Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2006
16 Seiten, Note: 2
I. Adressatenanalyse
II. Beschreibung des Betriebes
III. Ort der Unterweisung
IV. Liste der verwendeten Ausbildungsmittel
V. Didaktische Analyse
VI. Nennung der Lernziele
VII. Nennung der Unterweisungsmethode
VIII. Ablaufplan
VIII.i. Anhang zum Ablaufplan
IX. Kontrolle
X. Didaktische Reserve
XI. Quellenverzeichnis
Das Hauptziel dieser Unterweisung ist die Befähigung des Auszubildenden, bei einem Kunden eigenständig die Pupillendistanz sowie den Höhendurchblickspunkt zu ermitteln, um diese Daten präzise für die spätere Einarbeitung von Gleitsichtgläsern in eine Brillenfassung zu nutzen.
2.Teilschritt ---> PD- und Höhenmessung vornehmen
Wir haben in einem fiktiven Verkauf einem Kunden eine Brillenfassung mit Gleitsichtgläsern verkauft und wollen nun alle notwendigen Zentrierdaten ermitteln, um das ausgewählte Gleitsichtglas in die Brillenfassung einzuarbeiten.
Unter Zentrierdaten verstehen wir alle Daten, die benötigt werden, um die später in der Brillenfassung getragenen Brillengläser korrekt einschleifen zu können. Zu dieser Unterweisung benötigten Zentrierdaten zählen:
Die Pupillendistanz PD
Gemessen wird jeweils die monokulare Einzel- PD, d.h., von der Nasenwurzelmitte bis zur rechten/linken Pupillenmitte.
Hilfsmittel ist zum einen das Pupillometer zur 1. Messung. Danach wird eine 2. Messung mit dem 2. Hilfsmittel ,dem PD- Messstab, zur genaueren Bestimmung der PD vorgenommen ----> siehe Abbildung unten. Nun wird der gemessene Wert durch einen Strich auf die Deko- Scheibe der Brillenfassung übertragen, die verglast werden soll. Dem Kunden wird die Fassung aufgesetzt und vorangepasst und durch Sichtkontrolle überprüft, ob der Strich direkt über der Pupillenmitte liegt.
Eine genaue Messung ist erforderlich, da sonst die Augendrehpunktforderung nicht eingehalten werden kann ---> Pupille schaut durch den optischen Mittelpunkt des Brillenglases.
I. Adressatenanalyse: Beschreibung des Auszubildenden hinsichtlich seiner Vorkenntnisse, Stärken, Schwächen und seines bisherigen Ausbildungsstandes.
II. Beschreibung des Betriebes: Darstellung des mittelständischen Augenoptikbetriebs, seiner Tätigkeitsbereiche sowie der Teamstruktur.
III. Ort der Unterweisung: Festlegung der Werkstatt des Hauptgeschäfts als Lernort.
IV. Liste der verwendeten Ausbildungsmittel: Auflistung aller benötigten Arbeitsmittel und deren spezifischer Verwendungszweck.
V. Didaktische Analyse: Einordnung der Unterweisung in den zeitlichen und inhaltlichen Kontext des Ausbildungsplans.
VI. Nennung der Lernziele: Definition des Lernziels bezüglich der korrekten Ermittlung von Zentrierdaten und der damit verbundenen Transferleistung.
VII. Nennung der Unterweisungsmethode: Begründung für den Einsatz der 3-Stufen-Methode im Vergleich zur 4-Stufen-Methode.
VIII. Ablaufplan: Detaillierte zeitliche und inhaltliche Strukturierung der Unterweisung in drei Stufen.
VIII.i. Anhang zum Ablaufplan: Zusätzliche visuelle Erläuterungen und Ergänzungen zu den Teilschritten.
IX. Kontrolle: Beschreibung der Erfolgskontrolle durch Überprüfung der Zentrierdaten am Kunden.
X. Didaktische Reserve: Strategien für den Umgang mit Abweichungen vom geplanten Lernfortschritt.
XI. Quellenverzeichnis: Nachweis der verwendeten Texte und Abbildungen.
Optik, Brillenanpassung, Augenoptik, Pupillendistanz, PD, Gleitsichtgläser, Zentrierdaten, Ausbildung, Unterweisung, Werkstatt, Augenoptiker, Anatomische Anpassung, Lernziel, 3-Stufen-Methode.
Die Arbeit befasst sich mit der korrekten anatomischen Brillenanpassung und der präzisen Ermittlung von Zentrierdaten bei einem Kunden in einem Augenoptikbetrieb.
Die zentralen Themen sind das Voranpassen einer Brillenfassung, die monokulare PD-Messung und die Bestimmung des Höhendurchblickspunkts zur Vorbereitung der Verglasung mit Gleitsichtgläsern.
Das primäre Ziel ist es, dem Auszubildenden die notwendigen Fertigkeiten zu vermitteln, damit er kunden- und fassungsbezogene Daten für eine fachgerechte Brillenglas-Einarbeitung selbstständig erheben kann.
Es wird die 3-Stufen-Methode (Vorbereitung, Vormachen/Nachmachen, Üben/Festigen) verwendet, um eine direkte Interaktion und sofortige Korrekturmöglichkeiten zu gewährleisten.
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Adressatenanalyse, die didaktische Einordnung, die konkrete methodische Planung und einen strukturierten Ablaufplan der Unterweisung.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Pupillendistanz, Zentrierdaten, Gleitsichtgläser, 3-Stufen-Methode und anatomische Anpassung.
Der Autor bevorzugt diese Methode, da ein direkter Austausch über Lehrinhalte möglich ist und der Auszubildende das Gelernte unmittelbar umsetzen kann, was ein direktes Feedback ermöglicht.
Die didaktische Reserve sieht vor, bei Nichterreichen des Ziels eine Wiederholung der Unterweisung anzusetzen oder durch gezielte Fragestellungen spezifische Schwachstellen zu identifizieren und zu beheben.
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