Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2006
12 Seiten, Note: 2,5
1. Lernausgangslage
1.1 Angaben zum Auszubildenden
1.2 Ausbildungsbetrieb
2. Fachliche Analyse des Themas
2.1 Richtlinienbezug
2.2 Sachanalyse
3. Strukturierung der Lernziele
3.1 Richtlernziele
3.2 Groblernziele
3.3 Feinlernziele
3.3.1 Kognitiver Lernbereich
3.3.2 Affektiver Lernbereich
3.3.3 Psychomotorischer Lernbereich
4. Didaktische Begründung
4.1 Wahl und Begründung der Unterweisungsmethode
4.2 Lernort und Lernzeit
4.3 Arbeitsmaterialien
5. Anwendung der Methode
5.1 Vorbereiten des Auszubildenden (1. Stufe)
5.2 Vormachen und Erklären (2. Stufe)
5.3 Nachmachen und Erklären lassen (3. Stufe)
5.4 Selbständig ausführen lassen (4. Stufe)
6. Planung und Sicherung des Lernerfolges
7. Hilfsmittel
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die strukturierte Vermittlung der Fertigkeit zum fachgerechten Brechen der Serviettenform „Bischofsmütze“ an eine Auszubildende im ersten Lehrjahr unter Berücksichtigung geltender Hygienevorschriften und ästhetischer Standards im Restaurantbereich.
5.2 Vormachen und Erklären ( 2. Stufe)
Nun führe ich die einzelnen Lernschritte langsam vor, während ich Frau X. neben mir zusehen lasse und erkläre dabei Schritt für Schritt. In dieser Stufe hat Frau X. die Möglichkeit Verständnisfragen zu stellen, oder zu unterbrechen, falls Unklarheiten auftreten.
1. Schritt Ich breite die Serviette auf dem sauberen Tischtuch aus und kontrolliere sie auf eventuelle Mängel oder Verschmutzung. Eine mangelhafte Serviette muss aussortiert werden. Sie sollte aus hygienischen und ästhetischen Gründen nicht zum Gast gelangen, da der Gast automatisch die Qualität unseres Hauses damit identifiziert.
2. Schritt Die Serviette wird nun mit der linken Seite nach oben hingelegt und danach zu einem Rechteck halbiert.
3. Schritt Jetzt wird die linke obere Ecke zur Mitte nach unten und die rechte untere Ecke zur Mitte nach oben gefaltet. Es entsteht eine Raute. Jetzt die Serviette für den nächsten Schritt um 45° drehen und danach wenden, so dass die geschlossene Seite oben liegt.
1. Lernausgangslage: Analyse des Kenntnisstands und der persönlichen Eigenschaften der Auszubildenden Sabine X. sowie Beschreibung des Ausbildungsbetriebs.
2. Fachliche Analyse des Themas: Einordnung des Themas in den Ausbildungsrahmenplan sowie Begründung der Bedeutung unter Berücksichtigung von Hygiene und Standardisierung.
3. Strukturierung der Lernziele: Definition von Richt-, Grob- und Feinlernzielen, unterteilt in kognitive, affektive und psychomotorische Bereiche.
4. Didaktische Begründung: Begründung für den Einsatz der 4-Stufen-Methode, den gewählten Lernort und die erforderlichen Materialien.
5. Anwendung der Methode: Detaillierte Darstellung des Unterweisungsprozesses von der Vorbereitung über das Vormachen und Nachmachen bis zur eigenständigen Ausführung.
6. Planung und Sicherung des Lernerfolges: Darlegung der Methoden zur Kontrolle des Lernergebnisses während und nach der Unterweisung.
7. Hilfsmittel: Benennung der zusätzlich zur Verfügung gestellten Lernhilfen zur Vertiefung der Fähigkeiten.
Bischofsmütze, Serviettenbrechen, 4-Stufen-Methode, Hotelfachfrau, Unterweisung, Hygienevorschriften, Ausbildung, Gastronomie, Serviertechnik, Mundserviette, Arbeitsplanung, Qualitätsstandard, Restaurant, Ausbildungsrahmenplan, Lernziele.
Die Arbeit beschreibt die methodische Unterweisung einer Auszubildenden zur Hotelfachfrau im fachgerechten Brechen der Serviettenform „Bischofsmütze“.
Die zentralen Felder umfassen die fachgerechte Arbeitsvorbereitung, die Einhaltung strenger Hygienevorschriften im Umgang mit Servietten sowie die Vermittlung präziser Falttechniken.
Das Ziel ist, dass die Auszubildende die Serviette „Bischofsmütze“ unter Einhaltung der Hygiene- und Qualitätsstandards selbstständig und präzise falten kann.
Es wird die bewährte 4-Stufen-Methode genutzt, die ein schrittweises Lernen von der Vorbereitung über das Vormachen bis hin zur selbstständigen Umsetzung ermöglicht.
Im Hauptteil werden die einzelnen Arbeitsschritte des Faltprozesses, die notwendige Lernzielstrukturierung und die didaktische Begründung für die gewählte Vorgehensweise erläutert.
Wichtige Begriffe sind unter anderem die 4-Stufen-Methode, Hygienevorschriften, Mundserviette, Ausbildungsrahmenplan und die spezifische Form der „Bischofsmütze“.
Die Hygiene wird durch die Unterweisung zu den Abläufen sowie durch die Kontrolle vor und während des Faltens sichergestellt, da ein direkter Mundkontakt beim Gast besteht.
Die Unterweisung erfolgt direkt nach Dienstbeginn um 10 Uhr, da sich die Auszubildende zu diesem Zeitpunkt in einer aktiven Phase ihrer biologischen Leistungskurve befindet.
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