Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2006
13 Seiten, Note: gut
1. Beschreibung des Auszubildenden
1.1 Lern- und Leistungsfähigkeit
1.2 Sozialverhalten
1.3 Motivation
1.4 Vorbildung im Hinblick auf das Thema der Ausbildungseinheit
1.5 Bezug zum Rahmenlehrplan
2. Beschreibung der Ausgangslage
2.1. Ausgangslage und Lernsituation
2.2. Festlegung der Lern- und Qualifikationsziele
2.3. Didaktische Planung der Ausbildungseinheit
2.4. Didaktische Planung der Ausbildung
3. Begründung der Methodenauswahl
3.1. Begründung der Methodenauswahl
3.2. Beschreibung und Durchführung der Ausbildungseinheit
3.3. Lernkontrolle
4. Zuordnung der Ausbildungsmittel
4.1. Aufzählung der Arbeitsmittel
4.2. Begründete Zuordnung der Ausbildungsmittel zu den Methodischen Phasen der Ausbildungseinheit
Die Arbeit dient als strukturierter Entwurf einer Arbeitsunterweisung für Auszubildende zur Industriekauffrau/zum Industriekaufmann. Ziel ist es, die Auszubildende dazu zu befähigen, Eingangsrechnungen unter Verwendung der SAP-Software eigenständig auf formelle Richtigkeit zu prüfen, fachgerecht zu kontieren und systematisch abzulegen.
3.2. Beschreibung und Durchführung der Ausbildungseinheit
Im Vorgriff auf die Ausbildungseinheit habe ich sowohl einige Rechnungen, den firmeninternen Kostenstellenplan als auch ein Schreibgerät sowie einen Locher bereitgestellt. Der PC ist mit der notwendigen Buchhaltungssoftware ausgestattet und in das Netzwerk der Firma eingebunden.
Nach der Frühstückspause begrüße ich die Auszubildende und frage wie es ihr geht. Danach bitte ich Martha sich den Arbeitsplatz in Bezug auf eine ihr angepasste Stuhlhöhe und Entfernung des Bildschirms so einzurichten, dass es ihren Anforderungen entspricht und einer vorzeitigen Ermüdung vorbeugt. Da Martha Rechtshänderin ist und somit die Maus mit der rechten Hand bedient, setze ich mich an ihre linke Seite, damit mir der Blick auf den Bildschirm und die vor ihr liegenden Arbeitsunterlagen nicht verwehrt wird.
Ich beginne das Lehrgespräch damit, dass ich Martha das Thema vorstelle und beginne ihr den theoretischen Hintergrund zu vermitteln.
Martha muss, da sie es hier mit realen Rechnungen zu tun hat, sensibilisiert werden, die Rechnungen vorschriftsmäßig zu bearbeiten. Ich gehe mit ihr die Anforderungen an eine korrekte Rechnungsstellung durch, die sie kürzlich in der Berufsschule gelernt hat. Danach trage ich ihr vor, welche Anforderungen bei der Rechnungsprüfung und Kontierung an die Mitarbeiter gestellt werden und erkläre ihr die firmeneigenen Anforderungen an die Kontierung und Kostenstellenzuordnung. Durch Rückfragen vergewissere ich mich immer wieder, dass Martha meinen Ausführungen noch folgt und nicht bereits „abgeschaltet“ hat. Damit stelle ich sicher, dass ich Martha weder unter- noch überfordere. Mit Hilfe dieser Rückfragen teste ich aber auch vorhandenes Wissen ab um so auszuloten, in wie weit ich auch auf abteilungsübergreifende Dinge eingehen kann. Weiterhin erkundige ich mich durch diese Methode, wie gut sie sich in der Thematik bereits auskennt. So kann ich eine Fachvortrag vermeiden und andererseits die Aufmerksamkeit von Martha bei mir halten.
1. Beschreibung des Auszubildenden: Darstellung des Leistungsstands, des Sozialverhaltens und der Vorkenntnisse der Auszubildenden im Kontext der Ausbildung.
2. Beschreibung der Ausgangslage: Definition der Rahmenbedingungen, Lern- und Qualifikationsziele sowie der didaktischen Struktur der Ausbildungseinheit.
3. Begründung der Methodenauswahl: Erläuterung der gewählten Lehr-Lern-Methoden sowie der konkreten Durchführung und Kontrolle der Ausbildungseinheit.
4. Zuordnung der Ausbildungsmittel: Auflistung der benötigten Arbeitsmittel und deren gezielter Einsatz in den verschiedenen methodischen Phasen.
Industriekaufmann, Ausbildungsunterweisung, Kreditorenbuchhaltung, Rechnung, Kontierung, SAP, Rechnungsprüfung, Kostenstellenplan, Didaktik, Ausbildung, Fachkompetenz, Lernziel, Buchhaltungsvorgänge, Handlungskompetenz, Ausbildungsrahmenplan.
Die Arbeit stellt ein Konzept für eine praktische Arbeitsunterweisung dar, mit der eine Auszubildende im Bereich der Kreditorenbuchhaltung in die fachgerechte Prüfung und Kontierung von Rechnungen eingeführt wird.
Im Zentrum stehen die buchhalterische Rechnungsprüfung, die Handhabung des SAP-Systems, die Anwendung des betriebsinternen Kostenstellenplans sowie die Vermittlung von Arbeitsorganisation und Sorgfalt.
Das primäre Ziel ist es, die Auszubildende dazu zu befähigen, Rechnungen selbstständig auf ihre formelle Richtigkeit zu prüfen, diese mittels SAP-Software korrekt zu kontieren und ordnungsgemäß abzulegen.
Die Ausbilderin nutzt eine Kombination aus der erarbeitenden Methode und dem Lehrgespräch, um das aktive Mitdenken der Auszubildenden zu fördern und einer schnellen Ermüdung entgegenzuwirken.
Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Beschreibung der Ausgangslage, die didaktische Planung inklusive einer Arbeitszergliederung sowie die methodische Begründung des Vorgehens.
Die wichtigsten Begriffe sind Industriekaufmann, Kreditorenbuchhaltung, SAP-Software, Rechnungsprüfung, Kontierung, Lernzielplanung und methodische Unterweisung.
Bei Fehlern erklärt die Ausbilderin, wie die Aufgabe korrekt zu erledigen ist. Zudem findet eine abschließende Kontrolle statt, bei der gemeinsam die Ergebnisse besprochen werden, um Lerneffekte zu sichern.
Die systematische Ablage ist Teil der Ordnung am Arbeitsplatz und stellt sicher, dass die Unterlagen für die weitere Buchung und spätere Archivierung jederzeit auffindbar und nachvollziehbar sind.
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