Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2005
16 Seiten, Note: 1,0
1. Vor dem praktischen Teil
2. Aufbereitung des praktischen Teils
3. Praktischer Teil
4. Praktischer Teil
5. Lernzielkontrolle
6. Schlussteil
7. Vor dem praktischen Teil
8. Aufbereitung des praktischen Teils
9. Praktischer Teil
10. Ergebnissicherung
11. Schlussteil
Ziel dieses Unterweisungsentwurfs ist es, Auszubildenden die theoretischen Grundlagen und die praktische Anwendung von Personalbeurteilungen im betrieblichen Kontext zu vermitteln, um sie für die Relevanz von Leistungsbewertungen zu sensibilisieren.
Ziele der Personalbeurteilung
Die Personalbeurteilung gibt Hilfestellung bei Auswahlentscheidungen für die Vergabe von internen Stellen und deren Überprüfung. Dies geschieht insbesondere mit der Potentialbeurteilung. Hierbei ist die Eignung für eine andere, in der Regel höherwertige Aufgabe festzustellen. Bei der Überprüfung der Auswahlentscheidung ermittelt die Personalbeurteilung Zuverlässigkeit und Gültigkeit der angewendeten Auswahlmethode.
Sie erlaubt es, aktuelle Personalentscheidungen (Beförderung, Versetzung, Freistellung) zu fällen. Ferner können langfristige Personalentscheidungen (interne und externe Personalbeschaffung) auf einem hohen Informationsstand geplant werden, und es folgt aufgrund des bisherigen Leistungsverhaltens eine Abschätzung des zukünftigen Leistungspotentials (Prognose).
Eine leistungsmäßige Einstufung wird dem Mitarbeiter eine Rückkopplung über die erbrachte Leistung geben und gleichzeitig die Zufriedenheit seiner Leistungen steuern. In Rahmen der betrieblichen Bildung kann die Personalbeurteilung der Ermittlung des Bildungsbedarfs, der Bildungsbedürfnisse und der pädagogischen Erfolgskontrolle dienen. Die Führungskraft wird durch die Leistungsbeurteilung gezwungen, sich in regelmäßigen Abständen mit den Leistungen seiner Mitarbeiter auseinander zu setzen. Damit nimmt er einen entscheidenden Einfluss auf seine eigene Qualifikation, speziell sein Urteilsvermögen.
1. Vor dem praktischen Teil: Begrüßung der Auszubildenden, Hinführung zum Thema und Bekanntgabe der Lernziele sowie des zeitlichen Rahmens.
2. Aufbereitung des praktischen Teils: Vorbereitung der notwendigen Materialien wie Pinwände und Kärtchen für die interaktive Gruppenarbeit.
3. Praktischer Teil: Durchführung einer Übung zur Zuordnung von Interessen und Bedürfnissen der verschiedenen Beteiligten an einer Personalbeurteilung.
4. Praktischer Teil: Ableitung allgemeiner Beurteilungsziele aus den erarbeiteten Interessen und deren Zuordnung in einem geführten Lehrgespräch.
5. Lernzielkontrolle: Überprüfung der erworbenen Kenntnisse durch die Zuordnung von Beurteilungszielen zu den entsprechenden Bedürfnissen.
6. Schlussteil: Zusammenfassung der Ergebnisse, Würdigung der Beiträge und Ausblick auf den nächsten Lernabschnitt.
7. Vor dem praktischen Teil: Einführung in den zweiten Abschnitt des Themas mit Anknüpfung an die vorangegangenen Inhalte.
8. Aufbereitung des praktischen Teils: Präsentation einer Folienkopie des im Betrieb üblichen Einstufungsverfahrens.
9. Praktischer Teil: Anwendung der 4-Stufen-Methode, um den Auszubildenden den Umgang mit dem Beurteilungsformular zu vermitteln.
10. Ergebnissicherung: Diskussion über die Vor- und Nachteile des vorgestellten Verfahrens zur Festigung des Gelernten.
11. Schlussteil: Vorstellung weiterer Beurteilungsverfahren und formeller Abschluss der Unterweisung.
Personalbeurteilung, Ausbildungsbetrieb, Leistungsbewertung, Mitarbeiterführung, Feedback, Potentialbeurteilung, 4-Stufen-Methode, Personalentwicklung, Leistungsanreize, Zielvereinbarung, Personalentscheidung, Qualifikation, Berufs- und Arbeitspädagogik.
Die Arbeit befasst sich mit der Vermittlung von Zielen und praktischen Verfahrensweisen der Personalbeurteilung im Rahmen der Berufsausbildung für Bürokaufleute.
Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse der Interessen von Beteiligten an einer Beurteilung sowie der Anwendung betriebsüblicher Einstufungsverfahren.
Die Auszubildenden sollen befähigt werden, den Nutzen von Personalbeurteilungen zu verstehen und ein vorgefertigtes Beurteilungsformular korrekt anzuwenden.
Es kommen verschiedene methodische Ansätze wie Lehrgespräche, Gruppenarbeit, Moderationsmethoden und die 4-Stufen-Methode zum Einsatz.
Der Hauptteil gliedert sich in die Erarbeitung von Beurteilungszielen durch eine interaktive Zuordnungsübung und die praktische Anwendung eines Einstufungsverfahrens.
Die zentralen Begriffe sind Personalbeurteilung, Feedback, Potentialbeurteilung, Personalentwicklung und die 4-Stufen-Methode.
Diese Differenzierung verdeutlicht, dass eine Personalbeurteilung kein einseitiges Instrument ist, sondern vielfältige Bedürfnisse nach Anerkennung, Steuerung und Information bedient.
Durch die 4-Stufen-Methode (Vorbereiten, Vormachen, Nachmachen, Üben) wird sichergestellt, dass der Auszubildende das Ausfüllen der Beurteilungsformulare schrittweise und fundiert erlernt.
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