Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2006
14 Seiten, Note: 82 Punkte
1. Lernausgangslage
1.1. Angaben zur Auszubildenden
1.2. Angaben zum Ausbildungsbetrieb
1.3. Lernort und Lernzeit
2. Fachliche Analyse des Themas
2.1. Richtlinienbezug
2.2. Sachanalyse
3. Strukturierung der Lernziele
3.1. Richtlernziel
3.2. Groblernziel
3.3. Feinlernziel
3.3.1. Kognitiver Lernbereich
3.3.2. Affektiver Lernbereich
3.3.3. Psychomotorischer Lernbereich
4. Didaktische Begründung
4.1. Wahl und Begründung der Unterweisungsmethode
4.2. Arbeitsmaterialien
5. Anwendung der Methode
5.1. Vorbereiten (1. Stufe)
5.2. Vormachen und erklären (2. Stufe)
5.3. Nachmachen und erklären lassen (3. Stufe)
5.4. Selbständig ausführen lassen (4. Stufe)
6. Planung und Sicherung des Lernerfolgs
7. Lernhilfen
8. Persönliche Erklärung
9. Anlagen (Lernschritte)
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die strukturierte Vermittlung der Fertigkeiten zum fachgerechten Eindecken eines 3-Gang-Menüs an eine Auszubildende zur Restaurantfachfrau mittels der Vier-Stufen-Methode. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie durch methodische Anleitung und kontinuierliche Eigenkontrolle die notwendige Sicherheit und Professionalität im Serviceablauf sichergestellt werden kann.
5.2 Vormachen und Erklären - 2. Stufe
Zuerst erkläre ich die einzelnen Arbeitsmaterialien die ich vorbereitet habe, um sicherzustellen das Frau Müller im nächsten Schritt weiß worüber ich spreche. Bei der Erarbeitung des Unterweisungsthemas ist Frau Müller direkt mit einbezogen, ich habe einen Tisch mit 4 Gastplätzen ausgewählt, damit die Auszubildende die Möglichkeit hat in der Anfangsphase Zuzuschauen oder direkt mitzumachen.
Ich beginne damit, dass ich den Besteckteller in die linke Hand nehme und mir die bereits polierten Besteckteile für einen Gast (laut Menü) darauf lege. Danach beginne ich, das Hauptgang-messer rechts neben die vorher eingesetzte Serviette in einem angemessen Abstand zur Tischkante und zur Serviette zu legen. Nun fahre ich mit der Hauptganggabel fort, die im gleichen Abstand zur Tischkante und zur Serviette liegen soll. Dies ist grundsätzlich immer die Basis des Eindeckens, sofern das Hauptgericht im Menü ein Fleischgericht ist. Ich beginne nun die Vorspeisenbestecke einzudecken, indem ich mit der Gabel beginne, die nun neben der Hauptganggabel, aus optischen Gründen, nach oben versetzt eingedeckt wird.
Ich stelle den Besteckteller kurz auf dem Guéridons ab um den Brotteller zu holen. Der nächste Schritt ist das Einsetzen vom Brotteller links neben die Gabeln, um dann in einem weitern Schritt in einem Arbeitsgang das Vorspeisenmesser, was in unserem Betrieb auch gleichzeitig als Brotmesser dient, einzudecken. Nun folgt in diesem Menü der Suppenlöffel, der rechts neben das Vorspeisenmesser eingedeckt wird.
Es ist zu beachten, dass der Gast die Besteckteile von außen nach innen benutzt und wir aber von innen nach außen eindecken. Die Reihenfolge des Eindeckens sollte eingehalten werden, da nur wenn alle vom Team die gleich Arbeitsweise verfolgen, bei Teamarbeit auch ein gutes Ergebnis erzielt werden kann. Bei großen Veranstaltungen sind viele Mitarbeiter damit beauftragt die Tische einzudecken und um einen reibungslosen Ablauf zu garantieren müssen sich alle mit der richtigen Methode des Eindeckens auskennen. In der Gastronomie wird Teamarbeit groß geschrieben.
1. Lernausgangslage: Dieses Kapitel beschreibt den Ausbildungsstand der Auszubildenden sowie die Rahmenbedingungen des Ausbildungsbetriebs und den Lernort.
2. Fachliche Analyse des Themas: Hier wird der Bezug zur Ausbildungsverordnung hergestellt und eine detaillierte fachliche Analyse der Eindeckvorgänge durchgeführt.
3. Strukturierung der Lernziele: Dieses Kapitel definiert die Richt-, Grob- und Feinlernziele für den kognitiven, affektiven und psychomotorischen Bereich.
4. Didaktische Begründung: Es wird begründet, warum die Vier-Stufen-Methode für diese spezifische Unterweisung gewählt wurde und welche Arbeitsmaterialien benötigt werden.
5. Anwendung der Methode: Detaillierte Beschreibung des methodischen Vorgehens in den vier Stufen, von der Vorbereitung bis zur selbstständigen Ausführung.
6. Planung und Sicherung des Lernerfolgs: Dieses Kapitel erläutert, wie der Fortschritt der Auszubildenden kontrolliert und der Lernerfolg nachhaltig gesichert wird.
7. Lernhilfen: Es wird auf die Bereitstellung von Informationsmaterialien in Tabellenform als Unterstützung verwiesen.
8. Persönliche Erklärung: Die formelle Bestätigung der eigenständigen Erstellung des Konzepts.
9. Anlagen (Lernschritte): Eine tabellarische Übersicht der einzelnen Arbeitsschritte, unterteilt in Fragen zum „Was“, „Wie“ und „Warum“.
Ausbildung, Vier-Stufen-Methode, Restaurantfachfrau, Eindecken, Service, Menüfolge, Besteck, Hygiene, Ausbildungsrahmenplan, Servicestandards, Lernziel, Unterweisung, Gastronomie, Mise en place, Fachkompetenz.
Die Arbeit behandelt die strukturierte Ausbildung einer angehenden Restaurantfachfrau im Bereich des fachgerechten Eindeckens eines 3-Gang-Menüs.
Im Mittelpunkt stehen die praktische Anwendung der Vier-Stufen-Methode, die Einhaltung von Hygienerichtlinien sowie die professionelle Organisation von Arbeitsmaterialien am Gast.
Ziel ist es, der Auszubildenden die notwendigen Fertigkeiten zu vermitteln, um eigenständig, präzise und fachlich versiert Tische für ein Menü einzudecken.
Es wird die didaktisch bewährte Vier-Stufen-Methode angewandt, die aus den Phasen Vorbereiten, Vormachen, Nachmachen und selbstständigem Ausführen besteht.
Der Hauptteil gliedert sich in die fachliche Analyse, die Zieldefinition, die methodische Begründung und die praktische Umsetzung des Eindeckvorgangs unter Berücksichtigung von Qualitätsstandards.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Restaurantfachfrau, Ausbildung, Vier-Stufen-Methode, Besteckkunde, Service-Qualität und Arbeitsorganisation.
Dies ist eine methodische Vorgabe, um einen reibungslosen Ablauf im Team zu garantieren, während der Gast das Besteck später von außen nach innen nutzt.
Sie dient dazu, dass die Auszubildende ihre Arbeit eigenständig anhand der gelernten Kriterien wie Abständen und Anordnung kritisch hinterfragt und korrigiert.
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