Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2018
20 Seiten, Note: 1,9
1. Einleitung
2. Anleitungsrahmen
2.1 Umfeldanalyse
2.2 Themenanalyse
2.3 Eigenanalyse
2.4 Schüleranalyse
2.5 Bewohneranalyse
2.5.1 Bewohneranalyse Herr B.
2.5.2 Bewohneranalyse Frau B.
3. Anleitungsplanung Pneumonieprophylaxe Schwerpunkt VATI-Lagerung
3.1 Ziel(e)
3.1.1 Ziele des Abstraktionsprinzips
3.1.2 Ziele des Lernberichts
3.2 Inhalt
3.3 Methode(n)
3.3.1 Die vier Stufen Methode
3.3.2 Lehrgespräch
3.4 Zeitliche Abfolge
4. Durchführung der vier Stufen Methode & des Lehrgesprächs
4.1 Die vier Stufen Methode Stufe 1
4.2 Vier Stufen Methode Stufe 2 & Lehrgespräch
4.3 Vier Stufen Methode Stufe 3 & Lehrgespräch
4.4 Vier Stufen Methode Stufe 4
4.5 Lehrgespräch
4.6 Nachbereitung
5. Ziele erreicht?
5.1 Abstraktionsprinzip
5.2 Lernbereich
5.3 Schlüsselkompetenzen
5.4 Pflegeverständnis
6. Fazit
Die vorliegende Arbeit dient als Konzeption einer praktischen Unterweisung für Auszubildende in der Altenpflege, wobei die Vermittlung der Pneumonieprophylaxe mittels VATI-Lagerung im Fokus steht. Ziel ist es, eine methodisch fundierte Anleitung zu entwickeln, die Theorie und Praxis effektiv miteinander verknüpft und an den individuellen Lerntyp der Auszubildenden angepasst ist.
3.3.1 Die vier Stufen Methode
Die vier Stufen Methode ist eine praxisnahe Unterweisungsmethode, die auf dem Vormachen und Nachmachen beruht, um einen Sch. anzuleiten. Die Methode ist in vier Stufen gegliedert, wobei jede Stufe drei Ausführungen ab Stufe zwei hat. Bei Stufe eins bereitet sich der Sch. auf die Anleitung vor und der PAL. noch zusätzlich auf den Sch. Bei Stufe zwei macht der PAL. die Durchführung und erklärt dem Sch. die Schritte je nach Ausführung. Bei Stufe drei übernimmt der Sch. die Durchführung und erläutert die einzelnen Schritte und der PAL. schreitet bei groben Fehlern ein. Bei Stufe vier handelt es sich um ein selbstständiges üben und der PAL. macht in der ersten Ausführung nur noch Stichproben und in der zweiten Ausführung nur noch kollegiales Beobachten, bis es zur dritten Ausführung kommt, in der der PAL. die Durchführung anerkennt. Der Sch. kann von Stufe vier auch wieder zurück auf Stufe drei oder zwei kommen, wenn der PAL. es dem Sch. nicht ausreichend vermittelt hat.
1. Einleitung: Der Autor erläutert die Motivation für diese Arbeit, die aus der eigenen Erfahrung mit mangelhaften Anleitungen in der Ausbildung und der Notwendigkeit einer fachgerechten Anleitung zur Pneumonieprophylaxe resultiert.
2. Anleitungsrahmen: In diesem Kapitel werden die Rahmenbedingungen der Einrichtung, die Themenanalyse, die eigene Rolle sowie die spezifischen Voraussetzungen der Bewohner und des Auszubildenden dargelegt.
3. Anleitungsplanung Pneumonieprophylaxe Schwerpunkt VATI-Lagerung: Hier werden die methodischen und didaktischen Planungen der Unterweisung vorgestellt, inklusive der Lernzielklassifikation und der gewählten Unterrichtsmethoden.
4. Durchführung der vier Stufen Methode & des Lehrgesprächs: Dieser Abschnitt beschreibt den praktischen Prozess der Unterweisung, die Fusion der verschiedenen Lehrmethoden sowie die durchgeführte Nachbereitung der Anleitung.
5. Ziele erreicht?: Eine kritische Evaluation der gesetzten Lernziele nach dem Abstraktionsprinzip, dem Lernbereich sowie der Entwicklung von Schlüsselkompetenzen und dem Pflegeverständnis.
6. Fazit: Der Autor resümiert den Erfolg der Anleitung, reflektiert kritisch über die eigene Vorbereitung sowie die gewählten Methoden und gibt einen Ausblick auf zukünftige Optimierungsmöglichkeiten bei der Anleitungspraxis.
Praxisanleitung, Pneumonieprophylaxe, VATI-Lagerung, 4-Stufen-Methode, Lehrgespräch, Altenpflege, Ausbildung, Lernziele, Abstraktionsprinzip, Kompetenzentwicklung, Lernberatung, Praxisanleiterqualifikation.
Die Arbeit behandelt die Konzeption und Durchführung einer praktischen Unterweisung für einen Altenpflegeschüler zum Thema Pneumonieprophylaxe unter Anwendung der VATI-Lagerung.
Die zentralen Felder umfassen die pflegerische Fachkompetenz bei der Pneumonieprophylaxe, didaktische Modelle der Anleitung sowie die pädagogische Begleitung von Auszubildenden.
Das Ziel ist es, dem Auszubildenden die VATI-Lagerung so zu vermitteln, dass er das theoretische Wissen mit der praktischen Durchführung sicher verknüpfen kann.
Es wird eine Kombination aus der 4-Stufen-Methode und dem Lehrgespräch eingesetzt, ergänzt durch Lerntypentests und pädagogische Assessments.
Der Hauptteil gliedert sich in die Anleitungsplanung, die detaillierte Durchführung der methodischen Schritte und die abschließende Evaluation der gesetzten Lernziele.
Die Arbeit lässt sich primär über die Begriffe Praxisanleitung, Pneumonieprophylaxe, VATI-Lagerung und Anleitungsmethodik definieren.
Die Wahl fiel auf die VATI-Lagerung, da der Autor in der Praxis häufig eine fachlich inkorrekte Durchführung beobachtete, die das Risiko für Lungenentzündungen erhöht.
Durch vorherige Lerntypentests (visuell-auditiver Typ) wählte der Autor einen Methodenmix aus praktischem Vormachen, Puzzles zur Wissensvermittlung und reflektierenden Lehrgesprächen.
Der Autor erkennt, dass eine gründliche Vorbereitung zeitintensiv ist, aber auch, dass die Anleitung als Erfolg zu werten ist, da der Schüler die Technik nun selbstständig anwenden kann.
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