Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2006
11 Seiten, Note: 1,4
AdA Handwerk / Produktion / Gewerbe - Sonstige Berufe / Themen
1. Situationsbeschreibung
2. Bestimmung der Lernziele
3. Ablaufschema der Unterweisung
4. Unterweisung mit Hilfe der Vier-Stufen-Methode
4.1. Motivationsphase
4.2. Erklärung des Themas durch den Ausbildungsbeauftragten
4.3. Anwendung des Erlernten
4.4 Erfolgskontrolle
Aufgabe 1
Aufgabe 2
Lösungen
Aufgabe 1:
Aufgabe 2:
Das Hauptziel dieser Unterweisungsprüfung besteht darin, einem Auszubildenden im Rahmen einer strukturierten Anleitung das Gozinto-Verfahren zur Ermittlung des Materialbedarfs praxisnah zu vermitteln. Die Arbeit adressiert dabei die Herausforderung, theoretische Kenntnisse aus der Produktionswirtschaft in eine handlungsorientierte Anwendung zu übersetzen, wobei die Forschungsfrage darauf abzielt, wie durch eine methodisch geleitete Unterweisung die fehlerfreie Anwendung komplexer Bedarfsermittlungsmatrizen innerhalb eines festgelegten Zeitrahmens sichergestellt werden kann.
4.1. Motivationsphase
Der Ausbildungsbeauftragte erwartet den Auszubildenden, begrüßt ihn und stellt sich kurz vor. Nach einer kurzen Einführung in die Arbeit der Abteilung nehmen der Ausbildungsbeauftragte und der Azubi an einem Tisch Platz.
Das nun folgende Einführungsgespräch soll dem Auszubildenden mögliche Ängste nehmen und Vertrauen schaffen. Es wird über die Theoriephasen und die erste Praxisphase im Betrieb gesprochen. Aber auch der Ausbildungsbeauftragte schildert kurz seine schulische und berufliche Laufbahn. Dies schafft eine freundliche, persönliche und lernfördernde Atmosphäre.
Danach leitet der Ausbildungsbeauftragte das genaue Unterweisungsthema ein, indem er das Lernziel nennt. Um den Auszubildenden nicht zu über- oder unterfordern wird nach evtl. vorhandenen Vorkenntnissen gefragt.
Um sich mit dem Unterweisungsthema identifizieren zu können, fragt der Ausbildungsbeauftragte den Azubi nach der Bedeutung des Lernziels für die Arbeit im Betrieb und gibt somit Anstoß zum Nachdenken.
Außerdem bietet der Ausbildungsbeauftragte an, dass der Auszubildende jederzeit gerne nachfragen kann, wenn Unklarheiten auftreten. Auf diese Fragen sollte der Ausbildungsbeauftragte genau eingehen und sie nach bestem Wissen beantworten.
1. Situationsbeschreibung: Definition des Rahmens der Unterweisung, inklusive der Zielgruppe, der räumlichen Umgebung sowie der bereits vorhandenen Vorkenntnisse des Auszubildenden.
2. Bestimmung der Lernziele: Festlegung der Lernzielhierarchie vom Richt- über das Grobziel bis hin zum operationalisierten Feinziel für die Unterweisung.
3. Ablaufschema der Unterweisung: Übersichtliche tabellarische Darstellung der einzelnen Unterweisungsphasen, gegliedert nach Zielen, Inhalten, Kommunikation, Hilfsmitteln und Zeitdauer.
4. Unterweisung mit Hilfe der Vier-Stufen-Methode: Detaillierte narrative Beschreibung der praktischen Durchführung der Unterweisung, unterteilt in Motivation, Wissensvermittlung, Anwendung und Erfolgskontrolle.
Aufgabe 1: Konkrete Anwendung des Gozinto-Verfahrens anhand einer grafischen Darstellung zur Ermittlung der Bedarfsmatrizen.
Aufgabe 2: Erweiterte Übung zur Anwendung der erlernten Methodik auf ein abweichendes Szenario mit unterschiedlichen Parametern.
Lösungen: Bereitstellung der korrekten Matrizen sowie Endergebnisse für die beiden Übungsaufgaben zur Selbstkontrolle.
Ausbildung, Gozinto-Verfahren, Materialbedarfsplanung, Vier-Stufen-Methode, Produktionsplanung, Direktbedarfsmatrix, Gesamtbedarfsmatrix, Unterweisungsprüfung, industrielle Produktion, Lernziel, Deterministische Bedarfsermittlung, Ausbildungsbeauftragter, Fachkompetenz, Handlungsfähigkeit.
Die Arbeit dokumentiert eine strukturierte Unterweisungsprüfung für einen Auszubildenden im Bereich der industriellen Produktion zum Thema Materialbedarfsplanung.
Die zentralen Themen sind die theoretische und praktische Anwendung des Gozinto-Verfahrens zur Erstellung von Bedarfsmatrizen in der Produktionsplanung.
Das Ziel ist, dass der Auszubildende nach der Unterweisung selbstständig und fehlerfrei den Materialbedarf mittels Gozinto-Verfahren anhand einer Übungsaufgabe berechnen kann.
Es wird die klassische Vier-Stufen-Methode angewandt, die den Lernprozess in Motivationsphase, Erklärungsphase, Anwendungsphase und Erfolgskontrolle gliedert.
Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Planung, den Ablauf der Unterweisung sowie konkrete Fallbeispiele zur mathematischen Bedarfsermittlung.
Wichtige Begriffe sind Ausbildung, Gozinto-Verfahren, Materialbedarfsplanung, Vier-Stufen-Methode und Bedarfsmatrizen.
Sie dient dem Abbau von Nervosität beim Auszubildenden und schafft durch die Verdeutlichung der betrieblichen Relevanz eine lernfördernde Atmosphäre.
Kleinere Fehler werden nicht sofort korrigiert, um den Auszubildenden nicht zu demotivieren, sondern werden erst im Anschluss oder durch gezieltes Nachfragen reflektiert.
Dies dient dem Wissenstransfer und stellt sicher, dass der Auszubildende die Methodik nicht nur auswendig gelernt, sondern verstanden hat und auf andere Werte anwenden kann.
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