Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2020
13 Seiten, Note: 1,3
1. Adressatenanalyse
1.1 Angaben zur Person
1.2 Vorkenntnisse zum Thema
2. Didaktische und methodische Analyse
2.1 Einordnung des Themas in den Ausbildungsrahmenplan
2.2 Begründung der Themenwahl
2.3 Unfallverhütungsvorschriften
2.4 Lernziele
2.5 Methodenwahl
2.6 Eckdaten dieser Unterweisung
3. Ablaufanalyse
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Erstellung eines strukturierten Unterweisungskonzepts für einen Auszubildenden im ersten Lehrjahr zum Elektroniker für Betriebstechnik. Die zentrale Forschungsfrage bzw. der Kern der Unterweisung ist die Vermittlung der fachgerechten Technik zum Aufpressen und Crimpen von Aderendhülsen, um eine handwerklich korrekte und sichere Arbeitsweise zu gewährleisten.
Vier-Stufen-Methode
Die Vier-Stufen-Methode ist die eine Methode, um praktische Lernziele am Arbeitsplatz zu übermitteln. Sie setzt durch ihre detaillierten Arbeitsschritte nur wenig Vorkenntnisse voraussetzt. Die Zielsetzung liegt überwiegend im kognitiven und psychomotorischen Bereich, da bei dieser Methode das selbstständige Nachmachen sehr wichtig ist. Eine rein theoretische Unterweisung würde vor allem den psychomotorischen Bereich vernachlässigen. Die Wechselwirkung von Theorie und Praxis und der Erwerb von Erfahrungen, Gefühlen und dem direkten Kontakt mit dem Werkzeug erfüllt das wesentlichste Ziel dieser Methode. Dadurch, dass die Stufen 2 „Vormachen und erklären“ und 3 „Nachmachen und erklären lassen“ abwechselnd stattfinden, kann der Ausbilder mögliche Fehler sofort erkennen und durch einen direkten Eingriff das Einprägen falscher Handlungsabläufe vermeiden. Ein weiterer Vorteil der 4-Stufen-Methode ist, dass der Auszubildende mit Hilfe seiner Sinne, Sehen, Hören, und Nachmachen die erlernten Kenntnisse besser behalten kann und sich falsche Handhabungen nicht festsetzen.
Als negativer Aspekt dieser Methode lässt sich anmerken, dass die Selbstständigkeit durch das exakte Planen, genaue Vormachen und Erklären der Handhabung vorrangig nicht gefördert wird. Diese kommt erst im Nachhinein zum Tragen, wenn der Auszubildende den Auftrag selbstständig planen, kontrollieren und durchführen muss.
1. Adressatenanalyse: Dieses Kapitel beschreibt das Profil des Auszubildenden, inklusive seiner persönlichen Vorkenntnisse sowie seiner individuellen Stärken und Schwächen.
2. Didaktische und methodische Analyse: Hier wird das Thema in den Rahmenlehrplan eingeordnet, begründet sowie Lernziele, Sicherheitsvorschriften und die gewählte Unterweisungsmethode detailliert dargelegt.
3. Ablaufanalyse: Dieses Kapitel gliedert die Unterweisung in vier konkrete Stufen, um den Lernprozess zeitlich und inhaltlich strukturiert zu führen.
Elektroniker für Betriebstechnik, Aderendhülsen, Crimptechnik, Unterweisungskonzept, Vier-Stufen-Methode, Ausbildung, Arbeitssicherheit, Lernziele, Leitungszurichtung, Handwerk, Fachausbildung, UVV, Praxistransfer, Betriebstechnik, elektrische Betriebsmittel
Die Arbeit befasst sich mit der Erstellung eines praxisorientierten Unterweisungskonzepts für Auszubildende im Bereich Elektronik für Betriebstechnik, speziell zum Thema Aderendhülsen-Verarbeitung.
Die Schwerpunkte liegen auf der fachgerechten Leitungszurichtung, der Anwendung der Vier-Stufen-Methode, der Einhaltung von Sicherheitsvorschriften sowie der systematischen Vermittlung manueller Fertigkeiten.
Das Ziel ist, den Auszubildenden zu befähigen, Aderendhülsen selbstständig und fachgerecht mit einer Leitung zu verpressen und das Ergebnis anschließend eigenständig auf Fehler zu prüfen.
Es wird die klassische Vier-Stufen-Methode angewandt, die durch Vormachen, Erklären und Nachmachen eine direkte und effektive praktische Ausbildung ermöglicht.
Der Hauptteil gliedert sich in eine Analyse der Person, eine didaktische Einordnung in den Ausbildungsrahmenplan sowie einen konkreten, in Stufen unterteilten Ablaufplan der Unterweisung.
Besonders prägend sind die Begriffe Aderendhülsen, Crimptechnik, Arbeitssicherheit, Ausbildungsrahmenplan und die Vier-Stufen-Methode.
Sie dienen dem Schutz vor Schnitt-, Stich- und Quetschverletzungen beim Umgang mit Werkzeugen und scharfen Leitungsenden sowie der Einhaltung von Hygienestandards am Arbeitsplatz.
Sie ermöglicht eine direkte Rückmeldung zwischen Ausbilder und Auszubildendem, verhindert das Einprägen falscher Handgriffe und fördert den direkten Kontakt mit dem Werkzeug.
Das Groblernziel ist die allgemeine Fertigkeit des Leitungszurichtens, während das Feinlernziel spezifisch das selbstständige Verpressen und Prüfen der Aderendhülse definiert.
Neben Werkzeugen wie Press- und Abisolierzangen werden spezifische Anlagen zur theoretischen Vertiefung, wie Tabellen und Arbeitsblätter mit Lückentexten, verwendet.
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