Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2006
19 Seiten, Note: 2,2
1. Lernausgangslage
1.1 Angabe zum Auszubildenden
1.2 Ausbildungsbetrieb
2. Fachliche Analyse des Themas
2.1 Richtlinienbezug
2.2 Sachanalyse
3. Strukturierung der Lernziele
3.1 Richtlernziel
3.2 Groblernziel
3.3 Feinlernziel
3.3.1 Kognitiver Lernbereich
3.3.2 Affektiver Lernbereich
3.3.3 Psychomotorischer Lernbereich
4. Didaktische Begründung
4.1 Wahl und Begründung der Unterweisungsmethode
4.2 Lernort und Lernzeit
4.3 Arbeitsmaterialien
5. Anwendung der Methode
5.1 Vorbereiten des Auszubildenden (1. Stufe)
5.2 Vormachen und erklären (2. Stufe)
5.3 Nachmachen und erklären lassen (3. Stufe)
5.4 Selbständig ausführen lassen (4. Stufe)
6. Planung und Sicherung des Lernerfolges
7. Lernhilfen
8. Anlagen
Das Hauptziel dieser Unterweisung ist die Vermittlung der fachgerechten Fertigkeiten zum Eindecken eines 4-Gang-Menüs unter Berücksichtigung der spezifischen Vorgaben der Speisefolge, um den Auszubildenden auf eine bevorstehende festliche Veranstaltung vorzubereiten.
5.2 Vormachen und erklären (2. Stufe)
Zuerst ermögliche ich dem Auszubildenden eine gute Sicht auf die einzelnen Schritte unter Berücksichtigung des nötigen Bewegungsspielraumes und ermutige ihn, während des Vormachens bei Unklarheiten Zwischenfragen zu stellen.
Da das Thema der letzten Unterweisung das Eindecken eines Tisches für den à la carte Service war, entspricht die heutige Unterweisung dem pädagogischen Grundsatz „vom Leichten zum Schweren“. Beim Eindecken für den à la carte Service ist ebenfalls pro Gedeck 1 Platzteller, 1 Serviette, 1 große Gabel, 1 großes Messer, 1 Brotteller, 1 Brotmesser und 1 Weinglas nötig, jedoch nicht das übrige Besteck und die übrigen Gläser. Somit das das Eindecken für ein 4-Gang-Menü umfangreicher.
Während des langsamen, für den Auszubildenden gut nachvollziehbaren Vormachens, erläutere ich jeden Arbeitsschritt ausführlich und mache Herrn Brüllerman zum passenden Zeitpunkten die Gastperspektive deutlich. Denn der Gast sieht vieles aus einem anderen Blickwinkel.
Äußerst wichtig beim Vormachen des Eindeckvorgangs ist, dass ich die Arbeitsschritte in der richtigen Reihenfolge zeige und ausführe. Ich möchte schließlich, dass der Ablauf des Eindeckens für Herrn Brüllerman so eingängig wie möglich wird, dass er keine Schwierigkeiten hat, sich den Ablauf leicht und schnell zu merken, um ihn zu verinnerlichen. Hierzu ist die Grundvoraussetzung, dass das Ablaufmuster logisch aufgebaut ist und ich Herrn Brüllerman den Sinn und Zweck jedes einzelnen der vielen Arbeitsschritte sowie deren Abfolge genau erklären kann. Bei jedem Arbeitsschritt erläutere ich ihm was ich mache, wie ich es mache und warum ich es mache. Ebenfalls werde ich ihn darauf aufmerksam hinweisen, was bei reihenfolgetechnischen Abweichungen passieren kann.
Nachdem der Vorgang des Vormachens und Erklärens abgeschlossen ist, frage ich den Auszubildenden, ob er soweit alles verstanden hat oder ob noch weitere Fragen offen sind. Falls entsprechender Bedarf besteht, wiederhole ich die jeweiligen Schritte.
Wenn ich absolut sicher bin, dass Herr Brüllerman alles verstanden hat, wechsle ich in die 3. Stufe.
1. Lernausgangslage: Analyse des Kenntnisstandes und der persönlichen Voraussetzungen des Auszubildenden sowie Beschreibung des Ausbildungsbetriebs.
2. Fachliche Analyse des Themas: Einordnung der Unterweisung in den Rahmenlehrplan und fachliche Begründung des Eindeckvorgangs.
3. Strukturierung der Lernziele: Definition der konkreten Lernziele unterteilt in kognitive, affektive und psychomotorische Bereiche.
4. Didaktische Begründung: Erläuterung der gewählten 4-Stufen-Methode sowie der Wahl von Lernort und -zeit.
5. Anwendung der Methode: Detaillierte Darstellung der vier Stufen der Unterweisung vom Vorbereiten bis zur selbständigen Ausführung.
6. Planung und Sicherung des Lernerfolges: Beschreibung der Methoden zur Kontrolle des Lernerfolgs während und nach der Unterweisung.
7. Lernhilfen: Hinweis auf ergänzende Informationsblätter für den Auszubildenden.
8. Anlagen: Verweis auf weiterführende Dokumente wie die Gliederung der Arbeitsschritte und die Menükarte.
Service, 4-Gang-Menü, Unterweisung, Eindecken, Auszubildender, Gastronomie, 4-Stufen-Methode, Arbeitsorganisation, Hygienevorschriften, Hotelfachmann, Menüfolge, Servicestandards, Besteckkunde, Tischdekoration, Lernzielkontrolle.
Die Arbeit befasst sich mit der methodischen Planung und Durchführung einer betrieblichen Unterweisung zum Thema „Eindecken eines 4-Gang-Menüs“ für einen Auszubildenden im Hotelfach.
Die Themenfelder umfassen die fachgerechte Vorbereitung des Arbeitsplatzes, die Einhaltung von Service-Standards, hygienische Arbeitsweisen sowie die didaktische Vermittlung von Arbeitsabläufen.
Das Ziel ist es, den Auszubildenden mittels der 4-Stufen-Methode so zu schulen, dass er ein 4-Gang-Menü sicher, fachgerecht und selbständig für eine anstehende festliche Veranstaltung eindecken kann.
Es wird die in der Berufspädagogik etablierte 4-Stufen-Methode angewandt, die den Lernprozess in Vorbereiten, Vormachen/Erklären, Nachmachen/Erklären lassen und selbständiges Ausführen gliedert.
Der Hauptteil gliedert sich in die Lernausgangslage, die fachliche Sachanalyse, die Strukturierung der Lernziele, die didaktische Begründung und die detaillierte Durchführung der 4-Stufen-Methode.
Die wichtigsten Schlagworte sind Service, Eindecken, 4-Stufen-Methode, Hotelfachmann und berufliche Unterweisung.
Der Salon bietet eine störungsfreie und ruhige Atmosphäre, die für eine konzentrierte Unterweisung notwendig ist, da im Restaurant parallel Vorbereitungen für den Lunchservice stattfinden.
Die Handserviette dient primär der Einhaltung von Hygienevorschriften, um direkten Hautkontakt mit Besteck und Gläsern zu vermeiden und somit Fingerabdrücke zu verhindern.
Die Erfolgskontrolle erfolgt durch direkte Beobachtung des Ausbilders während der Übungsphasen sowie durch die anschließende Vergleichsmöglichkeit des Arbeitsergebnisses des Auszubildenden mit dem des Ausbilders.
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