Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2005
17 Seiten, Note: 2,0
1 Thema
2 Beschreibung des Auszubildenden
2.1 Leistungsstand
2.2 Lernwilligkeit
2.3 Lernfähigkeit
2.4 Sozialverhalten
3 Sachanalyse
4 Didaktische Analyse
5 Didaktische Reduktion
6 Lernziele
6.1 Richtlernziel
6.2 Groblernziel
6.3 Feinlernziel
7 Methodische Überlegungen
7.1 Arbeitsmittel
8. Unterweisungsablauf
8.1 Einführung – Vorbereitungsphase
8.2 Erklären und Ausführen
8.3 Üben
8.4 Lernzielkontrolle
9. zeitlicher Ablauf der Unterweisung
10. Anlagen
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, einen strukturierten Unterweisungsentwurf für den Ausbildungsberuf Bankkaufmann/-frau zu erstellen, der die fachgerechte Einrichtung eines Dauerauftrages praxisnah vermittelt. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie die Vermittlung dieser standardisierten Bankdienstleistung unter Berücksichtigung methodischer Vielfalt und didaktischer Reduktion effizient in den Arbeitsalltag eines Auszubildenden integriert werden kann.
8.2 Erklären und Ausführen
Ich erkläre Frau Muster wo sich das Programm zur Bearbeitung von Daueraufträgen befindet. Es werden die verschiedenen Möglichkeiten kurz erläutert und es wird auf einen extra Termin für die „Änderung und Löschung von Daueraufträgen“ verwiesen. Danach soll die Auszubildende unter Anleitung einen Dauerauftrag eingeben. Bei der Eingabe wird jeder Schritt erläutert und es wird die Auszubildende dazu ermuntert, jederzeit Zwischenfragen zu stellen. Hierdurch kann ich feststellen, ob die Auszubildende auf das neue Thema eingeht und ob die Vorgehensweise angemessen ist. Anschließend erklärt ich ihr die jeweiligen Bearbeitungsvermerke und was zu tun ist, wenn das System nicht funktioniert.
Frau Muster wird erläutert, dass die gerade erlernte Tätigkeit nur durch häufiges Üben gefestigt wird. Ich biete meine und die Hilfe der Kollegen an, falls noch weitere Fragen auftauchen.
1 Thema: Definition des Unterweisungsthemas, welches die Einrichtung eines Dauerauftrages umfasst.
2 Beschreibung des Auszubildenden: Darstellung des Leistungsstands, der Lernmotivation sowie der sozialen Kompetenzen der Auszubildenden.
3 Sachanalyse: Grafische Aufbereitung der Wissensbereiche, die für den Vorgang des Einrichtens eines Dauerauftrages relevant sind.
4 Didaktische Analyse: Begründung der Themenwahl sowie Begrenzung der Lerninhalte unter Berücksichtigung des Ausbildungsrahmenplans.
5 Didaktische Reduktion: Darlegung, dass aufgrund der sachlogischen Struktur keine weitere Vereinfachung des Themas notwendig ist.
6 Lernziele: Formulierung der Richt-, Grob- und Feinlernziele für die Auszubildende.
7 Methodische Überlegungen: Beschreibung der Rahmenbedingungen und der Auswahl der Lehrmethoden sowie benötigter Arbeitsmittel.
8. Unterweisungsablauf: Detaillierte Darstellung der vier Phasen: Vorbereitung, Erklären/Ausführen, Üben und Lernzielkontrolle.
9. zeitlicher Ablauf der Unterweisung: Aufstellung der Lernschritte mit den zugehörigen Methoden und Zeitfenstern.
10. Anlagen: Bereitstellung ergänzender Materialien wie Meta-Plan-Entwürfe und Fallbeispiele.
Dauerauftrag, Bankkaufmann, Ausbildungsberuf, Unterweisungsentwurf, Zahlungsverkehr, Vier-Stufen-Methode, Meta-Plan, Lernziel, Bankwesen, Ausbildung, Kundenservice, Sparkasse, Fachkompetenz, Systemanwendung, Berufsbildung.
Der Entwurf beschreibt das Vorgehen bei der praktischen Ausbildung einer Auszubildenden im ersten Lehrjahr im Bereich des nationalen Zahlungsverkehrs, speziell bei der Einrichtung von Daueraufträgen.
Die Arbeit deckt die Datenanforderungen, die Systemhandhabung, die Kundenberatung und die Fehlerbehandlung bei Daueraufträgen ab.
Die Auszubildende soll nach der Unterweisung in der Lage sein, selbstständig und fehlerfrei einen Dauerauftrag im Bankensystem anzulegen.
Es wird ein Methodenmix aus Lehrgespräch, Meta-Plan-Technik und einer abgewandelten Vier-Stufen-Methode eingesetzt.
Der Hauptteil gliedert sich in die praktische Einführung, das gemeinsame Durchführen am System unter Anleitung des Ausbilders und eine selbstständige Übungsphase anhand von Musterbeispielen.
Zahlungsverkehr, Ausbildung, Bankkaufmann, Methodenmix, Dauerauftrag, Lernzielkontrolle.
Der Autor begründet dies damit, dass das Thema sachlogisch klar strukturiert ist und die Vorkenntnisse der Auszubildenden ausreichen, um die Inhalte ohne Hürden zu erfassen.
Aufgrund des Zeitrahmens von 30 Minuten werden diese Aspekte in der vorliegenden Unterweisung nicht behandelt, sondern explizit auf einen späteren Termin vertagt.
Das Fallbeispiel dient als konkrete Vorlage für die Übungsphase, an der die Auszubildende die korrekte Datenentnahme und Erfassung im System trainieren soll.
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