Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2007
22 Seiten, Note: 97%
1. Lernausgangslage
1.1 Beschreibung des Ausbildungsbetriebes
1.2 Beschreibung der Auszubildenden
2. Fachliche Analyse des Themas
2.1 Richtlinienbezug
2.2 Sachanalye
3. Strukturierung der Kompetenzen/Lernziele
3.1 Richtlernziel
3.2 Groblernziel
3.3 Feinlernziel
4. Didaktische Begründung
4.1 Auswahl und Begründung der Lehrmethode
4.2 Lernort
4.3 Lernzeit
5. Anwendung der Methode
5.1 Motivationsphase
5.2 Erarbeitungsphase
5.3 Lernkontrollphase
6. Planung und Sicherung des Lernerfolgs
7. Lernhilfen/Arbeitsblätter
8. Anlagen
Das primäre Ziel dieses Unterweisungsentwurfs ist es, der Auszubildenden die theoretischen Kenntnisse und praktischen Fertigkeiten zur eigenständigen Erstellung einer Pro Forma-Rechnung im Hotelwesen zu vermitteln, um eine qualifizierte Vertretung in der Debitorensachbearbeitung zu ermöglichen.
2. Fachliche Analyse des Themas
Im Ausbildungsbetrieb gehört es zum Standard, dass für jede Veranstaltung (VA) bzw. Zimmerreservierung, die den Preis von 1.000,00 € überschreitet, eine Anzahlung geleistet wird.
Diese Anzahlung dient mehreren Zwecken. Zum einen schützt sie sowohl das Hotel, als auch den Bucher vor einem möglichen Rücktritt der anderen Partei. Zum anderen erleichtert sie dem Hotel die Finanzierung von eventuellen Vorleistungen (Waren, Künstler, Dekoration,…). Außerdem reduziert sich das finanzielle Risiko des Hotels, falls der Kunde nach der Inanspruchnahme der Leistung (VA oder Übernachtung) nicht zahlungsfähig oder zahlungswillig wäre.
Da der Kunde für diese Anzahlung eine Rechnung erhalten muss, wird von der Buchhaltung eine so genannte Pro Forma-Rechnung erstellt. Den Auftrag dazu erhält sie vom Bankettbüro oder von der Reservierung.
Der Auftrag erfolgt in Form eines Formulars ("Bitte um Erstellung einer Pro Forma-Rechnung" siehe Anlage Seite 1, 5 und 9), das von einem Mitarbeiter des Bankettbüros oder der Reservierung ausgefüllt sein muss.
1. Lernausgangslage: Analyse des Ausbildungsbetriebes und des Leistungsstands der Auszubildenden zur Vorbereitung der Unterweisung.
2. Fachliche Analyse des Themas: Herleitung des Themas aus rechtlichen Vorgaben und detaillierte Erläuterung des Prozesses zur Erstellung einer Pro Forma-Rechnung.
3. Strukturierung der Kompetenzen/Lernziele: Festlegung der Lernziele auf Richt-, Grob- und Fein-Ebene gemäß der Berufsausbildungsverordnung.
4. Didaktische Begründung: Rechtfertigung der Wahl des Lehrgesprächs als Lehrmethode und Bestimmung von Zeitrahmen sowie Ort.
5. Anwendung der Methode: Konkreter Ablauf der Unterweisung in Motivations-, Erarbeitungs- und Lernkontrollphase.
6. Planung und Sicherung des Lernerfolgs: Definition von Bewertungskriterien und Strategien zur Überprüfung der erreichten Lernziele.
7. Lernhilfen/Arbeitsblätter: Auflistung der benötigten Materialien und Werkzeuge für den Unterweisungsprozess.
8. Anlagen: Übersicht der ergänzenden Dokumente, Formulare und Praxisbeispiele.
Pro Forma-Rechnung, Buchhaltung, Hotelkauffrau, Ausbildungsentwurf, Rechnungswesen, Debitorenbuchhaltung, Anzahlung, Lehrgespräch, Berufsausbildung, UStG, Rechnungspflichtangaben, Hotelfach, Lernziel, betriebliche Ausbildung, Fakturierung.
Der Entwurf beschreibt die Planung einer Ausbildungseinheit zur eigenständigen Erstellung einer Pro Forma-Rechnung für eine Hotelkauffrau.
Die Arbeit behandelt die kaufmännische Steuerung, den Zahlungsverkehr sowie die organisatorischen Abläufe zwischen Bankettbüro, Reservierung und Buchhaltung.
Die Auszubildende soll befähigt werden, Pro Forma-Rechnungen bei Anzahlungsaufforderungen eigenständig und korrekt zu erstellen.
Es wird die Methode des Lehrgesprächs angewandt, um die aktive Mitarbeit und das Verständnis der Auszubildenden gezielt zu fördern.
Der Hauptteil gliedert sich in die fachliche Analyse des Themas, die didaktische Begründung sowie die detaillierte Ablaufplanung der Unterweisung.
Zentrale Begriffe sind Pro Forma-Rechnung, Debitorenbuchhaltung, Ausbildereignung und betriebliche Prozessabläufe im Gastgewerbe.
Es bündelt alle relevanten Informationen aus Bankett oder Reservierung, um eine fehlerfreie Rechnungsstellung gemäß gesetzlicher Anforderungen zu gewährleisten.
Durch eine praktische Arbeitsaufgabe, bei der die Auszubildende eigenständig eine Rechnung erstellt, die anschließend anhand definierter Qualitätskriterien beurteilt wird.
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