Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2006
12 Seiten, Note: sehr gut
1. Zielgruppe
1.1. Hintergrund
1.2. Alter und schulische Vorbildung
1.3. Ausbildungsstand
2. Didaktische Analyse
2.1. Ausbildungsrahmenplan
2.2. Betrieblicher Ausbildungsplan
2.3. Fachlicher Inhalt
2.4. Bedeutung für den Auszubildenden und Zusammenhang mit dem Berufsschulunterricht
3. Lernziele
3.1. Leitlernziel
3.2. Groblernziel
3.3. Feinlernziel
3.4.1. Kognitive Feinlernziel
3.4.2. Affektive Feinlernziel
3.4.3. Psychomotorische Feinlernziel
4. Organisation
4.1. Ort der Unterweisung
4.2. Unterweisungszeitpunkt und Dauer
5. Unterweisungsverlauf
5.1. 1.Stufe: Vorbereitung
5.2. 2.Stufe: Vormachen und Erklären
5.3. 3.Stufe: Wiederholung durch Auszubildenden
5.4. 4.Stufe: Übung und Festigung
6. Kontrolle des Lernerfolges
6.1. Lernzielkontrolle
6.2. Selbstkontrolle durch den Auszubildenden
6.3. Fremdkontrolle durch den Ausbilder
Ziel dieser Arbeit ist die Erstellung eines didaktischen Konzepts für eine praxisnahe Unterweisung eines Auszubildenden zum Orthopädiemechaniker und Bandagisten im Bereich der manuellen Handnaht.
5. Unterweisungsverlauf
Für die Unterweisung wurde die Vier- Stufen- Methode gewählt, da es sich überwiegend um eine manuelle Fähigkeit handelt und das Lernziel unter den Prüfungs- und Zeitbedingungen zu erreichen ist. Dieser Lernabschnitt ist z.Z. Bestandteil der sächsischen Zwischenprüfung im Orthopädiehandwerk. Die Anfertigung einer Handnaht kann mit etwas Übung und nach 5-10 Wiederholungen ohne Probleme beherrscht werden, so dass die Vier-Stufen-Methode hierfür ideal ist.
5.1. 1.Stufe: Vorbereitung 2 min. Vorbereitung des Unterweisungsplatzes, Arbeitsmittel werden bereit gestellt. Werkzeuge: - zugeschnittenes und vorbereitetes Leder - 2 Sattlernadeln - Sattlergarn (vorgewachst) - Schere - Zirkel - Ahle - Lineal - Elfenbeinknochen - kleiner Hammer. Einleitendes Gespräch mit Begrüßung des Auszubildenden zur heutigen Unterweisung, mit dem Versuch eine angenehme, unbefangene Stimmung zu schaffen, damit das Interesse und die Motivation des Auszubildenden geweckt wird. Vorstellen des Unterweisungsthemas und Informationen über die Inhalte der Unterweisung um den Auszubildenden an die heutige Aufgabe heranzuführen.
1. Zielgruppe: Beschreibung des fiktiven Ausbildungsbetriebs und des Auszubildenden, inklusive seiner Vorkenntnisse und schulischen Voraussetzungen.
2. Didaktische Analyse: Herleitung der Unterweisung aus dem Ausbildungsrahmenlehrplan und Festlegung der fachlichen Notwendigkeit für das Berufsbild.
3. Lernziele: Festlegung der Kompetenzen, die durch die Unterweisung erworben werden sollen, unterteilt in kognitive, affektive und psychomotorische Bereiche.
4. Organisation: Planung der Rahmenbedingungen, einschließlich des Unterweisungsortes, der notwendigen Werkzeuge und des zeitlichen Ablaufs.
5. Unterweisungsverlauf: Detaillierte Darstellung der Vier-Stufen-Methode von der Vorbereitung über das Vormachen bis hin zur selbstständigen Übung.
6. Kontrolle des Lernerfolges: Darlegung der Methoden zur Überprüfung des Ausbildungsfortschritts durch Selbst- und Fremdkontrolle.
Handnaht, Orthopädiemechaniker, Bandagist, Vier-Stufen-Methode, Ausbildung, Unterweisung, Lederverarbeitung, Sattlernadel, Ausbildungsrahmenplan, Arbeitssicherheit, Lernzielkontrolle, Handwerk, Fachpraxis, Manuelle Fertigkeiten, Berufsausbildung
Die Arbeit behandelt ein Konzept zur fachpraktischen Unterweisung eines Auszubildenden im Beruf Orthopädiemechaniker und Bandagist zum Thema Handnaht.
Das primäre Ziel ist es, den Auszubildenden in die Lage zu versetzen, selbstständig eine qualitativ hochwertige Handnaht mit zwei Nadeln anzufertigen.
Es wird die klassische Vier-Stufen-Methode verwendet, da sie für den Erwerb manueller Fähigkeiten in der Prüfungsvorbereitung als ideal erachtet wird.
Die Arbeit gliedert sich in die didaktische Planung, die Definition von Lernzielen, die organisatorische Vorbereitung sowie die methodische Durchführung und Erfolgskontrolle.
Wesentliche Werkzeuge sind neben Sattlernadeln und Sattlergarn vor allem Ahle, Zirkel, Lineal und Elfenbeinknochen zur Nahtbegradigung.
Die Ziele werden in kognitive (Wissen über Material/Abstände), affektive (Verantwortungsbewusstsein) und psychomotorische (praktische Ausführung) Bereiche differenziert.
Sie dient als notwendige Verbindungstechnik für Materialien, die aufgrund ihrer Beschaffenheit oder der Konstruktionsart nicht maschinell vernäht werden können.
Die Selbstkontrolle dient dazu, die eigene Selbsteinschätzung des Auszubildenden zu fördern und ihm die Sicherheit zu geben, Fehler eigenständig zu erkennen und zu beheben.
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