Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2006
18 Seiten, Note: -1 (18 von 20)
1. Vormerkung zur Ausbildungssituation
1.1. Bisher vermittelte Fähigkeiten
1.2. Zielgruppe
1.3. Ausbildungsort
1.4. Ausbildungsmittel, Werkzeuge und Materialien
1.5. Zeitpunkt und Dauer der Unterweisung
2. Didaktische Analyse
2.1. Ziele und Grundlagen der Unterweisung
2.2. Ausbildungsthema
2.3. Formulierung und Gliederung der Lernziele
2.3.1. Richtlernziel
2.3.2. Groblernziel
2.3.3. Feinlernziel
2.3.3.1. Kognitiver Bereich:
3. Methodische Analyse
3.1. Unterweisungsmethode
3.1.1. Vier – Stufen – Methode
3.2. Andere Methoden
3.2.1. Leittextmethode
3.2.2. Lehrgespräch
4. Unterweisungsablauf
4.1. Stufe 1 Vorbereitung
4.2. Stufe 2 Vormachen
4.3. Stufe 3 Nachmachen
4.4. Stufe 4 Üben
5. Anlagen
5.1. Merkblatt/Arbeitsschritte
5.2. Ausbildungsrahmenplan
Diese Arbeit dient als schriftlicher Unterweisungsentwurf für die Ausbildung zum Mediengestalter für Digital- und Printmedien. Ziel ist es, dem Auszubildenden die theoretischen und praktischen Grundlagen zur Berechnung und Anwendung des Goldenen Schnittes im gestalterischen Kontext zu vermitteln, um eine harmonische Bild- und Layoutkomposition zu gewährleisten.
3.1.1. Vier – Stufen – Methode
Sie kam in den 50-er Jahren aus Amerika nach Deutschland und ist die häufigst angewandte Ausbildungsmethode am Arbeitsplatz. Eine Lernsituation wird in pädagogisch gegliederten Teilschritten, nach einer kurzen motivierenden Einführung in das Thema dem Auszubildendem demonstriert und vorgeführt. Danach ahmt der Auszubildende es nach und am Schluss wird die Lernzielkontrolle durchgeführt um sicher zu gehen das alles verstanden worden ist.
Sie eignet sich besonderst weil sich die Freiheitsgrade für den Auszubildenden aufgrund der vorgeschriebenen Bearbeitungsschritte, von denen er gering oder gar nicht abweichen darf. Dies gilt z.B. für Produktionsprozesse, die exakt nach einer Herstellungsvorschrift auszuführen sind. Oder wenn der Auszubildende erstmalig bestimmte Werkzeuge benutzen soll, ist das vorherige Demonstrieren des richtigen Einsatzes aus Sicherheitsgründen erforderlich. Zudem ist die Methode besonders zeitsparend, weil der Auszubildende hier sofort den richtigen Weg zu Bearbeitung einer Aufgabe erlernt. Im Gegensatz benötigen Methoden wie, die Leittextmethode, wo der Auszubildende eine Aufgabe selbständig erkundet und einzelne Arbeitsschritte selbst planen lasse und Irr- oder Umwege zulasse mehr Zeit notwendig. Drum dominiert diese direkte Form in der Praxis bei der Arbeitsplatzunterweisung.
1. Vormerkung zur Ausbildungssituation: Definiert den organisatorischen Rahmen der Unterweisung inklusive Zielgruppe, Ort und benötigter Arbeitsmittel.
2. Didaktische Analyse: Beschreibt die Lernziele und legt fest, welche fachlichen Kompetenzen der Auszubildende bezüglich des Goldenen Schnitts erwerben soll.
3. Methodische Analyse: Begründet die Entscheidung für die Vier-Stufen-Methode im Vergleich zu anderen didaktischen Ansätzen wie Leittextmethode oder Lehrgespräch.
4. Unterweisungsablauf: Detaillierte tabellarische Darstellung der vier Phasen (Vorbereitung, Vormachen, Nachmachen, Üben) sowie deren inhaltliche Ausgestaltung.
5. Anlagen: Enthält ergänzende Unterlagen, insbesondere die konkreten Arbeitsschritte des Merkblatts und den Bezug zum offiziellen Ausbildungsrahmenplan.
AEVO, Unterweisungsentwurf, Mediengestalter, Goldener Schnitt, Vier-Stufen-Methode, Didaktik, Ausbildungsrahmenplan, Gestaltungsgrundlagen, Lernzielkontrolle, Berufsausbildung, Druckvorstufe, Unterweisung, Arbeitssicherheit, Layoutgestaltung, Betriebliche Unterweisung
Es handelt sich um einen schriftlichen Entwurf für eine praktische Unterweisung im Rahmen der AEVO-Prüfung zum Thema "Berechnung und Anwendung des Goldenen Schnittes".
Die Themen umfassen die didaktische Planung, die Auswahl geeigneter Lehrmethoden, die operative Durchführung der Unterweisung sowie die Einhaltung von Sicherheitsstandards am Arbeitsplatz.
Der Auszubildende soll nach der Unterweisung in der Lage sein, den Goldenen Schnitt eigenständig zu berechnen und dieses Wissen bei der Gestaltung von Bild-, Text- und Layout-Elementen anzuwenden.
Der Autor entscheidet sich für die "Vier-Stufen-Methode", da sie bei technisch präzisen Vorgängen und Sicherheitsaspekten eine hohe Zeiteffizienz und Fehlervermeidung bietet.
Der Hauptteil gliedert sich in eine didaktische und methodische Analyse sowie den konkreten, stufenweisen Unterweisungsplan für den Arbeitsplatz.
Wesentliche Begriffe sind Goldener Schnitt, AEVO, Vier-Stufen-Methode, Ausbildung, Gestaltungsgrundlagen und Mediengestaltung.
Die Vier-Stufen-Methode ist zeitsparender und ermöglicht eine direkte Kontrolle bei sicherheitskritischen Arbeiten wie dem Umgang mit einem Skalpell, während die Leittextmethode zu zeitintensiv für diesen spezifischen Rahmen wäre.
Die Biorhythmuskurve wird genutzt, um den optimalen Zeitpunkt der Unterweisung (9:30 Uhr) zu begründen, da zu dieser Zeit die Konzentrations- und Aufnahmefähigkeit des Auszubildenden am höchsten ist.
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