Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2004
13 Seiten, Note: 82
1 Betriebliche Analyse
2 Pädagogische Analyse
3 Didaktische Analyse
4 Methodische Analyse
5 Unterweisungsentwurf
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, einen strukturierten Unterweisungsentwurf für einen Auszubildenden im Berufsbild Verkäufer/-in zu erstellen, um die praktische Fähigkeit zur Echtheitsprüfung von Banknoten zu vermitteln und dabei pädagogische Defizite durch gezielte methodische Anpassungen zu kompensieren.
1. Durch das Fühlen des Reliefs einer Banknote
Dem Auszubildenden wird vom Ausbilder am Beispiel einer 20 Euro-Original-Euro-Banknote gezeigt, dass es auf den Banknoten ertastbare Zeichen/Elemente gibt, die aufgrund eines Schiefdruckes eine erhabene Oberfläche aufweisen.
Benannt und ertastet werden:
- die Abkürzungen der Europäischen Zentralbank,
- die Wertzahlen,
- die sich von der Banknote abhebenden Abbildungen der Fenster und Tore
Um die Unterweisung durchzuführen, wird dem Auszubildenden die gleiche Banknote vorgelegt, wie der Ausbilder als Demonstrationsobjekt vorliegen hat. Der Ausbilder nennt die zu ertastenden Zeichen/Elemente und fährt diese mit dem Finger gut sichtbar für den Auszubildenden nach. Der Auszubildende beobachtet diese Vorgehensweise. Gleich im Anschluss auf die Demonstration der ertastbaren Zeichen/Elemente wird der Auszubildende ebenfalls diese Zeichen/Elemente mit den Finger nachfahren. An dieser Stelle erhält der Auszubildende eine lobende Bemerkung. Dies soll die Motivation fördern, weiterhin konzentriert an der Unterweisung teilzunehmen.
1 Betriebliche Analyse: Dieses Kapitel beschreibt das Profil der Bildungseinrichtung, deren Dienstleistungsangebote sowie die räumlichen und personellen Voraussetzungen für die Ausbildung.
2 Pädagogische Analyse: Hier wird der individuelle Auszubildende vorgestellt, wobei insbesondere seine Lernschwierigkeiten, Konzentrationsschwächen und Verhaltensauffälligkeiten thematisiert werden.
3 Didaktische Analyse: Dieses Kapitel befasst sich mit der inhaltlichen Einordnung des Themas der Banknotenprüfung in den Ausbildungsrahmenplan und definiert Lernziele.
4 Methodische Analyse: Hier wird begründet, warum die Vier-Stufen-Methode gewählt wurde und wie diese für den spezifischen Auszubildenden angepasst wird.
5 Unterweisungsentwurf: Dieser Abschnitt enthält die detaillierte Planung der Unterweisung, unterteilt in die Einstiegsphase, die Vormach- und Nachmachphasen sowie das praktische Üben.
Ausbildereignungsprüfung, Verkäufer, IHK, Banknotenprüfung, Sicherheitsmerkmale, Unterweisungsentwurf, Vier-Stufen-Methode, pädagogische Analyse, didaktische Analyse, Ausbildungsrahmenplan, Fühlen, Sehen, Kippen, Falschgeld, Förderung.
Die Arbeit befasst sich mit der praktischen Durchführung einer Unterweisung im Rahmen der Ausbildereignungsprüfung vor der IHK für den Beruf Verkäufer/-in.
Im Zentrum steht die Ausbildungseinheit "Wie ich Banknoten auf Echtheit prüfe", eingebettet in eine betriebliche, pädagogische und methodische Analyse.
Das Ziel ist die Vermittlung der Fähigkeit zur selbstständigen Prüfung von Euro-Geldscheinen auf Echtheit bei einem Auszubildenden mit Förderbedarf.
Es wird die klassische Vier-Stufen-Methode angewendet, die jedoch aufgrund des individuellen Lernprofils des Auszubildenden leicht modifiziert wurde.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Ausgangssituation, die didaktische Planung und einen detaillierten Entwurf für die praktische Unterweisung.
Die zentralen Begriffe sind Unterweisungsentwurf, Vier-Stufen-Methode, Sicherheitsmerkmale, Euro-Banknoten und individuelle Auszubildendenförderung.
Durch positive Verstärkung, lobende Bemerkungen und den Bezug auf vorhandenes Alltagswissen soll die Konzentration und Lernbereitschaft gestärkt werden.
Er muss die finanziellen Konsequenzen von Falschgeld für das Unternehmen verstehen, um die Notwendigkeit sorgfältiger Vorsichtsmaßnahmen bei der Kassenarbeit zu begreifen.
Durch die Reduzierung des Stoffvolumens, ein angepasstes Lerntempo und die Nutzung verschiedener Sinneskanäle (Fühlen, Sehen, Kippen) wird die Aufmerksamkeit gefördert.
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