Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2002
6 Seiten, Note: 88 Punkte
AdA Handwerk / Produktion / Gewerbe - Mechanische Berufe, Metall und Kunststoff
1. Vorbereitung
2. Vormachen und Erklären durch den Ausbilder
3. Nachmachen und Erklären durch den Auszubildenden
4. Wiederholen und Festigen
Die vorliegende Arbeit dient als strukturierter Unterweisungsentwurf für die Ausbilder-Eignungs-Prüfung. Ziel ist es, dem Auszubildenden im ersten Lehrjahr die fachgerechte und sichere Vorgehensweise beim Wechseln von Wendeschneidplatten an Drehwerkzeugen zu vermitteln, wobei insbesondere Arbeitsschutzaspekte und die korrekte Handhabung des Werkzeugs im Vordergrund stehen.
2. Vormachen und Erklären durch den Ausbilder
Grob-Positionierung des Drehwerkzeuges mit der Wendeschneidplatte: mit der linken Hand ist das Drehwerkzeug so Aufzunehmen, dass die Wendeschneidplatte nach oben zeigt. Warum: nur in dieser Position ist ein Wechseln der Wendeschneidplatte möglich.
Prüfen ob die Wendeschneidplatte des Drehwerkzeuges auf ca. 6Uhr steht. (gerade auf uns zeigt) falls nicht: Verschiebung in diese Position: durch Sichtprüfung falls erforderlich muss das Drehwerkzeug unter zu Hilfenahme der rechten Hand in diese Position gebracht werden. Warum: befindet sich die Wendeschneidplatte beim Wechseln nicht in der vorgeschriebenen Position kann der Plattensitz nicht ordnungsgemäß auf Verunreinigung oder gar auf Beschädigung geprüft werden.
Arretieren des Drehwerkzeuges: die Finger der linken Hand umschließen das Drehwerkzeug so, dass beim öffnen der Hand das Werkzeug auf der flachen Hand liegen bleibt. Warum: nur in dieser Stellung ist ein fachgerechtes Wechseln der Wendeschneidplatte möglich, Sie versetzt uns in die Lage, alle anfallenden Tätigkeiten mit der freien, rechten Hand auszuführen, für den weiteren Ablauf ist ein Umspannen des Werkzeuges nicht mehr von Nöten.
Prüfen ob die Wendeschneidplatte stumpf ist: durch schauen (visuell). Warum: eine intakte und einsatzfähige Wendeschneidplatte muss nicht ersetzt werden.
1. Vorbereitung: Dieses Kapitel widmet sich der organisatorischen Vorbereitung des Arbeitsplatzes, der Begrüßung des Auszubildenden sowie der Motivationsbildung und Sicherheitsbelehrung.
2. Vormachen und Erklären durch den Ausbilder: Hier wird der eigentliche Arbeitsvorgang in Einzelschritten nach dem WAS-WIE-WARUM-Prinzip demonstriert und erläutert.
3. Nachmachen und Erklären durch den Auszubildenden: Der Auszubildende wendet die erlernten Schritte unter Aufsicht des Ausbilders an und erläutert dabei den Prozess.
4. Wiederholen und Festigen: In dieser finalen Phase festigt der Auszubildende das Gelernte durch Übung, während der Ausbilder unterstützend zur Seite steht und den Lernerfolg bewertet.
4-Stufen-Methode, Ausbilder-Eignungs-Prüfung, Zerspanungsmechaniker, Wendeschneidplatte, Drehwerkzeug, Arbeitssicherheit, Unfallverhütung, Werkzeugwechsel, Ausbildung, Qualitätssicherung, Plattensitz, Inbusschlüssel, Spanen, Lehrwerkstatt, Berufspraxis
Der Entwurf dient als Leitfaden für die Durchführung einer Unterweisung im Rahmen der Ausbilder-Eignungs-Prüfung, konkret für das Wechseln von Wendeschneidplatten an Drehwerkzeugen.
Die zentralen Themen sind die fachgerechte Werkzeugwartung, die Vermittlung technischer Fertigkeiten an Auszubildende und die strikte Einhaltung von Sicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften.
Das Ziel ist, dass der Auszubildende nach der Unterweisung selbstständig und sicher Wendeschneidplatten an Drehwerkzeugen wechseln kann, ohne dabei sich selbst oder die Maschine zu gefährden.
Die Arbeit basiert auf der klassischen 4-Stufen-Methode (Vorbereiten, Vormachen, Nachmachen, Wiederholen/Festigen).
Der Hauptteil gliedert sich in die praktische Demonstration durch den Ausbilder und das anschließende Nachmachen durch den Auszubildenden, strukturiert nach dem WAS-WIE-WARUM-Prinzip.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Zerspanungstechnik, Arbeitsschutz, methodische Ausbildung und handlungsorientiertes Lernen charakterisieren.
Es dient dazu, dass der Plattensitz vor dem Einsetzen der neuen Platte optimal auf Verunreinigungen oder Beschädigungen geprüft werden kann, was für die Stabilität des Werkzeugs entscheidend ist.
Der Arbeitsschutz ist essenziell, da beim Wechseln Gefahren durch zerbrochene Platten, den Einsatz von Druckluft oder die Handhabung des Werkzeugschlüssels bestehen, die dem Azubi explizit vermittelt werden müssen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

