Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2006
8 Seiten, Note: 2
Stufe1: Vorbereitung der Ausbildung
Vorbereitung des Ausbilders
Vorbereiten des Arbeitsplatzes
Vorbereiten des Lehrlings
Arbeitszergliederung
Lernziel
Stufe 2: Vormachen
Erstes Vormachen
Zweites Vormachen
Drittes Vormachen
Stufe 3: Ausführung
Stufe 4: Festigung
Wiederholen und Festigen des Gelernten:
Motivation
Das Ziel der vorliegenden Ausbildungsunterweisung ist es, dem Auszubildenden die fachgerechte und selbstständige Montage von Kabelkanälen unter Einhaltung aller Sicherheitsstandards zu vermitteln.
Erstes Vormachen
Das erste Vormachen erfolgt nach dem was, wie, warum Verfahren. Das heißt ich mache dem Lehrling Thomas, die Arbeit schrittweise vor und erkläre ihm, was ich mache, wie ich es mache und warum ich den jeweiligen Schritt mache. Während meiner Arbeit mache ich ihn auch auf alle Sicherheitsrisiken hin, die entstehen können.
Als erstes stelle ich die Staffelei auf und erkläre meinem Lehrling, dass auf einen sicheren Stand zu achten ist, um einen Sturz zu verhindern. Anschließend zeige ich ihm den richtigen Umgang mit der Wasserwaage und zeichne mit dieser einen senkrechten Strich an die Wand. Bei dieser Arbeit muss man eine Wasserwaage benutzen, damit nachher der Kanal nicht schief wird.
Während meiner Arbeit stelle ich ihm öfters themen-bezogene Fragen, um dadurch seine Aufmerksamkeit beizubehalten und zu verstärken. Beginnend von oben nehme ich den ersten zwei Meter langen Kabelkanal und zeichne für diesen die einzelnen Löcher an, die ich gleich darauf mit der Schlagbohrmaschine bohre. Ich erkläre dem Lehrling den richtigen Umgang mit der Bohrmaschine. Außerdem teile ich ihm mit, dass für diese Größe des Kanals fünf Löcher sinnvoll sind und mehrere überflüssig wären. Den Kanal befestige ich mit Schlagdübeln, welche mit Hammer und Schlagbolzen in die bereits gebohrten Löcher geschlagen werden. Schlagdübel eignen sich besser als Schrauben aufgrund der schnelleren Verarbeitung. Ich nehme den zweiten Kanal, messe ihn aus und schneide ihn mit der Gärungssäge auf die passende Länge zu. Eine Gärungssäge eignet sich besser als eine normale Säge, da mit dieser ein gerader Schnitt gemacht werden kann. Ich weise meinen Lehrling ebenfalls auf die möglichen Gefahren mit der Säge sowie den richtigen Umgang hin. Der Kanal wird ebenfalls auf die gleiche Weise an der Wand befestigt. Als letztes lege ich das Kabel in den Kanal und schließe diesen mit dem Deckel. Dabei erkläre ich dem Lehrling, dass die Enden von Kanal und Deckel versetzt sein müssen, um eine bessere Stabilität zu erzielen.
Stufe1: Vorbereitung der Ausbildung: Dieses Kapitel definiert die Rahmenbedingungen der Unterweisung, einschließlich des Auszubildenden, des Lernorts, des Themas sowie der notwendigen Vorbereitungen für den Arbeitsplatz und den Lehrling.
Stufe 2: Vormachen: Hier wird der Prozess des Vormachens in drei Phasen unterteilt, um dem Lehrling die Arbeitsschritte, das „Was-Wie-Warum“-Prinzip und die Sicherheitsvorkehrungen strukturiert nahezubringen.
Stufe 3: Ausführung: In diesem Abschnitt führt der Auszubildende die Arbeiten eigenständig durch, wobei der Ausbilder den Lernfortschritt überwacht und nach erfolgreicher Durchführung eine positive Rückmeldung gibt.
Stufe 4: Festigung: Dieser Teil beschreibt die abschließende Sicherung des Wissens durch schriftliche Dokumentation, ein abschließendes Lehrgespräch sowie die Motivation des Auszubildenden für künftige Aufgaben.
Ausbildung, Elektroinstallation, Kabelkanal, Unterweisung, Arbeitszergliederung, Arbeitssicherheit, Schlagbohrmaschine, Gärungssäge, Montage, Lehrling, Ausbilder, Lernziel, Handwerk, Montageanleitung, Qualitätssicherung.
Die Unterweisung beschreibt den praktischen Ausbildungsprozess für die fachgerechte Montage von Kabelkanälen in einem industriellen Umfeld.
Es werden Themen wie die Vorbereitung des Arbeitsplatzes, der Umgang mit Werkzeugen, Sicherheit am Arbeitsplatz und die schrittweise Durchführung handwerklicher Arbeiten behandelt.
Das Ziel ist die Befähigung des Auszubildenden, Kabelkanäle selbstständig und sicher zu montieren sowie den korrekten Umgang mit Bohr- und Sägewerkzeugen zu beherrschen.
Es wird die Vier-Stufen-Methode angewendet: Vorbereitung, Vormachen, Ausführung durch den Lehrling und Festigung des Gelernten.
Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Beschreibung der vier Ausbildungsstufen sowie eine tabellarische Arbeitszergliederung, die jeden Arbeitsschritt mit „Was“, „Wie“ und „Warum“ begründet.
Die Arbeit lässt sich primär durch Begriffe wie Ausbildung, Montage, Arbeitssicherheit, Elektroinstallation und die Vier-Stufen-Methode beschreiben.
Es sorgt für ein tiefgreifendes Verständnis der Tätigkeit beim Auszubildenden, da nicht nur die bloße Ausführung, sondern auch der technische Hintergrund und die Sicherheitsgründe vermittelt werden.
Durch die schrittweise Steigerung der Eigenverantwortung, gezielte Rückfragen während der Arbeit und ein abschließendes Lehrgespräch zur Ergebniskontrolle.
Sie dient als strukturierte Anleitung, die dem Lehrling und Ausbilder hilft, jeden Prozessschritt präzise nachzuvollziehen und keine sicherheitsrelevanten oder qualitativen Details zu übersehen.
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