Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2007
11 Seiten, Note: 1,6
1. Ausbildungsberuf
2. Thema der Unterweisung
3. Begründung des Themas
4. Ausbildungsort
5. Adressatenanalyse
5.1. Ausbildungsjahr
5.2. schulische Vorbildung / berufliche Vorkenntnisse
5.3. Lern-, Leistung-, Arbeitsverhalten
6. Entscheidung zur Didaktik
6.1 Einordnen des Themas in den Ausbildungsplan
6.1.1. Vorausgegangene Voraussetzungen
6.1.2. nachfolgende Unterweisung
6.2. Sachanalyse
6.2.1. Bedeutung des Themas
6.2.2. zu vermittelnde Kompetenzen
- Fachkompetenz
- Methodenkompetenz
- Sozialkompetenz
7. Lernziel
7.1. Richtziel
7.2. Groblernziel
7.3. Feinziel
7.3.1. Kognitive Feinlernziele
7.3.2. psychomotorische Lernziele
7.3.3. Affektive Lernziele
8. Entscheidung zur Methodik
8.1. Methodenauswahl
8.2. Darstellung der Methode
8.3. Unterweisungsform
9. Lernerfolgskontrolle
10. Unterweisungsmittel
11. Verlauf der Unterweisung
Anlage:
- Überweisungsvordruck
- Rechnung
Bürokauffrau/-mann
Bearbeitung von Rechnungsbezahlung per Überweisung an Hand eines Überweisungsträgers
Der Auszubildende wurde bisher in der Abteilung Lager und zuletzt im Kundenservice eingesetzt. Da das Zahlungswesen im Kundenservice eine wichtige Funktion einnimmt, besitzt der Auszubildende Grundkenntnisse im Bedienen der Kasse und des Electronic Cash Systems. Daher scheint es sinnvoll das Zahlungswesen, konkreter das Überweisungswesen, zu vertiefen. In diesem Falle soll dem Auszubildenden die Bearbeitung von Rechnungszahlungen an Hand einer Überweisung (Vordruck) erklärt werden.
Damit der Auszubildende die Unterweisung praxisnah (didaktisches Prinzip der Praxisnähe) erleben kann, wurde der Kundenservicebereich des Autohauses gewählt. Hier kann der Auszubildende, das erlernte Verfahren bei Bedarf direkt umsetzten.
Der Auszubildende ist 17 Jahre alt.
Der Auszubildende befindet sich im 7. Monat in der Ausbildung zum/zur Bürokaufmann/ -frau.
Er hat die Realschule besucht und diese mit einem guten Abschluss der mittleren Reife beendet.
Der Auszubildende befindet sich in der Erstausbildung und hat daher nur die Kenntnisse aus den vergangenen 6 Monaten dieser Ausbildung.
Der Auszubildende ist fleißig, überaus lernwillig und zeigt großes Interesse am Berufsbild Bürokaufmann/ -frau. Dies zeigt das hohe Maß an Eigenmotivation (intrinsische Motivation). Seine Stärken liegen im psychomotorischen Bereich und in einer guten Auffassungsgabe.
Durch die didaktische Analyse wird der Kenntnisstand des Auszubildenden ermittelt. In diesem Fall wird der Auszubildende gefragt, ob er denn einen Überweisungsträger kennt und wenn JA, ob er mit diesem schon einmal gearbeitet hat.
- Zahlungsverkehr mit Bargeld und Electronic Cash System
- Theorievermittlung zum Thema Formulare / Bürowesen in der Berufsschule durch das Fach Rechnungswesen
Demnächst ist eine Einweisung in das Abschließen von Reparaturaufträgen und der Rechnungserstellung sowie den Kassenabschluss geplant um den Wissensstand im Bereich des Kundenservices auszubauen.
Da das Bürowesen, konkreter das Zahlungswesen, im Beruf eines Bürokaufmannes/einer Bürokauffrau eine wichtige Funktion einnimmt, ist es wichtig dieses zu vertiefen.
- Fachkompetenz (FK)
- Methodenkompetenz (MK)
- Sozialkompetenz (SK)
Verordnung über die Berufsausbildung in dem Ausbildungsberuf Bürokaufmann/ Bürokauffrau vom 13. Februar 1991 § 4 Abs. 2 / § 3 Ausbildungsberufsbild Ziffer 8. Auftrags- und Rechnungsbearbeitung, Lagerhaltung
h) Zahlungsmittel unter Berücksichtigung der betrieblichen Belange wirtschaftlich einsetzen
Der Auszubildende ist nach meiner Unterweisung in der Lage, einen Überweisungsbeleg selbstständig unterschriftsreif vorzubereiten.
Inhalt / Aufbau eines Überweisungsträgers
Problemlösungsfähigkeit
Prozessdenken
Selbständigkeit
Sauberkeit
Lehrgespräch fragend entwickelnd
Diese Methodik erweist sich bei Unterweisungen am Arbeitsplatz als beste, da es insbesondere um das Erlernen von Fertigkeiten/Techniken und das Einüben von Arbeitsabläufen geht. Durch die Praxis am Arbeitsplatz ist meist eine selbstständige Problemlösung erforderlich, dieses spricht zudem für diese Methode.
[...]
Das Feinlernziel ist, dass der Auszubildende in der Lage ist, einen Überweisungsbeleg selbstständig und unterschriftsreif vorzubereiten.
Der Auszubildende sollte Grundkenntnisse im Zahlungsverkehr (Barzahlung, Electronic Cash) sowie theoretisches Wissen zu Formularen aus der Berufsschule besitzen.
Es wird das „Lehrgespräch fragend-entwickelnd“ angewendet, da es die selbstständige Problemlösung und das Einüben von Arbeitsabläufen am besten fördert.
Vermittelt werden Fachkompetenz (Aufbau des Belegs), Methodenkompetenz (Prozessdenken) und Sozialkompetenz (Sauberkeit und Selbstständigkeit).
Der Ort wurde gewählt, um das didaktische Prinzip der Praxisnähe umzusetzen, da der Auszubildende das Erlernte dort direkt im Berufsalltag anwenden kann.
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