Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2007
19 Seiten, Note: 1,3
2. Beschreibung des Lehrlings
3. Gliederung und Beschreibung des Themas
4. Arbeitszergliederung
5. Didaktische Überlegungen
6. Methodische Überlegungen
7. Geplante Durchführung der Unterweisung
Das Hauptziel dieser Unterweisung ist es, der Auszubildenden die fachgerechte Durchführung eines Zündkerzenwechsels an einem Kraftfahrzeug innerhalb eines vorgegebenen Zeitrahmens von 30 Minuten zu vermitteln. Die Forschungsfrage konzentriert sich dabei darauf, wie durch eine strukturierte, vierstufige Methodik und praxisnahe Vermittlung sowohl technische Fertigkeiten als auch das nötige Selbstvertrauen einer Auszubildenden mit schwierigem sozialen Hintergrund aufgebaut werden können.
2. Beschreibung des Lehrlings
Alexa Schmitz wurde am 07.08.1989 in Stolberg bei Aachen geboren und lebt noch bei ihren Eltern. Ihre drei Jahre ältere Schwester verstarb vor zwei Jahren bei einem Autounfall. Herr Schmitz arbeitete zu diesem Zeitpunkt in der Verwaltung eines Computerkonzerns. Die Mutter ist als Hausfrau tätig.
Seit dem Tod der Schwester verschlechterte sich zunehmend die soziale Lage der Familie. Herr Schmitz versuchte den Tod seiner älteren Tochter mit Alkohol zu überwinden. Als sein Vorgesetzter von der Alkoholsucht seines Angestellten erfuhr, kündigte er diesem fristlos. Auch Alexa konnte den Verlust ihrer Schwester nur schwer verkraften. Ihre schulischen Noten verschlechterten sich gravierend. Die Lehrer beschreiben Alexa zu dieser Zeit als sehr zurückhaltend und verschlossen. Mehrmals wurden ihr Nachhilfestunden angeboten, die sie strikt ablehnte. Letztendlich war Alexa aufgrund ihrer schlechten Noten gezwungen die Schule zu wechseln. Andernfalls hätte sie die zehnte Klasse des Gymnasiums wiederholen müssen, dies wollte sie jedoch auf keinen Fall. Somit wechselte Alexa vom Gymnasium auf die Realschule, welche außerhalb ihres Heimatorts lag. Nach eigenen Erzählungen fühlte sich Alexa an ihrer neuen Schule sehr unwohl. Sie hatte das Gefühl von ihren Mitschülern gehänselt zu werden und auch bei den Lehrern eckte sie an. Um diesen Auseinandersetzungen aus dem Weg zu gehen blieb sie des Öfteren dem Unterricht fern. Auch wenn sich ihre schulischen Leistungen nicht positiv veränderten, reichten ihre Noten letztlich aus, um den Abschluss der Mittleren Reife mit einem Durchschnitt von 4,2 zu erreichen.
2. Beschreibung des Lehrlings: Vorstellung des Werdegangs und der persönlichen sowie sozialen Situation der Auszubildenden.
3. Gliederung und Beschreibung des Themas: Einordnung des Themas in den Ausbildungsrahmenplan sowie detaillierte Auflistung der relevanten Teilthemen.
4. Arbeitszergliederung: Strukturierte Darstellung der Arbeitsschritte in „Was, Wie und Warum“ unter Angabe der notwendigen Arbeitsmittel.
5. Didaktische Überlegungen: Definition der Lernziele nach kognitiven, psychomotorischen und affektiven Lernzielbereichen.
6. Methodische Überlegungen: Begründung für den Einsatz der Vierstufen-Methode sowie Auswahl der Ausbildungsmittel zur Steigerung der Motivation.
7. Geplante Durchführung der Unterweisung: Detaillierter Ablaufplan der Vorbereitungs-, Erarbeitungs- und Übungsphase inklusive der Analyse potenzieller Fehlerquellen.
Zündkerzenwechsel, Ausbildung, Kraftfahrzeugmechaniker, Unterweisung, Vierstufen-Methode, Inspektion, Ausbildungsrahmenplan, Werkstattpraxis, Spezialwerkzeug, Drehmomentschlüssel, Unfallverhütung, Lernziel, Fehleranalyse, Handlungsfähigkeit, Motivation.
Die Unterweisung beschreibt die Ausbildung der Auszubildenden Alexa Schmitz im Bereich des Zündkerzenwechsels an einem Kraftfahrzeug als Teil einer Inspektion.
Das Ziel ist, dass die Auszubildende innerhalb von maximal 30 Minuten selbstständig und sicher Zündkerzen wechseln kann, inklusive der korrekten Anwendung von Spezialwerkzeugen und Drehmomentschlüsseln.
Der Ausbilder nutzt die bewährte Vierstufen-Methode (Vormachen, Erklären, Nachmachen, Üben), um die Auszubildende schrittweise an die fachpraktische Aufgabe heranzuführen.
Der Hauptteil gliedert sich in die Arbeitszergliederung (Prozessschritte), didaktische und methodische Überlegungen sowie eine detaillierte Planung der verschiedenen Phasen (Vorbereitung, Erarbeitung, Übung).
Schwerpunkte sind die korrekte Werkzeugnutzung, Einhaltung von Sicherheitsvorgaben, technisches Verständnis von Motorenbauteilen und die Förderung der sozialen Integration der Auszubildenden.
Die zentralen Begriffe sind Zündkerzenwechsel, Vierstufen-Methode, Ausbildung, Kraftfahrzeugtechnik, Lernziel und Motivation.
Der Ausbilder entscheidet sich für diese Methode, da die Auszubildende in der Praxis noch unsicher ist und von der strukturierten Anleitung sowie der schrittweisen Übernahme von Verantwortung profitiert.
Der Ausbilder fördert durch ein einfühlsames Vorgespräch, konstruktives Lob und das Schaffen einer geschützten Lernumgebung (allein in der Werkstatt), um Ängste abzubauen und das Selbstvertrauen zu stärken.
Diese Spalte dient der präventiven Fehleranalyse, um für den Ausbilder vorab Lösungen für absehbare Konzentrationsmängel oder technische Unsicherheiten der Auszubildenden bereitzuhalten.
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