Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2006
12 Seiten, Note: 2,0
I. Allgemeine Daten und Überlegungen
II. Beschreibung der Ausgangssituation
III. Didaktische Überlegungen
1. Auswahl des Themas
2. Lernziele
a) Richtlernziel
b) Groblernziel
c) Feinlernziel
IV. Methodische Überlegungen
1. Auswahl und Begründung der Methode
2. Medien und Hilfsmittel
V. Durchführung der Unterweisung
1. Einleitung
2. 1. bis 6. Stufe
VI. Abschluss und Nachbereitung
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, Auszubildenden im Beruf Industriekaufmann/-frau fundiertes Wissen über die gesetzlichen Regelungen des Mutterschutzes zu vermitteln, mit besonderem Fokus auf die korrekte Berechnung der Schutzfristen in der betrieblichen Praxis. Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, wie durch die Anwendung der Fallmethode die Handlungskompetenz zur Bewältigung personalwirtschaftlicher Aufgaben gesteigert werden kann.
Die Ausbildungssituation:
Beide Auszubildende befinden sich im ersten Ausbildungsjahr zur Industriekauffrau. Nachdem sie sich in einigen Abteilungen mit den betrieblichen Abläufen vertraut gemacht haben, sind sie nun seit zwei Wochen in der Personalabteilung eingesetzt. Beide Auszubildende zeigen seit Beginn der Ausbildung durchschnittliche Leistungen. Die Ausbilderin ist den beiden Auszubildenden durch das Probezeitgespräch sowie aus vorherigen Unterweisungen bekannt.
Angaben zu den Auszubildenden: Beide Auszubildende durchlaufen während der Berufsausbildung verschiedene Abteilungen des Unternehmens mit Firmensitz in Münster. Sie besuchen ebenfalls in Münster eine kaufmännische Berufsschule. Sie haben nach Erwerb der Fachhochschulreife ihre Berufsausbildung in unserem Hause begonnen. Katrin und Nadine sind stets pünktlich und gewissenhaft. Sie sind zuverlässig und arbeiten selbständig. Bei Nadine hat sich bei vorherigen Unterweisungen besonders die starke Teamfähigkeit gezeigt.
I. Allgemeine Daten und Überlegungen: Hier werden die organisatorischen Rahmenbedingungen der Unterweisung festgelegt, einschließlich der Zielgruppe, der gewählten Methode und der benötigten Arbeitsmittel.
II. Beschreibung der Ausgangssituation: Dieser Abschnitt analysiert das Vorwissen und die Lernvoraussetzungen der beteiligten Auszubildenden sowie die räumlichen Bedingungen im Betrieb.
III. Didaktische Überlegungen: Hier wird die Auswahl des Themas begründet und werden die Lernziele in Richt-, Grob- und Feinlernziele unterteilt, um eine strukturierte Wissensvermittlung zu gewährleisten.
IV. Methodische Überlegungen: Dieses Kapitel erläutert die Wahl der Fallmethode als optimales Werkzeug zur Förderung der Selbstständigkeit und Handlungskompetenz der Lernenden.
V. Durchführung der Unterweisung: Dieser Teil beschreibt den konkreten, stufenweisen Ablauf der Lerneinheit, von der Konfrontation mit dem Fall bis hin zur abschließenden Kollation.
VI. Abschluss und Nachbereitung: Der letzte Teil fasst die Sicherung des Lernerfolgs zusammen und schließt die Unterweisung formal ab.
Mutterschutz, Schutzfristen, Industriekaufmann, Auszubildende, Personalabteilung, Fallmethode, Mutterschutzgesetz, Lernziele, Berufsausbildung, Schwangerschaft, Mutterschaftsgeld, Handlungskompetenz, Unterweisung, Frühgeburt
Die Arbeit stellt ein strukturiertes Konzept für eine betriebliche Unterweisung zum Thema Mutterschutz dar, speziell gerichtet an Auszubildende im Berufsbild Industriekaufmann/-frau.
Die zentralen Themen umfassen die gesetzlichen Schutzbestimmungen, den Meldeprozess bei Schwangerschaft sowie die Berechnung der Schutzfristen vor und nach der Entbindung.
Das Hauptziel ist es, die Auszubildenden zu befähigen, die komplexen Berechnungen von Schutzfristen korrekt durchzuführen und die rechtlichen Rahmenbedingungen des Mutterschutzes in der Personalverwaltung anzuwenden.
Es wird die Fallmethode eingesetzt, bei der die Auszubildenden anhand eines Praxisbeispiels selbstständig Lösungen erarbeiten müssen.
Der Hauptteil gliedert sich in die didaktische und methodische Planung sowie den konkreten Ablauf der Unterweisung in sechs Stufen, inklusive einer Übungs-Arbeitsaufgabe.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Mutterschutz, Fallmethode, Schutzfristen, Personalarbeit und Handlungskompetenz charakterisiert.
Im Falle einer Frühgeburt verlängert sich der Anspruch auf Mutterschaftsgeld nach der Entbindung auf insgesamt 12 Wochen, um den besonderen Schutzbedürfnissen Rechnung zu tragen.
Die Wahl fiel auf die Fallmethode, da sie die Problemlösungs-, Entscheidungs- und Kooperationsfähigkeit der Auszubildenden durch die Bearbeitung realitätsnaher Fälle aus der Personalpraxis gezielt fördert.
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