörpers über die Reinigung und Einbringung der Reparatursticks bis zur abschließenden Sichtkontrolle umfasst.
Es erlaubt eine schnelle, fachgerechte Reparatur ohne die Karkasse des Reifens durch Aufbohren oder Raspeln zu beschädigen, wodurch die Runderneuerungsfähigkeit erhalten bleibt.
Die StVZO bildet das rechtliche Fundament und legt fest, bei welcher Schadensgröße und an welcher Stelle des Reifens eine Instandsetzung überhaupt zulässig ist.
Weil die Arbeit an Reifen eine präzise Handhabung von Werkzeugen erfordert, um den Lochkanal korrekt vorzubereiten und den Reparaturstick ohne Materialbeschädigung einzubringen.
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