Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2014
11 Seiten, Note: 2,0
AdA Handwerk / Produktion / Gewerbe - Mechanische Berufe, Metall und Kunststoff
1. Einführung
1.1. Thema der Ausbildungssituation, Einordnung in den Rahmenplan
2. Beschreibung des Auszubildenden
2.1. Personaldaten
2.2. Lern- und Leistungsfähigkeit, Lernvoraussetzung
3. Planung und Zielsetzung
3.1. Festlegung der Lernziele
Richtlernziel:
Groblernziel:
Feinlernziele:
3.2. Kompetenzen
3.3. Didaktische Planung
4. Durchführung der Unterweisung
4.1. Begründung der Methode
4.2. Beschreibung der Durchführung
4.2.1. Vorbereitung des Auszubildenden (1. Stufe)
4.2.2. Lehrgespräch & Vormachen durch den Ausbilder (2. Stufe)
4.2.3. Ausführungsversuche machen lassen (3. Stufe)
4.2.4. Üben und Festigen des Gelernten (4. Stufe)
4.3. Lernerfolgskontrolle
Das primäre Ziel dieser Unterweisung ist die Vermittlung der fachlichen Kompetenz zur selbstständigen Herstellung eines fachgerechten Innengewindes unter Anwendung der 4-Stufen-Methode, wobei gleichzeitig sicherheitsrelevantes Verhalten und das Verständnis für Fertigungsprozesse geschult werden.
4.2.2. Lehrgespräch & Vormachen durch den Ausbilder (2. Stufe)
Die theoretischen Inhalte (Grundwissen) zum Thema Gewindebohren werden hier zu beginn besprochen und der Gewindebohrer erklärt. Hierzu stell ich einleitende Fragen, wie z. Bsp. „Wozu gibt es eigentlich Gewinde?“, oder „Wo haben wir denn eigentlich überall Gewinde?“, um Max zu aktivieren und Ihm mit in das Thema einzubinden. Dann gehe ich auf den Aufbau des Gewindebohrers ein und erkläre was man unter der Steigung des Gewindes versteht. Auch hierzu werden Max immer wieder fragen gestellt, dass er nicht Gedanklich abgleitet.
In diesem Lehrgespräch geh ich dann auch noch auf folgende Punkte ein:
- Gewindearten (Rechts- / Linksgewinde, Duchgangsloch- / Sacklochgewinde),
- Bestimmung der Kernlochgröße,
- die Wichtigkeit der Senkung vor dem Gewindeschneiden,
- Verwendung und Anwendung des Schneidöls,
- Unterschiede, Merkmale und Aufgabe der einzelnen 3-Gang Gewindebohrer (1. Ring=Vorschneider, 2. Ring=Mittelschneider, 3. Ring oder kein Ring= Fertigschneider)
- die Wichtigkeit der Rechtwinkligkeit des Gewindes
Ich werde aber auch deutlich machen, dass keine Abweichungen von den Sicherheitsvorschriften erlaubt sind und auch nicht geduldet werden, da der Ausbilder (ich) auch die Verantwortung für die Sicherheit des Auszubildenden hat.
1. Einführung: Definition des Ausbildungsthemas und Einordnung in den offiziellen Ausbildungsrahmenplan für Industriemechaniker.
2. Beschreibung des Auszubildenden: Analyse der persönlichen Voraussetzungen, Lernmotivation und Leistungsfähigkeit des Auszubildenden.
3. Planung und Zielsetzung: Strukturierung der Lernziele in kognitive, affektive und psychomotorische Bereiche sowie Erläuterung der didaktischen Ausgangslage.
4. Durchführung der Unterweisung: Detaillierte Darstellung der 4-Stufen-Methode, inklusive tabellarischer Übersicht der Arbeitsschritte und der Lernerfolgskontrolle.
Industriemechaniker, Gewindebohren, 4-Stufen-Methode, Ausbildung, Innengewinde, Arbeitsschutz, Metallbearbeitung, Kernlochbohrung, Unterweisungsentwurf, Fertigungstechnik, Gewindeschneiden, Qualitätssicherung, Fachkompetenz, 3-Gang Gewindebohrer, Lehrgespräch
Das Dokument beschreibt einen detaillierten Plan für eine praktische Unterweisung im Beruf des Industriemechanikers zum Thema „Herstellen eines Innengewindes mit Hilfe eines 3-Gang Gewindebohrers“.
Die zentralen Felder umfassen die Vorbereitung auf die Gewindefertigung, die praktische Durchführung der 4-Stufen-Methode, die Einhaltung von Sicherheitsvorschriften sowie die Qualitätsprüfung von Gewinden.
Der Auszubildende soll nach der Unterweisung in der Lage sein, selbstständig und fachgerecht ein gerades Innengewinde von Hand in unterschiedlichen Größen zu schneiden.
Es wird die klassische 4-Stufen-Methode (Vorbereitung, Vormachen, Nachmachen, Üben) in Kombination mit einem aktivierenden Lehrgespräch eingesetzt.
Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Durchführung der Unterweisung, unterteilt in die vier Stufen sowie eine tabellarische Auflistung sämtlicher Arbeitsschritte inklusive methodischer Hinweise.
Wichtige Begriffe sind insbesondere die 4-Stufen-Methode, Gewindebohrersatz (Vor-, Mittel- und Fertigschneider), Arbeitssicherheit (UVV), Werkstückeinspannung und der Einsatz von Schneidöl.
Der Spanabbruch durch kurzzeitiges Zurückdrehen des Bohrers verhindert ein Verstopfen der Rillen mit Metallspänen, was andernfalls zum Abbrechen des Gewindebohrers führen würde.
Die Kontrolle erfolgt durch gezielte Fragen des Ausbilders während der Übungsphase sowie durch die visuelle und messende Überprüfung der Rechtwinkligkeit und Passgenauigkeit des gefertigten Gewindes.
Er dient der finalen Qualitätsprüfung: Die Gutseite muss leichtgängig in das Gewinde eindrehbar sein, während die Ausschussseite das Gewinde lediglich leicht antesten (anschnäbeln) darf.
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