Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2006
8 Seiten, Note: gut
AdA Handwerk / Produktion / Gewerbe - Maler, Lackierer, Fliesenleger
1. Analyse der Rahmenbedingungen
2. Lernziel
3. Sachanalyse
4. Allgemeine Unterweisungsvoraussetzungen
5. Verlaufsplanung
Die vorliegende Unterweisung zielt darauf ab, den Auszubildenden im Beruf Fahrzeuglackierer dazu zu befähigen, selbstständig und fachgerecht einen Kotflügel zu lackieren, wobei der Fokus auf der korrekten Anwendung von Lackiertechniken und der Einhaltung von Sicherheitsvorgaben liegt.
3. Sachanalyse:
1. Reinigen des Objektes mit Anti-Silikon: Objekt mit Anti-Silikon einsprühen und mit Reinigungstüchern TROCKEN reiben. Reinigungstuch auf Handflächengröße falten und das Objekt von links nach rechts und von oben nach unten abreiben. Entfernen von Fett-, Salz und Ölrückständen, da durch solche Haftungsstörungen auftreten können. Vorgehensweise gewährleistet ein Reinigen der ganzen Fläche ohne ein Teilstück zu vergessen.
2. Objekt mit Staub-bindetuch abreiben: Staubbindetuch auf Handflächengröße falten und das Objekt von links nach rechts und von oben nach unten abreiben. Mit dem Staubbindetuch werden größere Staubrückstände abgenommen, die eine saubere Lackierung behindern. Vorgehensweise gewährleistet ein Reinigen der ganzen Fläche ohne ein Teilstück zu vergessen.
3. Objekt mit Ausbläser oder Luftpistole abblasen: Objekt von oben an, von links nach rechts, nach unten weiterführend, mit dem Ausbläser und min. 5bar abblasen. Durch das Ausblasen lösen sich noch evtl. kleinere Staubrückstände, die die Lackierung verunreinigen könnten. Der Druck sollte höher sein als der Lackierdruck, damit es beim Lackieren nicht passieren kann, das etwaige Staubrückstände „losgeblasen“ werden. Der Vorgang gewährleistet das komplette Ausblasen des Objektes.
1. Analyse der Rahmenbedingungen: Dieses Kapitel definiert die persönlichen und ausbildungsrechtlichen Voraussetzungen des Auszubildenden für die Durchführung der Unterweisung.
2. Lernziel: Hier werden die angestrebten Kompetenzen in kognitiven, psychomotorischen und affektiven Lernbereichen detailliert festgelegt.
3. Sachanalyse: In diesem Teil wird der Arbeitsprozess des Lackierens in zehn fachlich fundierte Einzelschritte unterteilt, inklusive Begründungen für die jeweilige Vorgehensweise.
4. Allgemeine Unterweisungsvoraussetzungen: Dieses Kapitel erläutert die benötigten Materialien, den Lernort sowie die zwingend einzuhaltenden Sicherheitsvorschriften.
5. Verlaufsplanung: Hier wird der methodische Ablauf der Unterweisung in vier Phasen dargestellt, von der Einführung über das Planen und Erarbeiten bis hin zum Üben.
Fahrzeuglackierer, Kotflügel, Lackierung, Unterweisung, Ausbildung, Lackierpistole, Basislack, Klarlack, Arbeitssicherheit, Staubbindetuch, Anti-Silikon, Berufsausbildung, Werkstück, Fachkompetenz, Handlungsfähigkeit
Die Unterweisung beschreibt die Anleitung eines Auszubildenden im ersten Lehrjahr bei der fachgerechten Lackierung eines Kotflügels eines VW Golf IV.
Die Arbeit behandelt die professionelle Vorbereitung von Oberflächen, die korrekte Handhabung von Lackierpistolen, die Einhaltung von Druckvorgaben sowie die systematische Durchführung von Lackiervorgängen unter Sicherheitsaspekten.
Das Groblernziel ist, dass der Auszubildende den Kotflügel selbstständig zur Lackierung vorbereiten und den Lackauftrag eigenverantwortlich ausführen kann.
Die Unterweisung folgt der klassischen Vier-Stufen-Methode (Vorbereitung/Motivation, Planen/Orientierung, Erarbeiten, Üben).
Der Hauptteil umfasst eine detaillierte Sachanalyse der zehn Arbeitsschritte des Lackierens sowie die pädagogische Verlaufsplanung für den Unterweisungsprozess.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Fahrzeuglackierer, Arbeitssicherheit (UVV), Lackiertechnik, Fachkompetenz und die strukturierte Ausbildungsplanung.
Abweichungen vom korrekten Druck können zu qualitativen Mängeln wie Orangenhaut oder, bei Metallic-Lacken, zu unsauberen Oberflächen („Wolkenbildung“) führen.
Die erste Schicht dient der Anpassung an den Basislack, während die zweite Schicht das Werkstück versiegelt und für eine glatte, geschlossene Oberfläche sorgt.
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