Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2006
10 Seiten, Note: 1,3
1 Formaler Teil
1.1 Thema
1.2 Angaben zur Person des Auszubildenden
1.3 Angaben zur Person der Ausbilderin
1.4 Bestimmung der Lernziele
1.4.1 Richtziel
1.4.2 Grobziel
1.4.3 Feinziel
1.4.4 Operationalisierung des Feinziels
1.5 Unterweisungsmethode
2 Unterweisung anhand der Vier-Stufen-Methode
2.1 Motivation und Vorbereitung
2.2 Gemeinsame Erarbeitung anhand eines Beispiels
2.3 Anwendung des Erlernten durch den Auszubildenden
2.4 Kontrolle der Ergebnisse
3 Ablauf der Unterweisung
4 Anlagen
Das primäre Ziel dieser Unterweisungsprobe ist die Vermittlung der praktischen Fertigkeiten zur eigenständigen Durchführung einer Angebotskalkulation. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie ein Auszubildender im ersten Lehrjahr befähigt werden kann, innerhalb eines vorgegebenen Zeitrahmens und unter Verwendung betriebsspezifischer Daten eine korrekte Kalkulation nach dem Schema der Herstellkosten und Selbstkosten zu erstellen.
2.1 Motivation und Vorbereitung
In dieser Phase ist es besonders wichtig, durch ein wenig Smalltalk die Anspannung des Auszubildenden etwas zu lösen. Nach der gegenseitigen Vorstellung werden einige allgemeine Fragen zum bisherigen Ablauf der Ausbildung gestellt. Außerdem erzählt der Auszubildende noch kurz von seinen Urlaubserlebnissen.
Nach dieser Einführung erläutert die Ausbilderin kurz die Bedeutung des Themas für den Betrieb und die Geschäftswelt im Allgemeinen. Sie versucht dabei, den Auszubildenden wirklich für das Thema zu interessieren und zu motivieren.
Dem Auszubildenden ist es auch möglich, Fragen zu stellen, wodurch gleichzeitig eine Einschätzung seiner Vorkenntnisse gewonnen werden kann.
Diese Phase endet mit der konkreten Nennung des Lernziels.
1 Formaler Teil: Dieser Abschnitt definiert den Rahmen der Unterweisung, inklusive der persönlichen Daten der Beteiligten, der Lernzielhierarchie und der gewählten Lehrmethode.
2 Unterweisung anhand der Vier-Stufen-Methode: Hier wird der konkrete methodische Ablauf der Unterweisung detailliert beschrieben, unterteilt in die vier Phasen der Motivation, Erarbeitung, Anwendung und Ergebniskontrolle.
3 Ablauf der Unterweisung: Diese Übersicht stellt tabellarisch die zeitliche Planung, die methodische Vorgehensweise, die Lernziele sowie den Einsatz der benötigten Hilfsmittel dar.
4 Anlagen: Dieser Teil enthält die ergänzenden Dokumente und Schemata, die als Arbeitsgrundlage für die Angebotskalkulation dienen, wie etwa das Kalkulationsschema und die Ergebnisübersicht.
Angebotskalkulation, Vier-Stufen-Methode, Industriekaufmann, Ausbildung, Unterweisung, Kostenrechnung, Herstellkosten, Selbstkosten, Lernziele, Kalkulationsschema, Betriebswirtschaft, Rechnungswesen, Zuschlagssätze, Leistungserstellung, Ausbildung der Ausbilder.
Das Dokument dient als Leitfaden für eine Unterweisungsprobe zur Ausbildung von Industriekaufleuten, spezifisch für das Thema der Angebotskalkulation.
Die Themenfelder umfassen die Anwendung der Vier-Stufen-Methode, die theoretische und praktische Einordnung der Kalkulation in die Kosten- und Leistungsrechnung sowie die korrekte Nutzung eines Kalkulationsschemas.
Das Ziel ist die Vermittlung der Fähigkeit, innerhalb von 10 Minuten eigenständig eine Angebotskalkulation für ein Cockpit-Element nach den internen Richtlinien des Unternehmens zu erstellen.
Es wird die klassische Vier-Stufen-Methode angewandt, die durch die Phasen Motivation, gemeinsame Erarbeitung, Anwendung und Kontrolle strukturiert ist.
Der Hauptteil gliedert sich in die formale Zielbestimmung und die detaillierte Beschreibung der methodischen Durchführung der Unterweisung in den vier spezifischen Stufen.
Wesentliche Begriffe sind Angebotskalkulation, Ausbildung, Vier-Stufen-Methode, Lernziele, Kosten- und Leistungsrechnung sowie Zuschlagskalkulation.
Der Auszubildende verwendet handschriftliche Notizen, einen Taschenrechner, ein Schreibgerät sowie einen vorgefertigten Vordruck für das Angebotskalkulationsschema.
Fehler werden gemeinsam und positiv aufmunternd besprochen, um beim Auszubildenden weder Frustration noch Angst vor weiteren Fehlern zu erzeugen.
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