Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2005
35 Seiten, Note: 1
1. Ausbildungssituation
1.1 Angaben zum Betrieb
1.2 Angaben zur Person des Auszubildenden
2. Thema der Unterweisung
2.1 Dauer der Unterweisung
2.2 Zeitpunkt der Unterweisung
2.3 Anlass der Unterweisung
2.4 Vorherige Unterweisung
2.5 Nächste Unterweisung
2.6 Ausbildungsort
3. Leitzielentwicklung
3.1 Das Richtlernziel
3.2 Das Groblernziel
3.3 Das Feinlernziel
4. Lernzielniveau
5. Der Lernzielbereich
5.1 Der kognitive Bereich:
5.2 Der psychomotorische Bereich:
5.3 Der affektive Bereich:
6. Pädagogische und didaktische Prinzipien
6.1 Pädagogische Prinzipien
6.2 Didaktische Prinzipien
6.2.1 Prinzip der Aktivitätsförderung:
6.2.2 Prinzip der Fasslichkeit
6.2.3 Prinzip der Anschauung
6.2.4 Prinzip der Praxisnähe
6.2.5 Prinzip der selbständigen Arbeit
6.2.6 Prinzip der Erfolgskontrolle
6.2.7 Prinzip der Individualisierung und Differenzierung
7. Begründung der Methodenwahl
8. Unterweisungsverlauf in Tabellenform
9. Arbeitsgliederung
10. Stufe 1: Vorbereitung
11. Stufe 2: Vormachen und Erklären
12. Stufe 3: Nachmachen und Erläutern
13. Stufe 4: Ständiges Üben/Bewertung der Lernzielkontrolle
14. Nachbereitung der Unterweisung
15. Schlüsselqualifikation
15.1 Fachkompetenz
15.2 Methodenkompetenz
15.3 Sozialkompetenz
16. Beurteilungsentwurf
Das primäre Ziel dieser Unterweisung besteht darin, der Auszubildenden die fachgerechte Erstellung und Bestückung einer Leiterplatte zu vermitteln, um die im Ausbildungsrahmenplan geforderten Kompetenzen sicherzustellen.
Stufe 1: Vorbereitung
Nach der Begrüßung der Auszubildenden Frau Müller führe ich mit ihr ein kurzes Gespräch, damit sich die Situation auflockert und beide Parteien entspannter ans Werk gehen können. Während des Gespräches frage ich sie nach ihrem Befinden und ob sie in der körperlichen Verfassung ist, an dieser Unterweisung teilzunehmen. Beantwortet sie diese Frage mit „JA“, steht der Unterweisung nichts mehr im Weg. Unter anderem kläre ich Frau Müller über den Umfang und den Inhalt der Unterweisung auf (dies beinhaltet das THEMA, den INHALT, den SINN und ZWECK, sowie den ABLAUF der Unterweisung, außerdem die technischen Daten und Funktionen des zu fertigenden Gerätes anhand der Bestellerdaten)und weise sie darauf hin, sofort nachzufragen, falls meine Erklärungen von ihr nicht verstanden wurden.
Ausbildungssituation: Beschreibt den Betrieb und den Ausbildungsstand sowie die persönlichen Voraussetzungen der Auszubildenden.
Thema der Unterweisung: Definiert Zeitrahmen, Ort und den Anlass der spezifischen Lerneinheit.
Leitzielentwicklung: Stellt die Lernzielpyramide von Richt-, Grob- bis Feinlernziel dar.
Lernzielniveau: Erläutert die kognitiven, psychomotorischen und affektiven Lernbereiche.
Pädagogische und didaktische Prinzipien: Legt die methodischen Grundsätze fest, nach denen die Unterweisung gestaltet wird.
Begründung der Methodenwahl: Erklärt den Einsatz der Vier-Stufen-Methode.
Unterweisungsverlauf in Tabellenform: Bietet eine detaillierte Übersicht der Stufen inklusive Zeitplan und Medien.
Arbeitsgliederung: Listet die organisatorischen Rahmenbedingungen und benötigten Arbeitsmittel auf.
Stufe 1: Vorbereitung: Fokussiert auf den Beziehungsaufbau und die theoretische Einführung.
Stufe 2: Vormachen und Erklären: Zeigt die praktische Demonstration durch den Ausbilder.
Stufe 3: Nachmachen und Erläutern: Aktiviert die Auszubildende zur selbstständigen Durchführung mit Anleitung.
Stufe 4: Ständiges Üben/Bewertung der Lernzielkontrolle: Festigt das Gelernte durch Übung und abschließende Qualitätsprüfung.
Nachbereitung der Unterweisung: Dient der Reflexion der erreichten Lernziele.
Schlüsselqualifikation: Bewertet Fach-, Methoden- und Sozialkompetenz der Auszubildenden.
Beurteilungsentwurf: Skizziert das Bewertungsschema für die praktische Leistung.
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Die Unterweisung vermittelt der Auszubildenden das fachgerechte Fertigen und Bestücken von Leiterplatten im Rahmen ihrer Ausbildung zur Elektronikerin.
Im Mittelpunkt stehen die praktische Löttechnik, das Lesen von Bestückungsplänen, die Einhaltung von Sicherheitsvorschriften sowie die korrekte Verwendung von Elektronik-Werkzeugen.
Das Ziel ist, dass die Auszubildende nach der Unterweisung selbstständig und unter Einhaltung aller Sicherheitsvorgaben eine Leiterplatte nach Bestückungsplan fertigstellen kann.
Es wird die bewährte Vier-Stufen-Methode eingesetzt, welche durch Vorbereitung, Vormachen, Nachmachen und Üben eine hohe Lernwirkung erzielt.
Der Hauptteil gliedert sich in die schrittweise Einführung in das Löten, das Biegen von Bauteilen sowie die praktische Anwendung an einem elektronischen Bausatz unter Aufsicht.
Wesentliche Begriffe sind Elektroniker, Leiterplattenfertigung, Löttechnik, Arbeitssicherheit und die methodische Vermittlung von Fachkompetenz.
Der Bausatz wurde mit einem moderaten Schwierigkeitsgrad gewählt, um ein schnelles Erfolgserlebnis zu garantieren und die Motivation der Auszubildenden zu fördern.
Bei Fehlern oder Verständnisproblemen greift der Ausbilder korrigierend ein, um den Lernerfolg zu sichern, wobei bei Nichterreichen von Zielen eine Wiederholungsunterweisung vorgesehen ist.
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