Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2005
10 Seiten, Note: 2,0
AdA Handwerk / Produktion / Gewerbe - Maurer, Straßenbauer, Steinmetze
1. Rahmenbedingungen
2. Lernziele
3. Sachanalyse
4. Allgemeine Unterweisungsvoraussetzungen
5. Verlaufsplanung
1. Phase: Begrüßung
2. Phase: Bekanntgabe des Lernziels
3. Phase: Aufgabenerfassung / Ausführung
4. Phase: Kontrolle
5. Phase: Übung des Gelernten
6. Phase: Transfer
7. Phase: Thema der nächsten Unterweisung
Ziel der schriftlichen Unterweisung ist es, einem Auszubildenden im ersten Lehrjahr die praktische Anwendung der Schlauchwaage zum präzisen Übertragen von Meterrissen auf einer Baustelle zu vermitteln. Dabei stehen die physikalischen Grundlagen, der sichere Umgang mit dem Werkzeug sowie die eigenverantwortliche Kontrolle der Messergebnisse im Vordergrund.
3. Sachanalyse
Schlauchwaage mit Wasser füllen. Ein Eimer mit sauberem Wasser gefüllt, wird auf eine Fensterbrüstung in 1,00 m Höhe gestellt. Das eine Ende der Schlauchwaage wird in den Eimer gehalten. Das andere Ende der Schlauchwaage muss unterhalb des Wasserspiegels vom Eimer sein. Nun wird am tiefer liegenden Ende der Waage mit dem Mund angesaugt, bis das Wasser selbstständig herausläuft. Der Schlauch kann nun aus dem Eimer genommen werden. Es ist ein wenig Wasser aus dem Schlauch wieder herauszulassen.
In miteinander verbundenen Röhren ist der Wasserstand immer gleich. (Prinzip der kommunizierenden Röhren). Daher können mit einer Schlauchwaage Höhen übertragen werden. Es muss sauberes Wasser sein, da verdrecktes Wasser Messergebnisse verfälschen können.
Kontrolle der Schlauchwaage auf: Blasenfreiheit, Knickfreiheit, Beschädigung. Dazu wird die beidseitig mit Stopfen geschlossene Schlauchwaage in beide Hände genommen und Stück für Stück abgetastet. Mit dem Auge wird geschaut ob keine Luftblasen eingeschlossen sind, und mit den Händen werden Knicke und Beschädigungen erfühlt. Knicke werden durch herausdrücken beseitigt.
Bei einem beschädigten Schlauch kann eine Messung nicht vorgenommen werden, da Wasser auslaufen kann. Sollte Luft eingeschlossen, und Knicke vorhanden sein, entstehen fehlerhafte Messungen.
1. Rahmenbedingungen: Detaillierte Auflistung der persönlichen Voraussetzungen des Auszubildenden sowie die Einordnung des Themas in den offiziellen Ausbildungsrahmenplan.
2. Lernziele: Definition der Feinziele unterteilt in den kognitiven, affektiven und psychomotorischen Kompetenzbereich zur Sicherstellung des Lernerfolgs.
3. Sachanalyse: Fachliche Darstellung der Arbeitsschritte bei der Handhabung der Schlauchwaage, ergänzt durch die physikalische Begründung der Messmethode.
4. Allgemeine Unterweisungsvoraussetzungen: Beschreibung des Lernortes, der benötigten Werkzeuge sowie der relevanten Sicherheitsvorschriften für die praktische Unterweisung.
5. Verlaufsplanung: Strukturierte zeitliche und methodische Gliederung der Unterweisung in sieben Phasen, von der Begrüßung bis zur Festlegung des nächsten Lernthemas.
Schlauchwaage, Meterriss, Maurer, Betonbauer, Höhenübertragung, kommunizierende Röhren, Unterweisung, Baustelle, Arbeitssicherheit, Messtechnik, Auszubildender, Sachanalyse, Lernziele, Handwerk, Qualitätskontrolle
Es geht um die fachgerechte Vermittlung der Methode zur Höhenübertragung mittels einer Schlauchwaage für Auszubildende im Beruf Maurer und Betonbauer.
Die Themen umfassen die physikalische Vorbereitung der Schlauchwaage, die Durchführung der Messung unter Baustellenbedingungen sowie die anschließende Qualitätskontrolle.
Der Auszubildende soll nach der Unterweisung selbstständig in der Lage sein, einen Meterriss präzise mit einer Schlauchwaage auf eine Wand zu übertragen.
Die Unterweisung folgt einem phasenorientierten Ablauf, der eine Kombination aus Einweisung, praktischer Durchführung, aktiver Beobachtung und anschließender Übung vorsieht.
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Sachanalyse der Arbeitsschritte (Was, Wie, Warum) und eine strukturierte Verlaufsplanung der Unterweisungsphasen.
Die zentralen Begriffe sind Schlauchwaage, Höhenübertragung, Meterriss, kommunizierende Röhren und fachpraktische Ausbildung.
Es bildet die physikalische Grundlage der Schlauchwaage, da es garantiert, dass der Wasserstand in den verbundenen Röhren unabhängig von der Entfernung stets auf dem gleichen Niveau bleibt.
Bei Frostgefahr muss die Schlauchwaage entleert werden, um ein Gefrieren des Wassers im Schlauch zu verhindern, da dies zum Platzen des Materials und somit zur Zerstörung des Messgeräts führen könnte.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

