Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2011
4 Seiten, Note: 1,00
1. Beschreibung der Ausgangssituation
2. Beschreibung und Analyse der Aufgaben-/Problemstellung
3. Zielformulierung
4. Erwartungen an die Auszubildenden
5. Zu vermittelnde/r Inhalt/e berufsspezifischer Fachqualifikation
6. Lösungsalternativen und Begründung der eigenen Lösung
7. Zielgruppe / Zielpersonen
8. Lernort
9. Zeitlicher Rahmen
10. Hilfsmittel/Medieneinsatz
11. Präsentationsablauf
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die methodisch fundierte Planung und Durchführung einer Unterweisungseinheit für neue Auszubildende, um grundlegende rechtliche Rahmenbedingungen wie das Jugendarbeitsschutzgesetz zu vermitteln. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie theoretische gesetzliche Inhalte für eine Gruppe von Jugendlichen am zweiten Ausbildungstag motivierend und effizient präsentiert werden können.
Lösungsalternativen und Begründung der eigenen Lösung:
Für die Vermittlung der Inhalte des Jugendarbeitsschutzgesetzes habe ich die Präsentation als Ausbildungsmethode gewählt. Diese Methode scheint mir in diesem Fall die sinnvollste zu sein, da es sich hauptsächlich um kognitive Lernziele handelt, die ich vermitteln möchte. Ein weiterer Vorteil ist, dass mit einer Präsentation eine größere Gruppe von Auszubildenden gleichzeitig angesprochen werden kann, wie es bei mir der Fall ist. Es werden von den Auszubildenden keine Vorkenntnisse erwartet. Da es sich bei der Präsentation um eine passive Form der Übermittlung von Ausbildungsinhalten handelt, werden die Jugendlichen an ihrem zweiten Arbeitstag, an welchem sie sich gerade erst noch kennen lernen und Hemmungen untereinander bestehen, nicht in eine unangenehme Situation gedrängt.
Dass der Behaltungsgrad nicht so hoch ist wie bei anderen Methoden, ist hier in diesem Fall nicht schwerwiegend, da die Jugendlichen die Gesetze nachlesen können und nur einen Überblick über ihre Pflichten und Rechte erhalten sollen.
Beschreibung der Ausgangssituation: Die Autorin beschreibt den Kontext als große Reiseagentur in München und die Aufnahme von 20 neuen Auszubildenden.
Beschreibung und Analyse der Aufgaben-/Problemstellung: Es wird dargelegt, wie am ersten Arbeitstag Unsicherheiten bezüglich arbeitsrechtlicher Themen wie Pausen und Urlaub aufkamen, die eine gezielte Unterweisung notwendig machen.
Zielformulierung: Dieses Kapitel definiert die angestrebten Lernziele auf kognitiver und affektiver Ebene für die 15-minütige Präsentation.
Erwartungen an die Auszubildenden: Die Autorin legt dar, welche Vorinformationen die Auszubildenden benötigen, um die Präsentation konstruktiv zu verfolgen.
Zu vermittelnde/r Inhalt/e berufsspezifischer Fachqualifikation: Die Inhalte des Jugendarbeitsschutzgesetzes werden dem offiziellen Ausbildungsrahmenplan zugeordnet.
Lösungsalternativen und Begründung der eigenen Lösung: Hier wird begründet, warum die Präsentationsmethode anderen Ansätzen wie der 4-Stufen-Methode vorgezogen wurde.
Zielgruppe / Zielpersonen: Kurzcharakteristik der 20 Auszubildenden im Alter von 16 bis 18 Jahren am zweiten Arbeitstag.
Lernort: Festlegung des Seminarraums als optimale Umgebung für die Präsentation.
Zeitlicher Rahmen: Die Unterweisungseinheit ist auf insgesamt 15 Minuten konzipiert.
Hilfsmittel/Medieneinsatz: Auflistung der benötigten Technik wie Beamer, Flipchart und Fachliteratur.
Präsentationsablauf: Eine tabellarische Übersicht, die den zeitlichen Verlauf in Eröffnung, Hauptteil und Schlussteil strukturiert.
Jugendarbeitsschutzgesetz, Ausbildung, Reiseverkehrskaufmann, Präsentationsmethode, Unterweisung, Arbeitsrecht, Auszubildende, Lernziele, Berufsausbildung, Arbeitssicherheit, Pädagogik, Betriebliche Ausbildung, Gesetzesgrundlagen, Methodik, Fachqualifikation.
Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption einer 15-minütigen Unterweisung für neue Auszubildende zum Thema Jugendarbeitsschutzgesetz.
Im Zentrum stehen die rechtlichen Rahmenbedingungen der Ausbildung, insbesondere Rechte und Pflichten von Jugendlichen im Arbeitsverhältnis.
Das Ziel ist, dass die Auszubildenden nach der Unterweisung die wesentlichen Inhalte des Jugendarbeitsschutzgesetzes kennen und ihre eigenen Rechte und Pflichten verstehen.
Die Autorin wählt eine klassische Präsentation, da diese für eine größere Gruppe ohne Vorkenntnisse zu Beginn der Ausbildung am besten geeignet ist.
Der Hauptteil deckt kritische Bereiche ab: Geltungsbereich, Arbeitszeit, Ruhezeiten, Urlaub, Freistellungen und ärztliche Untersuchungen.
Die zentralen Schlagworte sind Ausbildungsplanung, Jugendarbeitsschutzgesetz, methodische Didaktik und berufliche Sozialisation.
Die Methode wurde abgelehnt, da sie für die Vermittlung rein kognitiver Inhalte zu zeitintensiv ist und die Gruppengröße von 20 Personen eine Einzelunterweisung unpraktikabel macht.
Die Motivation wird durch den Bezug zu konkreten Fällen aus dem Alltag der Auszubildenden sowie die Verdeutlichung des persönlichen Nutzens (Kenntnis der eigenen Rechte) gesteigert.
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