Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2007
8 Seiten, Note: 1
1. Einführung
1.1 Themenbeschreibung
1.2 Beschreibung des Auszubildenden
1.3 Begründung der Methodenwahl / Didaktik
2. Lernziele der Unterweisung
2.1 Richtlernziel
2.2 Groblernziel
2.3 Feinlernziel
2.3.1 affektiver Lernbereich
2.3.2 kognitiver Lernbereich
2.3.3 psycho-motorischer Lernbereich
2.4 Förderung von Schlüsselqualifikationen
3. Unterweisungsablauf
3.1 Vorbereitung und Motivation
3.2 Vormachen und Erklären sowie direktes Nachmachen der einzelnen Arbeitsschritte
3.3 Wiederholung und Reflektion durch den Auszubildenden
3.4 Lernzielkontrolle
4. Abschluss der Unterweisung
4.1 Hinweis auf das Berichtsheft
4.2 Ausblick auf die nächste Unterweisung
4.3 Arbeitsauftrag
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die strukturierte Planung und Durchführung einer praktischen Unterweisung für Auszubildende im Bereich der Veranstaltungstechnik, konkretisiert am Beispiel der fachgerechten Montage eines Schutzkontakt-Steckers. Die Forschungsfrage fokussiert sich dabei darauf, wie komplexe handwerkliche Arbeitsschritte methodisch sinnvoll vermittelt werden können, um neben technischer Präzision auch das notwendige Sicherheitsbewusstsein zu festigen.
1.3 Begründung der Methodenwahl / Didaktik
Die in diesem Fall gewählte Unterweisungsmethode ist die 4-Stufen-Methode: 1. Vorbereiten, 2. Vormachen und Erklären, 3. Nachmachen, 4. Wiederholen und Üben. Allerdings kommt diese Methode hier in einer etwas abgewandelten Form zu Einsatz: Jeder handwerkliche Arbeitsschritt wird zunächst erklärt, sowie vorgemacht und dann direkt vom Azubi nachgemacht. (Mehrfachkombination: Stufe 2-3)
Grund hierfür ist das recht umfangreiche Thema, die verschiedenen handwerklichen Schritte, sowie das ständige Wechseln der Werkzeuge. Durch das direkte Nachmachen soll der Azubi von Beginn an tätig werden. Dadurch werden Unaufmerksamkeit und Langeweile während der Unterweisung vermieden.
Als didaktische Prinzipien werden hierbei die „Praxisnähe“ sowie „vom Konkreten zum Abstrakten“ angewandt. Der Auszubildende hat sicherlich schon „tausendmal“ einen „Stecker in die Steckdose gesteckt“ ohne sich dabei Gedanken über Regeln, Normen und Richtlinien gemacht zu haben.
1. Einführung: Beschreibt die Ausgangslage in der Veranstaltungstechnik, die Notwendigkeit der Montage von Netzanschlüssen sowie das Profil des Auszubildenden und die methodische Herangehensweise.
2. Lernziele der Unterweisung: Definiert die angestrebten Lernziele auf verschiedenen Ebenen, von Richt- und Groblernzielen bis hin zu spezifischen affektiven, kognitiven und motorischen Feinlernzielen.
3. Unterweisungsablauf: Detailreiche Darstellung des chronologischen Ablaufs der Unterweisung, unterteilt in Vorbereitung, praktische Durchführung, Reflexionsphasen und die Lernzielkontrolle.
4. Abschluss der Unterweisung: Behandelt die organisatorischen Nachbereitungen, insbesondere das Berichtsheft, den Ausblick auf folgende Themen sowie den praktischen Arbeitsauftrag.
Unterweisungsentwurf, AEVO, Fachkraft für Veranstaltungstechnik, Schutzkontakt-Stecker, 4-Stufen-Methode, Elektrotechnik, Ausbildung, Arbeitssicherheit, Montage, Praxisnähe, Didaktik, Ausbildungsrahmenplan, Lernziele, Handwerk, Netzanschlussleitung
Der Entwurf beschreibt die methodische und inhaltliche Planung einer praktischen Unterweisung für angehende Fachkräfte für Veranstaltungstechnik im Rahmen der Ausbildereignungsprüfung.
Das zentrale Thema ist die fachgerechte Montage eines Schutzkontakt-Steckers an eine Geräte-Anschluss-Leitung.
Der Auszubildende soll am Ende der Unterweisung in der Lage sein, den Schutzkontakt-Stecker eigenständig, fachgerecht und fehlerfrei zu montieren.
Es wird die 4-Stufen-Methode verwendet, wobei die Stufen 2 (Vormachen) und 3 (Nachmachen) zur besseren Vermittlung der kleinteiligen Arbeitsschritte als Mehrfachkombination angewandt werden.
Der Hauptteil gliedert sich in die Definition der Lernziele (richt-, grob- und feinlernzielorientiert) und die detaillierte Ablaufplanung der Unterweisung inklusive Motivation und Erfolgskontrolle.
Die Unterweisung fördert insbesondere das Sicherheitsbewusstsein, qualitätsbewusstes Arbeiten sowie Ordnung und Sauberkeit am Arbeitsplatz.
Aufgrund des Umfangs des Themas und der ständigen Werkzeugwechsel wird durch die direkte Abfolge von Erklären, Vormachen und Nachmachen die Konzentration des Auszubildenden dauerhaft aufrechterhalten.
Dies ist ein sicherheitsrelevanter technischer Hinweis, der sicherstellt, dass bei einer Zugbelastung des Kabels der Schutzleiter als letztes reißt, um den Schutz des Anwenders zu gewährleisten.
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