Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2004
8 Seiten, Note: 2,5
AdA Handwerk / Produktion / Gewerbe - Mechanische Berufe, Metall und Kunststoff
1. Ausgangslage
1.1. Unterweisungsort
1.2. Unterweisungsbeginn
1.3. Unterweisungsmittel
2. Beschreibung des Auszubildenden
3. Lernziele
3.1. Groblernziel
3.1.1. Kognitive Feinlernziele
3.1.2. Psychomotorische Feinlernziele
3.1.3. Affektive Feinlernziele
4. Kompetenzen
4.1. Fachkompetenzen
4.2. Methodenkompetenzen
4.3. Sozialkompetenzen
4.4. Persönlichkeitskompetenz
5. Methodenauswahl
6. Unterweisungsverlauf
6.1. Vorbereitung
6.1.1. Sicherheitsvorschriften erarbeiten:
6.1.2. Arbeitsmittelwahl:
6.1.3. Motivation:
6.2. Vormachen
6.3. Nachmachen
6.4. Übung und Transfer:
7. Zuordnung der Arbeitsmittel/Medien
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die strukturierte Planung und Durchführung einer Unterweisungseinheit für einen Auszubildenden zum Anlagenmechaniker im SHK-Gewerbe, mit dem Fokus auf die korrekte und sichere Anwendung der 4-Stufen-Methode beim Gewindeschneiden.
6.2. Vormachen
Ich beginne mit der Unterweisung damit, das ich Thomas bitte, aufmerksam zu sein, da er ja im Anschluss selbst ein Gewinde schneiden soll. Nochmals weise ich ihn auf die UVV hin und beauftrage ihn, mir mit etwas Abstand zuzusehen und Fragen stellen soll, die ich mit Gelassenheit beantworte, da ich mir genügend Zeit für diese Unterweisung nehme. Eine entspannte Atmosphäre ist somit geschaffen. Um meine Hände von Anfang an zu schützen, ziehe ich mir als Erstes die Handschuhe an. Da beim Gewindeschneiden Schneidöl als Kühl- u, Schmierstoff benutzt wird, lege ich die Bodenfläche unterhalb des Schraubstocks mit Auslegeware wie z.B. Pappe großflächig aus. Das verz. Rohr, welches auf der Werkbank liegt, nehme ich in die Hand und untersuche es am Röhrende auf Verschmutzungen bzw. Beschädigung, wie z.B. Grate oder ovaler Durchmesser, die durch unsachgemäßen Umgang auftreten können. Ist dies nicht der Fall, spanne ich das Rohr in den Schraubstock, wobei ich den Auszubildenden auf die Quetschgefahr beim Einspannen des Rohres hinweise. Nun benutze ich die Handkluppe und schiebe sie auf das Rohr. Doch bevor ich meine Arbeit fortsetze, setze ich die Schutzbrille auf, um meine Augen vor den „abspringenden" Spänen zu schützen. Thomas verfolgt dieses aufmerksam. Ich beginne die Handkluppe im Uhrzeigersinn gegen das Rohr zu drücken, um den Gewindeansatz herstellen zu können. Ist dieses gewährleistet, kann ich mit Hilfe des Schneidöls den Vorgang fortführen. Dabei erkläre ich Thomas die Wirkweise des Öls. Denn durch das Öl wird das Gewinde gleichzeitig geschmiert und gekühlt, wodurch weder die Schneidbacke der Kluppe wie auch das Rohrgewinde Schaden erleidet. Ist der Schneidvorgang bei etwa Schneidbackenbreite beendet, stelle ich die Kluppe auf Linkslauf und drehe sie bis zum Gewindeanfang gegen den Uhrzeigersinn.
1. Ausgangslage: Definiert den Rahmen der Unterweisung inklusive Ort, Auszubildenden und notwendigen Arbeitsmitteln.
2. Beschreibung des Auszubildenden: Skizziert das Profil des Auszubildenden Thomas, sein Vorwissen sowie seine soziale Integration im Betrieb.
3. Lernziele: Legt das Groblernziel und die differenzierten Feinlernziele (kognitiv, psychomotorisch, affektiv) fest.
4. Kompetenzen: Definiert die angestrebten Fach-, Methoden-, Sozial- und Persönlichkeitskompetenzen für den Auszubildenden.
5. Methodenauswahl: Begründet die Entscheidung für die 4-Stufen-Methode aufgrund des Ausbildungsstandes und der Lernzielstruktur.
6. Unterweisungsverlauf: Beschreibt detailliert die vier Stufen der Unterweisung von der Vorbereitung über das Vormachen und Nachmachen bis zur Übungsphase.
7. Zuordnung der Arbeitsmittel/Medien: Bietet einen tabellarischen Überblick über die Aktivitäten und den Medieneinsatz in den einzelnen Phasen der Unterweisung.
Anlagenmechaniker, SHK-Gewerbe, Gewindeschneiden, Handkluppe, 4-Stufen-Methode, Unterweisungsentwurf, Unfallverhütungsvorschrift, UVV, Feinlernziele, Ausbildung, Praxisanleitung, Arbeitssicherheit, Metallbearbeitung, Rohrinstallation, Kompetenzentwicklung
Es geht um die fachliche und methodische Planung einer praktischen Unterweisung für einen Auszubildenden zum Anlagenmechaniker im SHK-Gewerbe zum Thema Gewindeschneiden.
Die Themenfelder umfassen die praktische Anwendung der 4-Stufen-Methode, die Einhaltung von Sicherheitsvorschriften (UVV) und die Vermittlung technischer Fertigkeiten bei der Rohrverarbeitung.
Das Hauptziel ist, dass der Auszubildende eigenständig und unter Beachtung der Arbeitssicherheit ein fachgerechtes Gewinde auf ein verzinktes Rohr schneiden kann.
Die Arbeit basiert auf der klassischen 4-Stufen-Methode, bestehend aus Vorbereitung, Vormachen, Nachmachen sowie Übung und Transfer.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse des Lernenden, die Festlegung von Lernzielen sowie den detaillierten Ablauf der praktischen Demonstration und Ausführung durch den Auszubildenden.
Wichtige Begriffe sind Ausbildung, Arbeitssicherheit, Gewindeschneiden, Anlagenmechanik, praktische Unterweisung und methodische Kompetenzentwicklung.
Der Ausbilder nutzt dieses persönliche Projekt, um die Haltbarkeit und Qualität handwerklicher Arbeit im Vergleich zu billigen Produkten zu verdeutlichen und so das Interesse des Auszubildenden zu wecken.
Durch die konsequente Beachtung und Erarbeitung der UVV, das Tragen von Schutzausrüstung und das fachgerechte Vorbereiten des Arbeitsplatzes werden Risiken minimiert.
Der Auszubildende nimmt zunächst eine Selbsteinschätzung vor, gefolgt von einer Begutachtung durch den Ausbilder, der die Eignung des Gewindes für die Montage in einer Wasserleitung bewertet.
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