Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2002
12 Seiten, Note: sehr gut
1. LERNGRUPPENBESCHREIBUNG / LERNAUSGANGSLAGE
2. FACHLICHE ANALYSE DES THEMAS (SACHANALYSE)
3. STRUKTURIERUNG DER KOMPETENZEN / LERNZIELE
3.1 Lernziele
3.1.1 Richtlernziel
3.1.2 Groblernziel
3.1.3 Feinlernziel
3.2 Lernbereiche
3.2.1 Kognitiver Lernbereich
3.2.2 Psychomotorischer Lernbereich
3.2.3 Affektiver Lernbereich
3.3 Kompetenzen
3.3.1 Fachkompetenz
3.3.2 Sozialkompetenz
3.3.3 Methodenkompetenz
4. DIDAKTISCHE BEGRÜNDUNG
5. ANWENDUNG DER METHODE: LEITTEXT
5.1 Informieren
5.2 Planen
5.3 Entscheiden
5.4 Durchführen
5.5 Kontrollieren
5.6 Bewerten
6 PLANUNG UND SICHERUNG DES LERNERFOLGES
7. LERNHILFEN / ARBEITSBLÄTTER / PRÄSENTATIONSMITTEL
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Konzeptionierung einer automatisierten Schnittstelle zur Datenübertragung zwischen der Projektmanagementsoftware Scitor und dem SAP-Controllingmodul, um manuelle Aufwände zu reduzieren und Fehlerquellen bei der Stundenbuchung zu eliminieren.
5.1 Informieren
Da die Leistungsfähigkeit von Herrn Müller erfahrungsgemäß zwischen 10:00 und 12:00 Uhr am höchsten ist und er montags die Berufsschule besucht, bitte ich ihn am Dienstag um 10:00 Uhr zur Projektbesprechung in mein Büro.
Nach der Begrüßung des Auszubildenden und den Fragen nach privatem und beruflichem Befinden leite ich das Thema ein. Ich Frage den Auszubildenden, ob er sich an die Präsentation der Projektmanagementsoftware erinnern kann, was er sofort bejaht und betont, dass auch er seine Stunden für ein Projekt in diesem System erfasst, da er mit einer Teilaufgabe betraut ist. Ich Frage ihn, wie er sich den Datentransfer in das Kostenrechnungssystem vorstellt. Da der Auszubildende bereits in der Kostenrechnungsabteilung war, ist ihm bekannt, dass einige Vorgänge manuell gebucht werden. Ob eine manuelle Datenübernahme erfolgt weiß er allerdings nicht.
Nachdem ich ihm geschildert habe, dass die Daten manuell übernommen werden, frage ich ihn, ob er sich vorstellen könnte, die Realisierung einer automatischen Schnittstelle selbstständig zu konzeptionieren und stelle ihm in Aussicht nach Erstellen des Datenbankmodells in SAP zu programmieren (ABAP). Diese Perspektive motiviert den Auszubildenden. Er fragt spontan nach der genauen Aufgabenstellung.
1. LERNGRUPPENBESCHREIBUNG / LERNAUSGANGSLAGE: Beschreibt das Profil des Auszubildenden sowie dessen Vorkenntnisse und Motivation für das Projekt.
2. FACHLICHE ANALYSE DES THEMAS (SACHANALYSE): Analysiert die Notwendigkeit einer automatisierten Schnittstelle zwischen Scitor und SAP zur Reduzierung von Fehlern bei der Stundenerfassung.
3. STRUKTURIERUNG DER KOMPETENZEN / LERNZIELE: Definiert die angestrebten Lernziele, Kompetenzbereiche und die messbaren Anforderungen an den Auszubildenden.
4. DIDAKTISCHE BEGRÜNDUNG: Erläutert die Entscheidung für die Leittextmethode als Mittel zur Förderung der selbstständigen Problemlösungsfähigkeit.
5. ANWENDUNG DER METHODE: LEITTEXT: Dokumentiert den praktischen Ablauf der Unterweisung in sechs Phasen, von der Informationsbeschaffung bis zur abschließenden Bewertung.
6 PLANUNG UND SICHERUNG DES LERNERFOLGES: Behandelt Maßnahmen zur nachhaltigen Verankerung des Wissens durch Präsentation und praktische Anwendung.
7. LERNHILFEN / ARBEITSBLÄTTER / PRÄSENTATIONSMITTEL: Listet die verwendeten Materialien und Hilfsmittel sowie die Musterlösungen zu den gestellten Leitfragen auf.
Fachinformatiker, Schnittstellenkonzeption, Leittextmethode, SAP-Controlling, Scitor, Datenübernahme, Datenkongruenz, Projektmanagementsoftware, Handlungskompetenz, Datenbankmodell, ABAP, Anwendungsentwicklung, Ausbildung, Lernzieltaxonomie, Prozessoptimierung
Die Arbeit befasst sich mit einem Unterweisungsentwurf für Auszubildende zum Fachinformatiker, bei dem die Konzeption einer Schnittstelle für den automatisierten Datenaustausch zwischen Scitor und SAP im Vordergrund steht.
Die Themenfelder umfassen die Systemanalyse, den Entwurf von Datenbankmodellen, die Anwendung der Leittextmethode in der Berufsausbildung sowie die Optimierung von Schnittstellenprozessen im Controlling.
Ziel ist es, dass der Auszubildende eigenständig eine technische Lösung für einen automatisierten Datentransfer entwickelt und dabei methodische sowie fachliche Kompetenzen stärkt.
Es wird die Leittextmethode eingesetzt, die den Auszubildenden durch eigenverantwortliches Informieren, Planen, Entscheiden, Durchführen, Kontrollieren und Bewerten leitet.
Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Anwendung der Leittextphasen, die fachliche Analyse der Schnittstellenproblematik und die didaktische Einordnung der Lernziele.
Kernbegriffe sind Fachinformatik, Leittextmethode, Prozessautomatisierung, SAP-Controlling, Handlungskompetenz und Datenstrukturierung.
Da der Auszubildende eine hohe intrinsische Motivation besitzt und bevorzugt selbstständig arbeitet, fördert diese Methode seine Handlungskompetenz optimal und verankert das Wissen tiefer als ein reines Lehrgespräch.
Die Datenkongruenz ist entscheidend, um Differenzen bei den kumulierten Stunden zwischen Scitor und SAP zu vermeiden, was Auswirkungen auf die Genauigkeit der Gewinn- und Verlustrechnung sowie die Kostenstellenrechnung hat.
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