Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2004
14 Seiten, Note: 1,3
1. Thema
2. Beschreibung des Auszubildenden
2.1 Leistungsstand
2.2 Lernwilligkeit
2.3 Lernfähigkeit
2.4 Sozialverhalten
3. Sachanalyse
4. Didaktische Analyse
5. Didaktische Reduktion
6. Lernziele
6.1 Richtlernziel
6.2 Groblernziel
6.3 Feinlernziel
7. Lernbereiche
7.1 kognitiver Lernbereich: Wissen, Erkennen und Begreifen
7.2 psychomotorischer Lernbereich: manuelle Fertigkeiten
7.3 Affektives Lernziel: Werte und Einstellungen
8. Methodische Überlegung
9. Ablauf der Unterweisung
9.1 Arbeitsmittel
9.2 Zeitliche und inhaltliche Planung
9.2.1. Einstieg
9.2.2. Einweisung
9.2.3. Nachmachen lassen
9.2.4. Übungs- und Festigungsphase
9.2.5. Lernzielkontrolle
Das primäre Ziel dieser Unterweisung besteht darin, dem Auszubildenden die praktische Kompetenz zu vermitteln, einen Frachtbrief für den nationalen gewerblichen Güterkraftverkehr korrekt auszufüllen. Dabei liegt der Fokus auf der Verknüpfung von theoretischem Wissen über Transportdokumente mit der manuellen Durchführung am Arbeitsplatz.
3. Sachanalyse
Als Methode für die Sachanalyse wird das Brainstorming ausgewählt, da auf diese Weise schnell viele Informationen in übersichtlicher Form zusammen getragen werden können. Aus diesen Informationen lassen sich leicht die für die Unterweisung relevanten ausfiltern und in der Didaktischen Analyse verwenden.
Brainstorming „Frachtbrief“
Rechtliche Aspekte
- Funktion und Bedeutung des Frachtbriefes
→ Beweispapier, Begleitpapier, Versicherungsnachweis, Sperrpapier
- verschiedene Arten des Frachtbriefes erläutern
→ Air Way Bill, CMR-Frachtbrief, KVO-Frachtbrief, CIM-Frachtbrief
- Erhöhte Beweiskraft des Frachtbriefes durch Unterschrift von Absender und Frachtführer
→ Frachtbrief wird zur Übernahme- und Ablieferquittung für alle Beteiligten
- Folgen bei Fehlern im Ausfüllen, Rechtsgrundlagen und Bußgelder
→ Rechtsgrundlagen: HGB, ADSp, ADR/GGVS, CMR, WAK
- Frachtbriefzwang Pro und Contra
→ Anrecht des Frachtführers auf den vom Absender ausgefüllten Frachtbrief, aber: auch Lieferschein als Frachtbriefersatz im nationalen Verkehr möglich
1. Thema: Definition des Unterweisungsthemas, welches das Ausfüllen von Frachtbriefen im nationalen Güterkraftverkehr umfasst.
2. Beschreibung des Auszubildenden: Analyse des Leistungsstandes, der Lernbereitschaft und der sozialen Kompetenzen des Auszubildenden Andreas M.
3. Sachanalyse: Systematische Aufarbeitung der rechtlichen, optischen sowie technischen Aspekte eines Frachtbriefes mittels Brainstorming.
4. Didaktische Analyse: Herleitung der Relevanz des Themas für den Auszubildenden und das Unternehmen basierend auf dem Ausbildungsrahmenplan.
5. Didaktische Reduktion: Vereinfachung der Materie durch den Vergleich mit Bierdeckeln, um die Wichtigkeit der Mindestangaben zu verdeutlichen.
6. Lernziele: Festlegung von Richt-, Grob- und Feinlernzielen zur Strukturierung des Lernerfolgs.
7. Lernbereiche: Unterteilung der Unterweisung in kognitive, psychomotorische und affektive Lernziele.
8. Methodische Überlegung: Begründung des Einsatzes der 4-Stufen-Methode und Wahl des Unterweisungsortes.
9. Ablauf der Unterweisung: Detaillierte zeitliche und inhaltliche Planung der Unterweisungsschritte von der Begrüßung bis zur Lernzielkontrolle.
Frachtbrief, Güterkraftverkehr, Unterweisungsentwurf, Ausbildereignungsprüfung, Speditionskaufmann, 4-Stufen-Methode, Transportwesen, Logistik, Ausbildungsrahmenplan, Sachanalyse, Didaktische Reduktion, Dokumentation, Transportauftrag, Lernziele, Berufsausbildung.
Die Arbeit stellt einen detaillierten Unterweisungsentwurf für Auszubildende zum Speditionskaufmann dar, mit dem Ziel, fachpraktische Fertigkeiten bei der Frachtdokumentation zu vermitteln.
Die Arbeit fokussiert sich auf die rechtliche Bedeutung, die manuelle Ausfülltechnik von Frachtbriefen und die methodische Vermittlung dieser Kenntnisse im Rahmen einer Ausbildung.
Das Hauptziel ist die Befähigung des Auszubildenden, eigenständig Frachtbriefe für den nationalen gewerblichen Güterkraftverkehr fehlerfrei auszufüllen und dabei die Bedeutung des Dokuments zu verstehen.
Die Unterweisung stützt sich auf die bewährte 4-Stufen-Methode (Vorbereitung, Vormachen, Nachmachen, Üben/Festigen), unterstützt durch eine vorherige Sachanalyse mittels Brainstorming.
Im Hauptteil werden neben der detaillierten Beschreibung des Auszubildenden auch die didaktische Analyse und Reduktion sowie der exakte zeitliche Ablauf der Unterweisungseinheit dargelegt.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Frachtbrief, 4-Stufen-Methode, Speditionskaufmann, Didaktik und Ausbildungsplanung charakterisieren.
Der Bierdeckel-Vergleich dient der didaktischen Reduktion, um den Lernenden auf spielerische Weise zu verdeutlichen, dass entscheidende Informationen (Mindestangaben) nicht fehlen dürfen, unabhängig davon, auf welchem Trägermedium sie notiert werden.
Die Lernzielkontrolle findet in der letzten Phase der Unterweisung statt, bei der der Ausbilder die selbstständig ausgefüllten Frachtbriefe anhand der ursprünglichen Transportaufträge prüft und ein direktes Feedback gibt.
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