Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2006
13 Seiten, Note: 1,7
1. Lernausgangslage
1.1 Angaben zum Auszubildenden
1.2 Angaben zum Ausbildungsbetrieb
1.3 Lernort
1.4 Lernzeit
2. Fachliche Analyse des Themas
2.1 Richtlinienbezug
2.2 Sachanalyse
3. Strukturierung der Lernziele
3.1 Richtlernziel
3.2 Groblernziel
3.3 Feinlernziel
3.3.1 Kognitiver Lernbereich
3.3.2 Affektiver Lernbereich
3.3.3 Psychomotorischer Lernbereich
4. Didaktische Begründung
4.1 Wahl und Begründung der Lehrmethode und des Ausbildungszeitpunktes sowie -ortes
4.2 Arbeitmaterialien
5. Anwendung der Methode
5.1 Vorbereiten des Auszubildenden (1. Stufe)
5.2 Vormachen und Erklären (2. Stufe)
5.3 Nachmachen und Erklären lassen (3. Stufe)
5.4 Selbständig ausführen lassen (4. Stufe)
6. Planung und Sicherung des Lernerfolges
7. Lernhilfen
8. Anlage
Die vorliegende Ausarbeitung dient als Leitfaden für eine praktische Unterweisung zur Vermittlung einer neuen Serviettenform im Rahmen der Hotelfachausbildung. Das Ziel ist es, die Auszubildende in die Lage zu versetzen, die Serviettenform „Bischofsmütze“ unter Einhaltung hygienischer Standards und fachgerechter Arbeitsabläufe selbstständig auszuführen.
5.1 Vorbereiten der Auszubildenden (1. Stufe)
Als erstes wird der Arbeitsplatz vorbereitet, indem eine saubere Tischdecke aufgelegt wird und die benötigten Arbeitsmittel, also die Servietten, die Handschuhe sowie die Informationsblätter bereitgelegt werden. Dies geschieht bevor die Auszubildende Frau Müller den Raum betritt, um einen flüssigen Arbeitsablauf gewährleisten zu können.
Die Unterweisung sollte nicht durch andere Mitarbeiter oder Telefongespräche gestört werden, daher müssen diese zuvor informiert werden.
Zu Beginn der Unterweisung um 10.00 Uhr begrüße ich Frau Müller freundlich mit Handschlag und erkundige mich nach ihrem Befinden. Somit stelle ich eine soziale Beziehung her und sorge für ein gutes Unterweisungsklima, womit ich ihr auch etwas die Schüchternheit und Nervosität nehmen kann.
1. Lernausgangslage: Analyse der persönlichen Voraussetzungen der Auszubildenden, ihres bisherigen Kenntnisstandes sowie der betrieblichen Rahmenbedingungen und Rahmenzeiten für die Unterweisung.
2. Fachliche Analyse des Themas: Einordnung der Unterweisung in den Ausbildungsrahmenplan und die Ausbildungsverordnung sowie Erläuterung der fachlichen Notwendigkeit der Serviettenform.
3. Strukturierung der Lernziele: Definition von Richt-, Grob- und Feinlernzielen, unterteilt in kognitive, affektive und psychomotorische Lernbereiche zur präzisen Leistungsbeschreibung.
4. Didaktische Begründung: Erläuterung der Entscheidung für die 4-Stufen-Methode sowie Begründung des gewählten Zeitpunkts und der benötigten Materialien.
5. Anwendung der Methode: Detaillierte Darstellung der vier Stufen der Unterweisung: Vorbereitung, Vormachen, Nachmachen und das selbstständige Ausführen durch die Auszubildende.
6. Planung und Sicherung des Lernerfolges: Beschreibung der Methoden zur direkten und langfristigen Kontrolle des Lernerfolgs durch Beobachtung und Anwendung im Arbeitsalltag.
7. Lernhilfen: Hinweis auf die ergänzenden Informationsblätter, die als tabellarische Arbeitshilfe dienen.
8. Anlage: Detaillierte tabellarische Auflistung aller Arbeitsschritte für die „Bischofsmütze“.
Ausbildereignungsprüfung, AEVO, Hotelfachfrau, 4-Stufen-Methode, Serviettenbrechtechnik, Bischofsmütze, Hygienevorschriften, Lernziele, Unterweisungsplanung, Gastgewerbe, Ausbildung, Arbeitssicherheit, Servicebereich, Auszubildende, Fachkompetenz.
Es handelt sich um eine schriftliche Ausarbeitung einer praktischen Unterweisung im Rahmen der Ausbildereignungsprüfung, in der eine Auszubildende das fachgerechte Brechen der Serviettenform „Bischofsmütze“ erlernt.
Die Arbeit umfasst die Vorbereitung der Lernausgangslage, die fachliche Analyse, die didaktische Planung mittels der 4-Stufen-Methode sowie die Sicherung des Lernerfolgs.
Das Ziel ist die Vermittlung der Fertigkeit, Servietten unter Einhaltung von Hygienevorgaben dekorativ zu brechen, um die Auszubildende im Servicebereich effizienter einzusetzen.
Es wird die didaktisch bewährte 4-Stufen-Methode angewandt, bestehend aus Vorbereiten, Vormachen, Nachmachen und selbstständigem Ausführen lassen.
Der Hauptteil gliedert sich in die Lernzielstrukturierung, die didaktische Begründung und die detaillierte Durchführung der vier Unterweisungsstufen.
Schlüsselbegriffe sind unter anderem Ausbildereignungsprüfung, 4-Stufen-Methode, Serviettenbrechtechnik, Hygienevorschriften und Hotelfachausbildung.
Sie bietet eine gute Möglichkeit, die feinmotorischen Fähigkeiten zu schulen und hygienische Abläufe wie das Arbeiten mit Handschuhen zu vertiefen.
Die Erfolgskontrolle findet unmittelbar statt, indem die Auszubildende das Erlernte unter Beobachtung umsetzt und die Ergebnisse mit dem Muster des Ausbilders vergleicht.
Hygiene ist von zentraler Bedeutung, da der Gast Mundkontakt mit der Serviette hat; daher werden Händewaschen und das Tragen von Handschuhen explizit trainiert.
Die Auszubildende wird durch anspruchsvollere Aufgaben (neue Serviettenform) und die Aussicht auf künftige Einsätze im Mittag- und Abendgeschäft motiviert.
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