Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2007
11 Seiten, Note: 1,4
1. Thema
2. Ausbildungssituation
3. Einordnung der Unterweisung
4. Lernziele
4.1 Kognitive Lernziele
4.2 Affektive Lernziele
4.3 Psychomotorische Lernziele
5. Operationalisierung
5.1 Richtlernziel
5.2 Groblernziel
5.3 Feinlernziel
6. Vorwissen
7. Unterweisungsort
8. Zeitplanung
9. Ausbildungsmittel
10. Motivation
11. 4-Stufen Methode der Ausbildung
11.1 Methodenkritik
11.2 Vorbereitung
11.3 Vormachen
11.4 Nachmachen und Erklären lassen
11.5 Erfolgskontrolle
12. Kurzübersicht
13. Anlagen
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Erstellung eines strukturierten Unterweisungsentwurfs für Auszubildende zum Industriekaufmann, um die rechtssichere Unterscheidung zwischen Kleinbetragsrechnungen und Rechnungen über 150 Euro gemäß UStG und UStDV zu vermitteln.
11.1 Methodenkritik
Die Vier-Stufen-Methode beruht auf dem Prozess des Vormachens und des Nachmachens (darbietend). Sie hat sich seit den 30er Jahren in der betrieblichen Berufsausbildung durchgesetzt, und sie gilt auch heute noch vielfach als die wirksamste Methode zur Vermittlung von Fähigkeiten und Wissen. Ihre Wurzeln hat sie in den USA, wo im Zuge der Ausbreitung der Fließfertigung (Taylorismus) nach rationellen Anlernverfahren gesucht wurde, mit deren Hilfe Arbeiter möglichst schnell und zuverlässig sich wiederholende Handgriffe erlernen können.
Vorteile dieser Methode sind unter anderem ihre leichte Nachvollziehbarkeit für den Ausbildenden und Auszubildenden, sowie direkte Kontrolle, ob das Erlernte auch wirklich erlernt, bzw. angewendet werden kann. Genau hier kann auch schon negative Kritik geübt werden; nämlich dadurch, dass fast ausschließlich psychomotorische Lernziele durch diese Methode vermittelt werden können. So genannte Schlüsselqualifikationen, also überfachliche Qualifikationen, können mit ihr schlecht oder gar vermittelt werden, da es sich bei dieser Methode im Grunde um das Nachahmen von Tätigkeiten handelt, und Fähigkeiten des kognitiven und affektiven Bereichs den kompetenten Umgang mit diesen fachlichen Qualifikationen darstellt, also einer anderen Lehrmethode bedarf (Erziehung, Vorbildfunktion…).
1. Thema: Festlegung des Unterweisungsthemas zur Differenzierung von Rechnungsarten nach gesetzlichen Vorgaben.
2. Ausbildungssituation: Analyse des Auszubildenden hinsichtlich Alter, Vorbildung und aktuellem Ausbildungsstand.
3. Einordnung der Unterweisung: Begründung der Unterweisung basierend auf der Ausbildungsverordnung für Industriekaufleute.
4. Lernziele: Definition der angestrebten kognitiven, affektiven und psychomotorischen Kompetenzzuwächse.
5. Operationalisierung: Präzisierung der messbaren Kriterien zur Feststellung des Ausbildungserfolgs.
6. Vorwissen: Einschätzung der bereits vorhandenen Vorkenntnisse des Auszubildenden aus der Berufsfachschule.
7. Unterweisungsort: Anforderungen an die räumliche Gestaltung für eine störungsfreie Unterweisung.
8. Zeitplanung: Festlegung des Zeitrahmens von 20 Minuten für die 4-Stufen-Methode.
9. Ausbildungsmittel: Auflistung der benötigten Materialien wie Gesetzestexte und Beispielrechnungen.
10. Motivation: Strategien zur Förderung der Lernbereitschaft durch Praxisbezug.
11. 4-Stufen Methode der Ausbildung: Detaillierte Darstellung des didaktischen Ablaufs von der Vorbereitung bis zur Erfolgskontrolle.
12. Kurzübersicht: Tabellarische Zusammenfassung des zeitlichen und methodischen Unterweisungsplans.
13. Anlagen: Bereitstellung von Musterrechnungen als Anschauungsmaterial.
Unterweisungsentwurf, Industriekaufmann, Kleinbetragsrechnung, UStG, UStDV, 4-Stufen-Methode, Berufsausbildung, Rechnungsbestandteile, Buchhaltung, Fachkompetenz, Lernziele, Ausbildungsmittel, Erfolgskontrolle, Rechnungsprüfung, betriebliche Ausbildung.
Die Arbeit dient als Vorlage für eine betriebliche Unterweisung im Rahmen der Ausbilder-Eignungsprüfung und befasst sich mit der korrekten Unterscheidung von Rechnungsarten nach dem Umsatzsteuergesetz.
Zentrale Themen sind die gesetzlichen Anforderungen an Rechnungen, die Unterscheidung zwischen Kleinbetragsrechnungen und regulären Rechnungen sowie die methodische Vermittlung dieses Wissens an Auszubildende.
Der Auszubildende soll befähigt werden, Eingangsrechnungen eigenständig auf ihre gesetzeskonforme inhaltliche Richtigkeit zu prüfen.
Es wird die klassische 4-Stufen-Methode (Vorbereitung, Vormachen, Nachmachen, Erfolgskontrolle) angewandt.
Der Hauptteil gliedert sich in die didaktische Planung der Unterweisung, inklusive Lernzieldefinitionen, Zeitplanung und die methodische Aufarbeitung der 4-Stufen-Methode.
Die Arbeit ist durch Begriffe wie Unterweisungsentwurf, UStG, Industriekaufmann, 4-Stufen-Methode und Rechnungsprüfung charakterisiert.
Diese Grenze entscheidet darüber, welche Pflichtangaben eine Rechnung nach dem UStG enthalten muss, was für eine ordnungsgemäße Buchhaltung in der Beschaffungsabteilung essentiell ist.
Die Erfolgskontrolle erfolgt durch die praktische Bearbeitung einer neuen Aufgabe durch den Auszubildenden, bei der er die gelernten Kriterien auf ein Beispiel anwenden muss.
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