Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2006
12 Seiten, Note: 2+
1. Einleitung
2. Lehr- und Lernbedingungen
2.1. Der Auszubildende
2.1.1. Persönliche Angaben Thomas Meier
2.1.2 Charakterisierung
2.2. Angaben zum Ausbildungsbetrieb
3. Inhalte/Thema der Unterweisung
3.1. Sachanalyse
3.3. Die Lernziele
3.3.1. Richtlernziel
3.3.2. Groblernziel
3.3.3. Feinlernziel
3.4. Lernbereiche
Affektiver Bereich
Kognitiver Bereich
Psychomotorischer Bereich
3.5. Motivation
3.6. Didaktische Analyse
4. Anwendung der Methode
4.1. Wissensstand überprüfen
4.2. Erläuterung des Arbeitsvorganges
4.3. Ausführen
4.4. Lernerfolgskontrolle
4.5. Verabschiedung
5. Medieneinsatz
Diese Arbeit dokumentiert die planmäßige Durchführung einer Ausbildungseinheit für den Beruf des Industriekaufmanns, mit dem Ziel, dem Auszubildenden die fachgerechte, regelkonforme Anlage einer Kundenakte zu vermitteln. Die Forschungs- bzw. Handlungsfrage konzentriert sich dabei auf die methodische Vermittlung der betrieblichen Standards zur einheitlichen Datenverwaltung.
3.6. Didaktische Analyse
Als Ausbildungsmethode für diese Unterweisung wurde das Lehrgespräch gewählt, um Inhalte im Dialog fragend zu entwickeln bzw. zu vermitteln. Mit Hilfe des Lehrgesprächs soll versucht werden, den Auszubildenden zum Mitdenken und zur aktiven Mitarbeit zu bewegen. Dazu werden vom Gesprächsführer entsprechend offene Fragestellungen vorgetragen, Denkanstöße gegeben und motivierende Aufforderungen ausgesprochen.
Die Beiträge und Fragen des Lehrenden sollen so integriert werden, das ein „roter Faden“ im Gespräch entsteht, der bei dem vorhandenen Wissen anfängt, über die Erläuterung des Problems weiterläuft und bis zur Vermittlung des neuen Themas geht inklusive der Durchführung und dem Abschluss, welche nach dem Lehrgespräch erfolgen. Dabei soll auf bereits vorhandene Kenntnisse des Auszubildenden zurückgegriffen und diese vertieft werden.
Es soll auch versucht werden, Herrn Meier aus der Reserve zu locken, denn Rückmeldungen aus den ersten Abteilungen besagen, das die Ausbildungsbeauftragten ein großes Potenzial in Herrn Meier sehen. Er müsste nur zur aktiven Mitarbeit gefordert werden, um seine Leistungsfähigkeit abrufen zu können. Dies soll mit dem Lehrgespräch und der Übertragung des Verantwortungsbereich versucht werden.
Bei dieser Lehrmethode soll der Eindruck entstehen, dass der Lerninhalt scheinbar gemeinsam entwickelt wird, wobei der Ausbilder lenkt, ihm gestellte Fragen zurückstellt oder aufgreift, je nachdem wie es gerade in das Konzept passt.
1. Einleitung: Vorstellung des Unterweisungsentwurfs und des methodischen Vorgehens bei der Vermittlung der Kundenakten-Erstellung.
2. Lehr- und Lernbedingungen: Analyse des Auszubildenden hinsichtlich seiner persönlichen Voraussetzungen sowie Beschreibung des Ausbildungsbetriebs.
3. Inhalte/Thema der Unterweisung: Sachanalyse, Festlegung der Lernziele sowie didaktische Begründung der gewählten Unterrichtsmethode.
4. Anwendung der Methode: Detaillierte Darstellung des Unterweisungsablaufs, von der Wissensüberprüfung bis zur Lernerfolgskontrolle.
5. Medieneinsatz: Auflistung der benötigten Arbeitsmittel und Materialien zur Durchführung der Ausbildungseinheit.
Industriekaufmann, Ausbildung, Kundenakte, Registratur, Lehrgespräch, Betriebsanweisung, Unterweisung, Lernziel, Auszubildender, Ordnungssystem, Datenverwaltung, Berufsbildung, Arbeitsvorgang, Lernerfolgskontrolle, Kundeninformationen.
Es handelt sich um eine schriftliche Planung für eine praktische Ausbildungseinheit, in der ein Industriekaufmann-Auszubildender lernt, Kundenakten gemäß einer spezifischen betrieblichen Richtlinie korrekt anzulegen.
Die zentralen Felder sind die professionelle Registratur, die Einhaltung betrieblicher Standards beim Aktenaufbau sowie die didaktische Gestaltung einer Unterweisung mittels Lehrgespräch.
Der Auszubildende soll nach Abschluss der Einheit in der Lage sein, Kundenakten eigenständig, fehlerfrei und in Übereinstimmung mit der betriebsinternen Richtlinie zu erstellen.
Es wird das Lehrgespräch als aktivierende Ausbildungsmethode angewandt, um den Lerninhalt durch Dialog und gezielte Fragestellungen gemeinsam mit dem Auszubildenden zu erarbeiten.
Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Anwendung (Wissensstand, Erläuterung, Durchführung, Kontrolle) und die detaillierte Begründung der didaktischen Struktur.
Wichtige Begriffe sind Industriekaufmann, Kundenakte, Registratur, Lehrgespräch und betriebliche Richtlinie.
Die "Chaos-Akte" dient zur Veranschaulichung negativer Beispiele, um dem Auszubildenden die Notwendigkeit einer einheitlichen, strukturierten Ablage eindrücklich vor Augen zu führen.
Die Richtlinie bildet die verbindliche Grundlage für das ordnungsgemäße Anlegen der Aktenabschnitte und stellt sicher, dass alle Mitarbeiter ein einheitliches System anwenden.
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