Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2006
7 Seiten, Note: 2,2
9. Situationsdarstellung
10.Lernziele
10.1 Richtlernziel
10.2 Groblernziel
10.3 Feinlernziel
11.Unterweisungsmethode
12. Unterweisungsformen
13. Lernzielbereiche
13.1 Kognitiver Bereich
13.2 Affektiver Bereich
13.3 Psychomotorischer Bereich
14. Wissensbereiche
15. Arbeitszergliederung
16. Lern- und Lösungshilfen
17. Nacharbeitungen
Ziel dieser Arbeit ist die detaillierte Planung einer praxisnahen Unterweisung für Auszubildende im Tischlerhandwerk, wobei der Fokus spezifisch auf der fachgerechten Oberflächenbehandlung durch Ölen liegt. Die Arbeit dient als Leitfaden für den Ausbilder, um dem Auszubildenden systematisch die notwendigen Arbeitsschritte, Sicherheitsaspekte und Qualitätsstandards zu vermitteln.
15. Arbeitszergliederung:
Man beginnt bei dem Auftragen des Öles an den Tischkanten und bestreicht anschließend die Tischfläche. Der Pinsel sollte leicht und locker in der Hand liegen um eine optimale Streichbewegung zu gewährleisten. Der Pinsel wird nun auf die Oberfläche aufgesetzt und man beginnt in fließenden „hin-und-her" Bewegungen das Öl auf die Oberfläche immer in Laufrichtung des Holzes (Faserverlauf) aufzutragen. Wenn das Öl im Pinsel zur Neige geht wiederholt man den 1. Schritt und fährt anschließend mit dem auftragen fort, bis die gesamte Oberfläche gleichmäßig behandelt ist.
Die Haltung und Führung des Pinsels ist von entscheidender Bedeutung, da sonst Fehler auftreten, wie z.B. Spritzer auf der Oberfläche, die zu bleibenden Flecken führen. Deshalb muss auch immer an den Kanten von Flächen begonnen werden, von denen aus man sich gleichmäßig über die Fläche vorarbeitet, da ein zu langes Warten an einzelnen Stellen zu Farbunterschieden und Streifen führt.
9. Situationsdarstellung: Beschreibt die persönliche Ausgangslage und Motivation des Auszubildenden Florian sowie das Umfeld in der Schreinerei Wendel.
10.Lernziele: Definiert die Lernziele in Richt-, Grob- und Feinlernziele, wobei das Veredeln von Holzoberflächen im Vordergrund steht.
11.Unterweisungsmethode: Legt die 4-Stufen-Methode als pädagogischen Rahmen für die Unterweisung fest.
12. Unterweisungsformen: Differenziert zwischen Phasen der Anleitung durch den Ausbilder und selbstständigen Übungsphasen.
13. Lernzielbereiche: Unterteilt die Lernziele in kognitive, affektive und psychomotorische Kompetenzen zur ganzheitlichen Ausbildung.
14. Wissensbereiche: Vermittelt essenzielle Grundlagen zu Arbeitssicherheit, Materialeigenschaften und Anwendungsbereichen von Holzöl.
15. Arbeitszergliederung: Detaillierte tabellarische Darstellung der einzelnen Arbeitsschritte vom Auftrag bis zum Polieren.
16. Lern- und Lösungshilfen: Beschreibt Methoden zur Selbstkontrolle durch den Auszubildenden während des Arbeitsprozesses.
17. Nacharbeitungen: Definiert die abschließende Kontrolle durch den Ausbilder zur Sicherstellung der Qualität.
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Es handelt sich um einen detaillierten Unterweisungsentwurf für den Ausbildungsberuf Tischler/in, der den Prozess des Ölens einer Holzoberfläche als Lerninhalt strukturiert.
Die Themen umfassen die Vorbereitung des Holzes, den fachgerechten Ölauftrag, die Einhaltung von Sicherheitsvorschriften sowie die nachbereitende Politur.
Das Ziel ist die kompetente Vermittlung der Oberflächenveredelung mittels Öl, sodass der Auszubildende den gesamten Prozess eigenständig und qualitativ hochwertig durchführen kann.
Die Unterweisung basiert auf der klassischen 4-Stufen-Methode, ergänzt durch spezifische operrationalistische Lernziele für verschiedene Kompetenzbereiche.
Der Hauptteil gliedert sich in die Situationsbeschreibung des Auszubildenden, die Definition der Lernziele, die Wissensvermittlung und eine detaillierte Arbeitszergliederung der einzelnen Schritte.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Tischler, 4-Stufen-Methode, Oberflächenbehandlung, Arbeitszergliederung und Arbeitssicherheit.
Der Zwischenschliff nach der Trocknung des ersten Ölauftrags glättet die Oberfläche und sorgt für ein gleichmäßiges Eindringen des zweiten Ölauftrags.
Da Holzöle oxidativ trocknen, besteht bei den zur Reinigung verwendeten Baumwolltüchern eine Selbstentzündungsgefahr, weshalb diese ausgebreitet und gut belüftet getrocknet werden müssen.
Durch die kontinuierliche Kontrolle des Endergebnisses durch den Auszubildenden selbst sowie die abschließende Überprüfung durch den Ausbilder auf Sauberkeit und mögliche Fehler.
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