Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2005
12 Seiten, Note: 1 (98%)
1. Thema der Unterweisung
2. Einordnung der Unterweisung
2.1. Gesetzliche Einordnung
2.2. Betriebliche Einordnung
2.3. Vorherige Unterweisung
2.4. Nachfolgende Unterweisungen
3. Rahmenbedingungen:
3.1. Analyse des Auszubildenden
3.2. Analyse des Ausbildungsbetriebes
3.3. Ort der Unterweisung
3.4. Unterweisungszeitpunkt und -dauer
3.5. Medien und Arbeitsmittel
4. Lernziele und –bereiche:
4.1. Richtlernziel
4.2. Groblernziel
4.3. Feinlernziel
4.4. Kognitiver Lernbereich
4.5. Affektiver Lernbereich
4.6. Psychomotorischer Lernbereich
5. Kompetenzen:
5.1. Fachkompetenz
5.2. Methodenkompetenz
5.3. Sozialkompetenz
6. Kontrollmaßstab
7. Methodenauswahl und Begründung
7.1. Methode
7.2. Begründung
8. Ablauf der Unterweisung
8.1. Einführung und Lehrgespräch
8.2. Modifizierte 4-Stufen-Methode
Ziel dieser Arbeit ist die Erstellung eines praxisnahen Unterweisungsentwurfs für Auszubildende zum Industriekaufmann/-frau im Bereich des Angebotsvergleichs. Die zentrale Forschungsfrage liegt darin, wie eine methodisch fundierte Unterweisung gestaltet werden muss, um den Auszubildenden sowohl in das theoretische Wissen der Beschaffungsprozesse als auch in die praktische Anwendung eines Berechnungsschemas optimal einzubinden.
8. Ablauf der Unterweisung
8.1.Einführung und Lehrgespräch:
Begrüßung und Smal-Talk: Durch ein kurzes Gespräch zu privaten Themen (z.B. Wochenende) wird eine entspannte Situation geschaffen. Zudem kann durch die Schaffung einer persönlichen Beziehung Michaels mögliche Nervosität genommen und die Hemmung eigene Ideen zu äußern verringert werden. Ich weise Michael noch einmal auf die anstehende Urlaubsvertretung hin um ihn extrinsisch zu motivieren.
Thema und Kontrollmaßstab der Unterweisung nennen: Michael weiß nun, was auf ihn zukommt und welche Anforderungen an ihn gestellt werden.
Vorkenntnisse erfragen und an die letzte Unterweisung anknüpfen: Ich kann feststellen ob die Inhalte der letzten Unterweisung verstanden und behalten wurden. Bei möglichen Defiziten können diese noch einmal aufgenommen und besprochen werden, um die Grundlage für die anstehende Unterweisung zu sichern.
Lehrgespräch: Um Michael intrinsisch zu motivieren nehme ich zur Erarbeitung der Bestandteile, Unterschiede und Notwendigkeiten eines Angebotes ein Beispiel aus Michaels Privatleben zur Hilfe. (z.B. Kauf neuer Trikots für seine Fußballmannschaft) Durch offene Fragen und das gemeinsame Gespräch wird Michael aktiv eingebunden. Er wird durch die offenen Fragen zum Denken angeregt und muss Antworten selbst formulieren. Ich höre aktiv zu und greife seine Vorschläge und Äußerungen auf. Bei korrekten Antworten und Ideen, die zur Lösungsfindung führen, lobe ich Michael und motiviere ihn somit weiter.
1. Thema der Unterweisung: Vorstellung des gewählten Themas "Angebotsvergleich" für den Ausbildungsberuf Industriekaufmann/-frau.
2. Einordnung der Unterweisung: Rechtliche und betriebliche Begründung für die Durchführung der Unterweisung im ersten Ausbildungsjahr.
3. Rahmenbedingungen: Detaillierte Analyse des Auszubildenden sowie der betrieblichen Voraussetzungen und der räumlichen Organisation.
4. Lernziele und –bereiche: Definition der fachlichen, kognitiven und affektiven Lernziele gemäß der Ausbildungsordnung.
5. Kompetenzen: Festlegung der zu fördernden Fach-, Methoden- und Sozialkompetenzen.
6. Kontrollmaßstab: Kriterien zur Überprüfung, ob das Lernziel der Unterweisung erfolgreich erreicht wurde.
7. Methodenauswahl und Begründung: Entscheidung für eine Kombination aus Lehrgespräch und modifizierter 4-Stufen-Methode zur aktiven Wissensvermittlung.
8. Ablauf der Unterweisung: Konkreter Zeitplan und pädagogisches Vorgehen während der Unterweisung, vom Einstieg bis zum Abschluss.
Angebotsvergleich, Industriekaufmann, Ausbilder-Eignungsverordnung, AEVO, Bestelldurchführung, Beschaffungsprozesse, Lehrgespräch, 4-Stufen-Methode, Lernziel, Fachkompetenz, Methodenkompetenz, Wirtschaftserziehung, Auszubildendenanalyse, Einkaufspraxis
Die Arbeit behandelt die methodische Gestaltung einer berufspädagogischen Unterweisung für den Beruf Industriekaufmann/-frau zum Thema Angebotsvergleich.
Die zentralen Themen sind die Planung von Beschaffungsprozessen, die praktische Anwendung eines Angebotsvergleichs und die pädagogische Methodik in der Ausbildung.
Der Auszubildende soll lernen, selbstständig Angebote zu prüfen, ein Rechenschema anzuwenden und auf dieser Basis das wirtschaftlich günstigste Angebot zu ermitteln.
Es wird ein Methodenmix aus dem aktiven Lehrgespräch und der modifizierten 4-Stufen-Methode angewendet, um sowohl theoretisches Fachwissen als auch praktische Fertigkeiten zu vermitteln.
Der Hauptteil umfasst die Rahmenbedingungen (Analyse Azubi/Betrieb), die Zielsetzung, die methodische Begründung sowie den detaillierten Ablauf der Unterweisung.
Schlüsselbegriffe sind Angebotsvergleich, AEVO, Beschaffung, Bestelldurchführung, Lehrgespräch und Handlungsorientierung.
Der Mix soll einerseits das theoretische Verständnis durch das Lehrgespräch fördern und andererseits durch die 4-Stufen-Methode die praktische Umsetzung des Berechnungsschemas sicherstellen.
Die Lernerfolgskontrolle erfolgt in der vierten Stufe der Methode, in der der Auszubildende selbstständig weitere Angebote bearbeitet und vergleicht.
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