Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2006
11 Seiten, Note: sehr gut
I. Formaler Teil
1. Thema der Unterweisung
2. Sachanalyse
3. Groblernziel
4. Feinlernziel
4.1. Kognitives Lernziel
4.2. Psychomotorisches Lernziel
4.3. Affektives Lernziel
5. Begründung
6. Ausgangssituation
6.1 Angaben zum Auszubildenden
6.2 Schulische Vorbildung
6.3 Vorkenntnisse und Fertigkeiten im Hinblick auf Feinlernziele
7. Lernort
8. Lernmittel
9. Geplante Dauer der Unterweisung / Zeitansatz
10. Methodenwahl
II. Inhaltlicher Teil
1. Motivation
2. Erarbeitungsphase
3. Übungsphase
4. Kontrollphase
Das primäre Ziel dieser Unterweisung besteht darin, der Auszubildenden die theoretische Bedeutung sowie die praktischen Fertigkeiten für das lagerichtige Einsetzen von Kiefermodellen in einen Artikulator (Kiefersimulationsgerät) zu vermitteln. Die Unterweisung stellt sicher, dass die Auszubildende das Grundverständnis für anatomisch korrekte Bisslagen entwickelt, um zukünftig fehlerfreien Zahnersatz herstellen zu können.
2. Sachanalyse
Der Auszubildenden wird zu der anatomischen auch die prothetische Bedeutung der einzelnen Punkte nahe gebracht. (Bild 1)
Das Kiefersimulationsgerät (Bild 2), in der Fachsprache Artikulator genannt, simuliert neben den Öffnungs- und Schließbewegungen sämtliche Bewegungen des natürlichen Kiefers, wie z.B. Seitwärtsbewegungen, Vor- oder Rückschub/ Rotations und Translationsbewegungen.
Ein Ober- und ein Unterkiefer- Gipsmodell werden passend zueinander fixiert, mit z.B. Heißkleber. (Bild 3)
Auf diesen einartikulierten Modellen wird dann entweder definitiver oder herausnehmbarer Zahnersatz unter Berücksichtigung dieser Bewegungsaspekte hergestellt, sowie der richtigen Bisshöhe und der Bisslage.
Somit kann der Ersatz störungsfrei am Patienten übertragen werden.
Thema der Unterweisung: Vermittlung des lagerichtigen Einsetzens von Modellen in ein Kiefersimulationsgerät.
Sachanalyse: Erläuterung der anatomischen und prothetischen Funktion des Artikulators bei der Simulation von Kieferbewegungen.
Groblernziel: Anleitung zum Anfertigen von Bisshilfen und zum Umsetzen in den Artikulator gemäß Ausbildungsrahmenplan.
Feinlernziel: Detaillierte Beschreibung der kognitiven, psychomotorischen und affektiven Lernziele für die Auszubildende.
Begründung: Darlegung der Notwendigkeit des Einartikulierens als Grundvoraussetzung für die Herstellung von passgenauem Zahnersatz.
Ausgangssituation: Beschreibung des Ausbildungsstandes und der Vorkenntnisse der 19-jährigen Auszubildenden.
Lernort: Definition des Gipsraums im Dentallabor als geeignete Arbeitsumgebung.
Lernmittel: Auflistung der benötigten Materialien und Werkzeuge für den Unterweisungsprozess.
Geplante Dauer der Unterweisung / Zeitansatz: Festlegung des Zeitrahmens auf 120 Minuten.
Methodenwahl: Begründung für den Einsatz der 4-Stufen-Methode zur Förderung der Lerneffizienz.
Motivation: Verdeutlichung der Wichtigkeit von Präzision und der Verknüpfung von Theorie und Praxis für die Gesellenprüfung.
Erarbeitungsphase: Beschreibung der systematischen Vermittlung durch Demonstration und gemeinsame Durchführung.
Übungsphase: Beschreibung der eigenverantwortlichen Reproduktion der Arbeitsschritte durch die Auszubildende unter Beobachtung.
Kontrollphase: Einschätzung und Analyse des Arbeitsergebnisses sowie Reflexion über den Prozess.
Zahntechnik, Artikulator, Kiefersimulationsgerät, Einartikulieren, Modellherstellung, Bisshöhe, Kieferanatomie, 4-Stufen-Methode, Auszubildende, Zahnersatz, Gips, Ausbildung, Unterweisung, Arbeitsvorbereitung, Präzision.
Es geht um die fachgerechte Handhabung eines Kiefersimulationsgerätes (Artikulator) in der Zahntechnik, um Modelle lagerichtig für die spätere Zahnersatzherstellung zu montieren.
Die Themenfelder umfassen die anatomischen Grundlagen der Kieferbewegungen, die korrekte Gipsverarbeitung, die Anwendung der 4-Stufen-Methode und die Bedeutung der Sorgfalt im zahntechnischen Handwerk.
Das Ziel ist, dass die Auszubildende Ober- und Unterkiefermodelle nach mittleren Werten lagerichtig einsetzen kann, um eine störungsfreie Funktion des späteren Zahnersatzes zu gewährleisten.
Die Unterweisung stützt sich auf die 4-Stufen-Methode, welche schrittweise vom Vorbereiten und Erklären über das Vormachen und gemeinsame Üben bis zur eigenständigen Ausführung durch die Auszubildende führt.
Der Hauptteil gliedert sich in Motivation, Erarbeitung, Übung und Kontrolle des Artikulationsvorgangs sowie eine detaillierte Aufschlüsselung der Arbeitsschritte.
Präzision, anatomische Korrektheit, Artikulatortechnik, Eigenverantwortung, 1. Ausbildungsjahr und Qualitätssicherung.
Fehler oder Ungenauigkeiten beim Einartikulieren führen zu Passungenauigkeiten im Mund des Patienten, die nach der Fertigstellung des Zahnersatzes kaum noch korrigiert werden können.
Bild 3 zeigt ein konkretes Beispiel für nach mittleren Werten einartikulierte Modelle, was der Auszubildenden als visuelle Referenz für das anzustrebende Arbeitsergebnis dient.
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