Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2006
9 Seiten, Note: 1
AdA Handwerk / Produktion / Gewerbe - Mechanische Berufe, Metall und Kunststoff
1. Ausbildungsberuf
2. Auszubildende
3. Kenntnisstand
4. Dauer der Unterweisung
5. Unterweisungsmethode
6. Ausbildungsrahmenplan
7. Groblernziel
8. Feinlernziel
8.1 Die Auszubildenden sollen die Teile des Messschiebers benennen können und die Funktion des Messschiebers erklären können
8.2 Die Auszubildenden sollen Längen-, Innen- und Tiefenmaße unter Berücksichtigung von möglichen Messfehlern messen können
8.3 Die Auszubildenden sollen ihre Messergebnisse in der Gruppe prüfen, und evtl. Messfehler finden und beseitigen können
9. Lernzielkontrolle
10. Ausbildungsmaterial
11. Ablauf der Unterweisung
11.1 Begrüßung der Auszubildenden
11.2 Einführung in das Thema
11.3 Vorstellen und beschreiben des Messschiebers
11.4 Vorführen der einzelnen Messungen
11.5 Übungsaufgaben
11.7 Abschließendes Gespräch
11.8 Verabschiedung
Das Hauptziel dieser Unterweisung ist die Vermittlung der fachgerechten Anwendung eines Messschiebers an Auszubildende im ersten Lehrjahr des Berufs Mechatronik, wobei insbesondere die korrekte Handhabung, Messmethodik und Fehlererkennung fokussiert werden.
Der Messschieber (Handout)
Der Messschieber ist wegen der vielseitigen Messmöglichkeiten und der einfachen Ausführung und Handhabung das wichtigste Messgerät im Metallgewerbe. Er ist besonders für schnelles Messen geeignet, zumal mit ihm Innen-, Außen- und auch Tiefenmessungen ausgeführt werden können.
Die Teile des Messschiebers:
Der Messschieber besteht aus der Messschiene mit einer Millimeterteilung und einem festen Messschenkel, der mit der Schiene einen rechten Winkel bildet. Der bewegliche Messschenkel ist ebenfalls mit einer Teilung, dem so genannten Nonius, versehen. Der Nullstrich des Nonius fällt bei geschlossenen Messschenkeln mit dem Nullstrich der Millimeterskala zusammen.
1. Ausbildungsberuf: Definiert den Rahmen der Unterweisung für den Beruf Mechatronik.
2. Auszubildende: Richtet sich an zwei Lernende im ersten Lehrjahr.
3. Kenntnisstand: Hält fest, dass bei den Teilnehmenden keine Vorerfahrungen mit dem Messschieber vorliegen.
4. Dauer der Unterweisung: Legt den zeitlichen Rahmen auf 15 bis 20 Minuten fest.
5. Unterweisungsmethode: Nutzt das Lehrgespräch als didaktisches Mittel.
6. Ausbildungsrahmenplan: Verweist auf die Grundlage gemäß §3 Nr.8 der Berufsgruppe Mechatronik.
7. Groblernziel: Definiert die fachgerechte Anwendung des Messschiebers als Ziel.
8. Feinlernziel: Unterteilt die Lernziele in Benennung/Funktion, praktische Messung und Ergebnisprüfung.
9. Lernzielkontrolle: Beschreibt die Überprüfung mittels Abfragen, Übungsaufgaben und praktischer Partnerkontrolle.
10. Ausbildungsmaterial: Listet die benötigten Werkstücke, Messschieber und Aufgabenblätter auf.
11. Ablauf der Unterweisung: Detailliert die Phasen von der Begrüßung über die theoretische Einführung und praktische Demonstration bis hin zur individuellen Übung und Verabschiedung.
Messschieber, Mechatronik, Metallgewerbe, Innenmaß, Außenmaß, Tiefenmaß, Nonius, Messabweichung, Messschiene, Messschenkel, Lehrgespräch, Ausbildung, Längenmessung, Messfehler, Handhabung
Es geht um die Vermittlung der fachgerechten Handhabung eines Messschiebers für Auszubildende im Bereich Mechatronik.
Die zentralen Themen sind der Aufbau des Messschiebers, verschiedene Messarten sowie die korrekte Durchführung und Fehleranalyse bei Messvorgängen.
Das Groblernziel ist, dass die Auszubildenden das Messgerät sicher und korrekt für unterschiedliche Messaufgaben anwenden können.
Es wird die Methode des Lehrgesprächs angewandt, ergänzt durch praktische Demonstrationen und Einzelübungen der Auszubildenden.
Im Hauptteil werden die Funktionsweise des Geräts erklärt, die Messvorgänge vorgeführt und die Anwendung durch die Auszubildenden praktisch geübt und geprüft.
Die wichtigsten Schlagworte sind Messschieber, Messgenauigkeit, Handhabung, Messfehler, Mechatronik und praktische Unterweisung.
Systematische Fehler sind konstant (z. B. durch Temperatur), während zufällige Fehler durch unsicheres Ansetzen oder Ablesefehler entstehen.
Die Kontrolle erfolgt durch den Ausbilder nach den Übungsaufgaben sowie durch einen gegenseitigen Austausch und Abgleich der Messergebnisse in der Partnerarbeit.
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