Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2004
15 Seiten, Note: sehr gut
1. Thema
2. Rahmenbedingungen
a. Adressatenanalyse
b. Lernort
c. Dauer der Ausbildungseinheit
3. Lernziele / Schlüsselqualifikationen
a. Lernziele
b. Schlüsselqualifikationen
4. Methodenentscheidung / Arbeitsmittel
a. Methodenentscheidung
b. Arbeitsmittel
5. Unterweisungsablauf
Das primäre Ziel dieser Unterweisung ist es, dem Auszubildenden die notwendigen Kompetenzen zur eigenständigen Prüfung von Akkreditivdokumenten auf ihre Vollständigkeit zu vermitteln, um eine rechtssichere Zahlungsabwicklung im internationalen Warenhandel zu gewährleisten.
1. Begründung der Themenwahl
In unserem Unternehmen gliedert sich die Finanzabteilung in unterschiedliche Bereiche. Ich bin im Bereich des Inventory Controlling angestellt, der sich größtenteils mit den Warenlieferungen unserer ausländischen Lieferanten beschäftigt. Jeder Sachbearbeiter ist für die komplette Zahlungsabwicklung und Überprüfung der ihm zugewiesenen Lieferländer zuständig.
Die Hinarbeitung auf eine reibungslose Zahlungsabwicklung nimmt im täglichen Arbeitsablauf einen besonderen Stellenwert ein, denn gerade im ausländischen Zahlungsverkehr gibt es unterschiedlichste Möglichkeiten und Bedingungen, die beachtet werden müssen.
Da das Unternehmen E. den Großteil seiner Waren nicht aus dem europäischen Ausland, sondern aus Fernost bezieht, ist eine der wichtigsten Zahlungsmöglichkeiten das Dokumenten-Akkreditiv. Zwar wird die Abwicklung von Akkreditiven hauptsächlich von den Banken erledigt, jedoch benötigt der einzelne Sachbearbeiter weiterhin das theoretische Hintergrundwissen einer Akkreditivabwicklung, da alle Dokumente vom Sachbearbeiter auf Ihre Vollständigkeit hin geprüft werden müssen bevor eine endgültige Zahlung seitens der Bank vorgenommen werden kann.
Das Thema dieser Ausbildungseinheit entnehme ich dem Ausbildungsrahmenplan der Ausbildungsordnung für die Kauffrau im Groß- und Außenhandel vom 13.05.1997, Abschnitt I.: Gemeinsame Fertigkeiten und Kenntnisse, § 3 Abs. 1 Nr. 6.3. Buchstabe a (siehe Anlage).
1. Thema: Einleitung in die Ausbildungseinheit zur Dokumentenprüfung.
2. Rahmenbedingungen: Analyse der Zielgruppe, Festlegung des Lernortes und des Zeitrahmens.
3. Lernziele / Schlüsselqualifikationen: Definition der kognitiven Lernziele sowie der zu fördernden sozialen und methodischen Kompetenzen.
4. Methodenentscheidung / Arbeitsmittel: Begründung des gewählten Lehrgesprächs und Auflistung der benötigten Hilfsmittel.
5. Unterweisungsablauf: Detaillierte tabellarische Darstellung der drei Unterweisungsstufen inklusive methodischer Ziele.
Akkreditiv, Zahlungsabwicklung, Dokumentenprüfung, Inventory Controlling, Außenhandel, Ausbildungsrahmenplan, Lehrgespräch, Sorgfalt, Korrektheit, Verantwortungsbewusstsein, Zahlungsverkehr, Dokumentenkontrolle, Bankwesen, Import.
Der Fokus liegt auf der praktischen Anleitung eines Auszubildenden zur korrekten und vollständigen Prüfung von Akkreditivdokumenten im Rahmen des internationalen Wareneinkaufs.
Die zentralen Themen sind das Dokumentenakkreditiv als Zahlungsmittel, die Dokumentenanalyse und die sicherheitsorientierte Abwicklung von Zahlungen im Außenhandel.
Ziel ist die Befähigung des Auszubildenden, eingehende Akkreditivdokumente eigenständig auf Vollständigkeit zu prüfen und auf Basis dieser Prüfung eine fundierte Entscheidung über deren Annahme zu treffen.
Es wird die Methode des Lehrgesprächs verwendet, welche durch Anleitungen nach Bedarf ergänzt wird, um das aktive Einbinden des Auszubildenden zu fördern.
Der Hauptteil gliedert sich in die Einstiegsphase, den aktiven Gesprächsverlauf zur Dokumentenprüfung und eine abschließende Erfolgskontrolle zur Festigung des Wissens.
Besonderer Wert wird auf Sorgfalt, Korrektheit, Verantwortungsbewusstsein sowie Urteils- und Entscheidungsfähigkeit gelegt.
Der Besprechungsraum dient als ruhige Umgebung, um Ablenkungen durch Telefonate und das Tagesgeschäft am eigentlichen Arbeitsplatz zu vermeiden und die Konzentration auf den Lerninhalt zu maximieren.
Der Ausbilder weist den Auszubildenden sachlich auf Fehler hin und versucht, durch gezielte Fragen den Auszubildenden selbst zur korrekten Lösung zu führen, um den Lerneffekt zu verstärken.
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