Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2006
16 Seiten, Note: 82 Punkte
1. Lernausgangslage
1.1 Angaben zur Auszubildenden
1.2 Angaben zum Ausbildungsbetrieb
2. Fachliche Analyse des Themas
2.1 Richtlinienbezug
2.2 Sachanalyse
3. Strukturierung der Lernziele
3.1 Richtlernziel
3.2 Groblernziel
3.3 Feinlernziel
3.3.1 Kognitiver Lernbereich
3.3.2 Affektiver Lernbereich
3.3.3 Psychomotorischer Lernbereich
4. Didaktische Begründung
4.1 Wahl und Begründung der Unterweisungsmethode
4.2 Lernort und Lernzeit
4.3 Arbeitsmaterialien
5. Anwendung der Methode
5.1 Motivationsphase
5.2 Erarbeitungsphase
5.3 Lernkontrollphase
6. Planung und Sicherung des Lernerfolgs
7. Lernhilfen / Arbeitsblätter / Präsentationsmittel
8. Anlagen
Ziel dieser Arbeit ist die strukturierte Vorbereitung einer praktischen Unterweisung für eine Auszubildende zur Hotelfachfrau, mit dem Schwerpunkt auf der professionellen telefonischen Reservierungsannahme unter Anwendung eines Reservierungsvordrucks.
2.2 Sachanalyse
Die Themen von den bisherigen Unterweisungen waren, das Annehmen von diversen Gesprächen am Telefon und das Bedienen der Telefonanlage.
Das Thema dieser Unterweisung entspricht sowohl der zeitlichen, als auch der sachlichen Gliederung unseres betrieblichen Ausbildungsplanes. Die Auszubildende Frau Fritz soll eigenständig Reservierungen annehmen und auch bearbeiten. Bei der Unterweisung wird der Ausbildungsberater Herr Berg aus der Abteilung Rezeption, Frau Fritz zur Seite stehen und sie beraten oder auch um Hilfestellungen zu geben.
Bei der Annahme einer Zimmerreservierung über das Telefon ist es wichtig, aktiv zuzuhören, um den Ablauf des Telefonats professionell und ohne Verzögerungen durchzuführen. Der Ablauf eines Gespräches sieht wie folgt aus:
Den Gast möglichst oft mit Namen ansprechen
Das Gespräch durch gezielte Fragen führen
Fragen, welche man nicht beantworten kann: „Ich informiere mich für Sie“
„Kennen Sie unser Haus schon“ (kurze Beschreibung)
An- und Abreisedatum erfragen
Kontrolle nach Verfügbarkeit
Doppelzimmer oder Einzelzimmer gewünscht
Kategorienverkauf: Name der höheren Kategorie
Leistungsbeschreibung positiv
Preis
„Alternativ kann ich Ihnen dazu anbieten“
Name der niedrigeren Kategorie
Leistungsunterschiede negativ
Preis
1. Kaufaufforderung: „Welche Kategorie darf ich für sie buchen?“
1. Lernausgangslage: Beschreibt den aktuellen Stand, die Vorkenntnisse und den bisherigen Ausbildungsweg der Auszubildenden Andrea Fritz.
2. Fachliche Analyse des Themas: Legt den rechtlichen Rahmen und den inhaltlichen Ablauf einer professionellen Reservierungsannahme dar.
3. Strukturierung der Lernziele: Definiert die Richt-, Grob- und Feinlernziele, unterteilt in kognitive, affektive und psychomotorische Bereiche.
4. Didaktische Begründung: Erläutert die Wahl der Methode des Lehrgesprächs sowie die Wahl des Lernorts und der benötigten Materialien.
5. Anwendung der Methode: Beschreibt den praktischen Ablauf der Unterweisung von der Motivation über die Erarbeitung bis zur Lernkontrolle.
6. Planung und Sicherung des Lernerfolgs: Erörtert die langfristige Nachbereitung und Sicherung der erlernten Fähigkeiten im Arbeitsalltag.
7. Lernhilfen / Arbeitsblätter / Präsentationsmittel: Stellt die unterstützenden Materialien wie Musterreservierungen zur Visualisierung bereit.
8. Anlagen: Enthält praktische Vordrucke und Preislisten zur Unterstützung der Unterweisung.
Unterweisung, Hotelfachfrau, Reservierungsannahme, Lehrgespräch, Ausbildungsbetrieb, Rezeption, Lernziele, Kundenservice, Reservierungsvordruck, Zimmerkategorie, Kategorienspiegel, Stornierungsbedingungen, Gastorientierung, Telefonat, Fachbildung.
Die Arbeit stellt einen detaillierten Unterweisungsentwurf für Auszubildende zur Hotelfachfrau dar, um diese in die telefonische Reservierungsannahme einzuweisen.
Zentral sind die fachgerechte Kommunikation am Telefon, die Anwendung von Reservierungssystemen und die Einhaltung betrieblicher Standards bei der Zimmerbuchung.
Das Ziel ist, dass die Auszubildende nach der Unterweisung eigenständig, konzentriert und gastorientiert Reservierungen am Telefon annehmen kann.
Die Unterweisung stützt sich auf die Methode des fragend-entwickelnden Lehrgesprächs, um den kognitiven Lernprozess der Auszubildenden gezielt zu fördern.
Der Hauptteil gliedert sich in die fachliche Analyse, die didaktische Planung, die methodische Umsetzung der Gesprächsführung und die Erfolgskontrolle.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Reservierung, Hotelfach, Lehrgespräch, Kundenservice und Ausbildungsstandard definiert.
Der Kategorienspiegel dient der Auszubildenden als visuelle Entscheidungshilfe, um Gästen Vor- und Nachteile verschiedener Zimmerkategorien kompetent erläutern zu können.
Das fiktive Telefonat ermöglicht es dem Ausbilder, die Anwendung der erlernten Gesprächstechniken und den Umgang mit dem Vordruck direkt in einer praxisnahen Situation zu prüfen.
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