Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2006
12 Seiten
1 Adressatenanalyse
1.1 Der Ausbilder / die Ausbilderin
1.2 Der Auszubildende / die Auszubildende
2 Beschreibung der Lernziele
2.1 Gesamtlernziel
2.2 Feinlernziele
2.2.1 Kognitive Lernziele (Kenntnisse)
2.2.2 Affektive Lernziele (Interesse, Emotionen)
2.2.3 Psychomotorische Lernziele
2.2.4 Schlüsselqualifikationen
3 Planung und Durchführung der Ausbildungseinheit
3.1 Ort der Unterweisung
3.2 Lernzeit
3.3 Unterweisungsmethode
3.4 Lehr- und Ausbildungsmittel
3.5 Durchführung / Ablauf der Unterweisung
3.5.1 1. Stufe: Vorbereiten durch den Ausbilder
3.5.2 2. Stufe: Vormachen und Erklären durch den Ausbilder
3.5.3 3. Stufe: Nachmachen und Erklären durch den Auszubildenden
3.5.4 4. Stufe: Selbstständiges Üben durch den Auszubildenden
4 Anhang
Ziel dieses Dokuments ist es, Prüfungsteilnehmern eine strukturierte Vorlage für einen Unterweisungsentwurf zur AEVO-Prüfung bereitzustellen, um den praktischen Teil der Ausbildereignungsprüfung erfolgreich zu absolvieren.
3.3 Unterweisungsmethode
Begründen Sie hier Ihre Methodenwahl!
Hier wird exemplarisch die Vier-Stufen-Methode vorgestellt – andere Methoden wären z.B. das Lehrgespräch, die Leittextmethode, das Planspiel o.ä.
Kurzdarstellung der Vier-Stufen-Methode6:
1. Stufe: Vorbereiten durch den Ausbilder
2. Stufe: Vormachen und Erklären durch den Ausbilder
3. Stufe: Nachmachen und Erklären durch den Auszubildenden
4. Stufe: Selbstständiges Üben durch den Auszubildenden
Die Vier-Stufen-Methode ist ein Verfahren, um Auszubildende direkt am Ausbildungsplatz zu unterweisen. Bei ihr übernimmt der Ausbilder die Demonstration zunächst selbst, bevor sie der Auszubildende „imitiert“. Sehr hilfreich ist diese Methode insbesondere beim Erlernen von handwerklichen Grundfertigkeiten, bei denen der Auszubildende ein Bild von der richtigen Ausführung benötigt.7 Mit dem vierstufigen Vorgehen wird vermieden, dass sich beim Lernen Fehler einschleichen, bei Bedarf kann der Ausbilder jederzeit zur vorgehenden Stufe zurückkehren.8
1 Adressatenanalyse: Dieses Kapitel erläutert die Bedeutung der Profilbildung von Ausbilder und Auszubildendem, um Lernprozesse individuell und motivierend zu gestalten.
2 Beschreibung der Lernziele: Hier wird die Differenzierung in kognitive, affektive und psychomotorische Lernziele dargelegt, ergänzt um die Berücksichtigung von Schlüsselqualifikationen.
3 Planung und Durchführung der Ausbildungseinheit: Dieses Kapitel bietet einen Leitfaden für die praktische Umsetzung der Unterweisung unter Anwendung der Vier-Stufen-Methode.
4 Anhang: Dieser Teil dient der organisatorischen Ergänzung durch Musteraufgaben, Lösungsblätter und Auszüge aus dem Ausbildungsrahmenplan.
Ausbildereignungsprüfung, AEVO, Unterweisung, Auszubildender, Ausbilder, Vier-Stufen-Methode, Lernziele, kognitiv, affektiv, psychomotorisch, Schlüsselqualifikationen, Arbeitszergliederung, Ausbildungsrahmenplan, Kompetenzförderung, Ausbildungspraxis
Das Dokument fungiert als Leitfaden und Vorlage für die Erstellung eines Unterweisungsentwurfs, der für den praktischen Teil der AEVO-Prüfung erforderlich ist.
Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse der beteiligten Personen, der pädagogisch fundierten Zielsetzung und der strukturierten methodischen Planung einer praktischen Unterweisung.
Das Ziel ist die Vermittlung einer strukturierten Vorgehensweise zur Planung, Durchführung und Dokumentation einer Ausbildungseinheit gemäß den Standards der Ausbilder-Eignungsverordnung.
Der Fokus liegt auf der Vier-Stufen-Methode als didaktisches Standardverfahren zur Vermittlung von handwerklichen und beruflichen Fertigkeiten.
Der Hauptteil gliedert sich in die Bedarfsanalyse, die Definition von Lernzielen sowie den detaillierten Ablaufplan der Unterweisung inklusive einer Arbeitszergliederung.
Begriffe wie AEVO, Vier-Stufen-Methode, Lernzieltaxonomie und Arbeitszergliederung beschreiben den Kerninhalt treffend.
Die Differenzierung hilft dem Ausbilder, sowohl fachliche (kognitive/psychomotorische) als auch verhaltensbezogene (affektive) Kompetenzen des Auszubildenden gezielt zu fördern und zu bewerten.
Die Arbeitszergliederung ist das zentrale Instrument, um den Unterweisungsablauf methodisch zu strukturieren und die einzelnen Lernschritte für den Prüfer transparent und nachvollziehbar zu begründen.
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