Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2006
7 Seiten, Note: volle Punktzahl
1. Beschreibung des Lehrlings
2. Beschreibung des Themas
3. Arbeitszergliederung
4. Didaktische Überlegungen
5. Methodische Überlegungen
6. Geplante Durchführung der Unterweisung
Ziel dieses Unterweisungsentwurfs ist es, einem Auszubildenden im zweiten Lehrjahr die fachgerechte Oberflächenbehandlung von Holz mit Öl zu vermitteln, damit er diese Arbeitsschritte sicher und eigenständig ausführen kann.
3. Arbeitszergliederung:
1. Öl aufnehmen: Der 100mm breite Pinsel für den Ölauftrag wird in das Behältnis mit Öl eingetaucht, damit er sich mit dem Oberflächenmaterial voll saugen kann. Zu viel Öl im Pinsel kann nun an der Behältniskante abgestreift werden.
2. Erster Ölauftrag: Man beginnt bei dem Auftragen des Öles an den Tischkanten und bestreicht anschließend die Tischfläche. Der Pinsel sollte leicht und locker in der Hand liegen um eine optimale Streichbewegung zu gewährleisten. Der Pinsel wird nun auf die Oberfläche aufgesetzt und man beginnt in fließenden „hin-und-her“ Bewegungen das Öl auf die Oberfläche immer in Laufrichtung des Holzes (Faserverlauf) aufzutragen. Wenn das Öl im Pinsel zur Neige geht wiederholt man den 1. Schritt und fährt anschließend mit dem auftragen fort, bis die gesamte Oberfläche gleichmäßig behandelt ist.
3. Abtragen des Überschusses: Nachdem das Holz etwa 20 Minuten Zeit hatte das Öl aufzunehmen wird der verbleibende Ölüberschuss nun mit einem Baumwolltuch zuerst in kreisförmigen Bewegungen und dann in Richtung des Faserverlaufs des Holzes gleichmäßig abgetragen. Nach bearbeiten der gesamten Fläche darf sich auf der Holzoberfläche keinesfalls noch flüssiges Öl befinden. Es muss ein gleichmäßiges, glattes Holzbild ohne Streifen und Spritzer entstanden sein.
1. Beschreibung des Lehrlings: Vorstellung des Auszubildenden inklusive seiner schulischen Vorbildung, Interessen und einer Einschätzung seines Leistungsstandes durch den Ausbilder.
2. Beschreibung des Themas: Einordnung der Oberflächenbehandlung in den Ausbildungsrahmenplan sowie Darstellung der spezifischen Arbeitsschritte und Sicherheitsanforderungen.
3. Arbeitszergliederung: Detaillierte tabellarische Auflistung aller Arbeitsschritte inklusive der jeweiligen "Wie"- und "Warum"-Begründungen.
4. Didaktische Überlegungen: Definition der Lernziele in den drei Kompetenzbereichen sowie Erläuterung der zeitlichen Einordnung dieser Unterweisung im Gesamtlehrgang.
5. Methodische Überlegungen: Begründung für die Wahl der Vier-Stufen-Methode sowie Beschreibung der Lernumgebung und der geplanten Erfolgskontrolle.
6. Geplante Durchführung der Unterweisung: Konkreter Ablaufplan der vier Lernphasen mit Fokus auf die Interaktion zwischen Ausbilder und Auszubildendem sowie mögliche Fehlerquellen.
Schreiner, Tischler, Oberflächenbehandlung, Holzöl, Ausbildungsrahmenplan, Vier-Stufen-Methode, Fichte, Universal Hartöl, Arbeitssicherheit, Zwischenschliff, Polieren, Handwerk, Ausbildung, Oberflächenveredelung, Unterweisungsentwurf
Der Entwurf beschreibt eine praktische Unterweisung für einen Auszubildenden zum Schreiner/Tischler zum Thema "Behandlung einer Holzoberfläche mit Öl".
Die Themenfelder umfassen die fachgerechte Vorbereitung von Holz, das Auftragen und Abtragen von Öl, den Zwischenschliff, Sicherheitsaspekte beim Umgang mit Öl sowie die didaktische Planung des Ausbildungsprozesses.
Der Auszubildende soll nach der Unterweisung in der Lage sein, eine Holzoberfläche unter Beachtung aller Sicherheitsvorschriften selbstständig mit Öl zu behandeln und zu polieren.
Es wird die bewährte Vier-Stufen-Methode (Vorbereiten, Vormachen/Erklären, Nachmachen lassen, Üben/Festigen) angewendet.
Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Arbeitszergliederung, didaktische Überlegungen zur Qualifikation des Lehrlings und methodische Überlegungen zur Lernumgebung und Erfolgskontrolle.
Die Arbeit ist durch Begriffe wie Oberflächenveredelung, manuelle Ölbehandlung, Fichtenholz, Vier-Stufen-Methode und handwerkliche Ausbildung geprägt.
Ein breiter Pinsel ermöglicht eine effiziente und gleichmäßige Verteilung des Öls auf großen Flächen, während das korrekte Abstreifen Tropfenbildung und spätere Flecken vermeidet.
Beim Trocknen von ölgetränkten Baumwolltüchern besteht bei unsachgemäßer Lagerung (keine Belüftung, keine Ausbreitung) die Gefahr der Selbstentzündung.
Der Zwischenschliff nach der Trocknung glättet die Oberfläche, entfernt aufgestellte Holzfasern und sorgt für ein gleichmäßiges Eindringen des zweiten Ölauftrags.
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