Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2002
10 Seiten, Note: gut
AdA Handwerk / Produktion / Gewerbe - Maler, Lackierer, Fliesenleger
1. Analyse der Rahmenbedingungen:
Angaben zum Auszubildenden:
Einordnung in den Ausbildungsrahmenplan:
Vorraussetzungen des Auszubildenden:
Feinlernziele:
Kognitive Teillernziele (Wissensbezogene):
Psychomotorische Teillernziele (Bewegungsbezogene):
Affektive Teillernziele (Gefühlsbezogene):
2. Sachanalyse (Arbeitszergliederung):
3. Allgemeine Unterweisungsvoraussetzungen:
Lernort:
Ausbildungsmittel:
Maßnahmen bezüglich der Arbeitssicherheit:
4. Verlaufsplanung:
5. Leitfaden:
1. Phase: (Einführung und Motivation)
2. Phase: (Überlegung zur Problemlösung)
3. Phase: (Problemlösung)
4. Phase: (Behalten und Einüben)
5. Phase: (Überprüfung der Richtigkeit)
6. Phase: (Bereitstellen und Übertragung des Gelernten)
Die vorliegende Unterweisung verfolgt das Ziel, einem Auszubildenden im zweiten Lehrjahr die fachgerechte und optisch ansprechende Aufteilung von Wandflächen zu vermitteln, wobei sowohl mathematische Berechnungswege als auch ästhetische Gestaltungsgrundsätze praktisch angewendet werden.
2. Sachanalyse (Arbeitszergliederung):
- Grundregeln des Einteilens: Fliesenstreifen immer größer als die Hälfte einer Fliese. Symmetrie: Kann sein bei breiten Wänden, Soll sein bei kürzeren Wänden, Nischen, Fensterbänken, Muss sein bei Pfeilern, Vorlagen, über Türen + Fenstern. Fliesenstreifen an den Rand legen. Bei Außenecken jedoch mit ganzen Fliesen beginnen. Höhenausgleichsstreifen unten anordnen. (Warum: um eine gelungene optische Gestaltung der Wandflächen zu erreichen)
- Verlegelänge der Fliesen bestimmen (VL): Verlegelänge misst man von Außenkante zu Außenkante der zu verlegenden Fliesen. Hierzu ist es ratsam, die Fliesen auf den Boden auszulegen. (Warum: Maß wird zur Berechnung benötigt)
- Maß der Fliese bestimmen (FL): Fliesenlänge in der zu verlegenden Richtung messen. (Warum: Maß wird zur Berechnung benötigt)
- Fugenbreite festlegen (F): eine Fugenbreite von 3 mm bei Wandflächen entspricht der Norm. (Warum: Maß wird zur Berechnung benötigt)
- rechnerische Einteilung: Formel: (VL + F) / (FL + F) = Stückzahl + Rest. Beispiel: Fliesen = 150 mm x 150 mm, Fuge = 3 mm, Verlegelänge = 714 mm. Rechnung: (714 mm + 3 mm) / (150 mm + 3 mm) = 4,686 Stck. d.h. wir benötigen 4 ganze Fliesen und einen Streifen. Rest 0,686 Stück. (Warum: so erhält man die Anzahl der ganzen zu verlegenden Fliesen)
1. Analyse der Rahmenbedingungen: In diesem Kapitel werden die persönlichen Daten des Auszubildenden, seine Vorkenntnisse sowie die spezifischen Lernziele für die Unterweisung definiert.
2. Sachanalyse (Arbeitszergliederung): Dieser Teil legt die fachlichen Arbeitsschritte, die notwendigen Berechnungsformeln und die ästhetischen Grundregeln für die Fliesenaufteilung systematisch dar.
3. Allgemeine Unterweisungsvoraussetzungen: Hier werden der Lernort (Baustelle), die benötigten Ausbildungsmittel sowie sicherheitsrelevante Aspekte für die Durchführung der Unterweisung beschrieben.
4. Verlaufsplanung: Die Verlaufsplanung gliedert die Unterweisung in sechs didaktische Phasen, von der Motivation bis hin zur Übertragung des Gelernten auf neue Aufgaben.
5. Leitfaden: Der Leitfaden dient als detaillierte methodische Anleitung für den Ausbilder, um den Auszubildenden durch die einzelnen Phasen der Unterweisung zu führen.
Fliesenleger, Wandflächen, Unterweisung, Ausbildung, Aufteilung, Symmetrie, Fliesenraster, Sachanalyse, Lernziele, Verlegeplanung, Handwerk, Arbeitssicherheit, Drei-Stufen-Methode, Fachkompetenz, Kundenorientierung
Die Arbeit befasst sich mit einer schriftlichen Unterweisungsplanung für den Ausbildungsberuf Fliesen-, Platten- und Mosaikleger zum Thema "Aufteilung von Wandflächen".
Die zentralen Themen sind die fachgerechte Planung einer Fliesenaufteilung unter Berücksichtigung von Symmetrieregeln, die mathematische Berechnung der benötigten Fliesenanzahl und die didaktische Vermittlung dieser Fähigkeiten.
Das Hauptziel ist, dass der Auszubildende selbstständig Wandflächen ein- und aufteilen kann, die rechnerischen Schritte erläutert und die optischen Gründe für eine gewählte Gestaltung fachlich begründet.
Es wird das Drei-Stufen-Prinzip angewendet, bei dem Lernschritte erarbeitet, vom Ausbilder vorgemacht, erklärt und begründet werden, ergänzt durch Lehrgespräche.
Der Hauptteil konzentriert sich auf die konkrete Arbeitszergliederung, die mathematische Bestimmung von ganzen Fliesen und Streifen unter Einbeziehung von Fugenbreiten und die Symmetrieanwendung.
Wichtige Schlüsselwörter sind Fliesenleger, Symmetrie, Fachkompetenz, Drei-Stufen-Methode, Arbeitszergliederung und Ausbildungsnachweis.
Symmetrie ist ein entscheidendes ästhetisches Kriterium. Sie kann bei breiten Wänden optional sein, sollte bei Nischen und Fensterbänken angewendet werden und ist bei Pfeilern oder über Türen zwingend erforderlich, um ein optisch schönes Ergebnis zu erzielen.
Der Auszubildende überprüft seine Arbeit eigenständig anhand von Fotos und Vorgaben, woraufhin eine Beurteilung durch den Ausbilder erfolgt, um Fehler zu identifizieren und ein eigenes Qualitätsbewusstsein zu entwickeln.
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