Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2020
18 Seiten, Note: 1,5
1. Ausgangssituation
1.1. Thema der Unterweisung
1.2. Ausbildungsberuf
1.3. Ausbildungsbetrieb
1.4. Adressatenanalyse
2. Planung
2.1. Dauer und Zeitpunkt der Unterweisung
2.2. Medien / Ausbildungsmittel
2.3. Lernort
3. Didaktische Analyse
3.1. Lernziele
3.2. Lernbereiche
3.3. Kompetenzen
3.4. Angewendete Prinzipien
3.5. Begründung des Unterweisungsstils
4. Methodische Analyse
4.1. Unterweisungsmethode
4.2. Methodenwahl
4.3. Rolle Ausbilder / Auszubildender
5. Ablauf der Unterweisung
6. Kontrolle und Fazit
7. Anhang
7.1. Checkliste zur Rechnungsprüfung
7.2. Rechnung zur Erarbeitung der Checkliste
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, ein didaktisches Konzept für eine praktische Unterweisung zur "sachlichen Rechnungskontrolle nach gesetzlichen Vorschriften" im Berufsbild Kaufmann/-frau für Büromanagement zu entwickeln, um dem Auszubildenden die notwendigen fachlichen und methodischen Kompetenzen für diese Aufgabe zu vermitteln.
1.1. Thema der Unterweisung
Die sachlich vollständige Rechnungskontrolle nach den gesetzlichen Vorschriften (AO: §3 Nr. 8.1 c).
Die vollständige sachliche und rechnerische Prüfung der Eingangsrechnungen auf ihre Richtigkeit dient dem Unternehmen zur Überwachung der Wareneingänge sowie der dazugehörigen Zahlungsausgänge.
Gemäß des Ausbildungsrahmenplanes §4 Abs.2 Nr. 2.5 ist das Fachgebiet der „kaufmännischen Steuerung“ den Auszubildenden im zweiten Lehrjahr zu vermitteln. Das Thema „Eingangsrechnungen prüfen“ wird erstmals theoretisch im Rahmen des Berufsschulunterrichts in dem Lernbereich „Steuerung und Kontrolle“ im Lernfeld 6 „Wertströme erfassen und beurteilen“ vermittelt.
In Hinsicht auf die Abschlussprüfungen ist das Thema „Eingangsrechnungen prüfen“ ebenso von Relevanz, da der Auszubildene in dem Prüfungsbereich „Kundenbeziehungsprozesse“ sein Fachwissen dazu anwendet. Dieser mussin der Lage sein, die Instrumente der kaufmännischen Steuerung fallbezogen einzusetzen.
Zudem ist esfür das Unternehmen enorm wichtig, dass durch die korrekte Prüfung und Weiterverarbeitung der Rechnungen die Zahlungsflüsse sowie die Liquidität immer gewährleistet sind.
1. Ausgangssituation: Es wird der Rahmen der Unterweisung definiert, inklusive des Themas, des Berufsfeldes, des Unternehmenskontextes und der spezifischen Voraussetzungen des Auszubildenden.
2. Planung: Dieses Kapitel erläutert die organisatorischen Rahmenbedingungen wie Zeit, Lernort und die für die Unterweisung benötigten Medien und Arbeitsmittel.
3. Didaktische Analyse: Hier erfolgt die Einordnung der Unterweisung in den Ausbildungsrahmenplan sowie die Definition der Lernziele und die Herleitung der zu fördernden Kompetenzen.
4. Methodische Analyse: Es wird begründet, warum das Lehrgespräch die geeignete Methode darstellt und welche Rollen Ausbilder und Auszubildender dabei einnehmen.
5. Ablauf der Unterweisung: Ein detaillierter Stufenplan strukturiert die Unterweisung in Einstieg, Erarbeitung, Zusammenfassung und Abschluss.
6. Kontrolle und Fazit: Dieser Teil beschreibt die Methoden der Lernerfolgskontrolle und die Möglichkeiten zur Selbstreflexion nach der durchgeführten Unterweisung.
7. Anhang: Enthält praktische Arbeitsmaterialien wie die Checkliste zur Rechnungsprüfung und ein Musterbeispiel für die Bearbeitung.
Rechnungskontrolle, Ausbildereignungsprüfung, Büromanagement, Lehrgespräch, Ausbildungsrahmenplan, Fachkompetenz, Methodik, Didaktik, kaufmännische Steuerung, Checkliste, Lernziele, Unterweisung, Geschäftsprozesse, Rechnungswesen, Auszubildende.
Die Arbeit erstellt ein strukturiertes Unterweisungskonzept für die praktische Ausbilder-Eignungsprüfung, bei dem ein Auszubildender lernt, Eingangsrechnungen sachlich und rechnerisch korrekt zu prüfen.
Die zentralen Felder sind die Vermittlung kaufmännischer Steuerungsprozesse, das Verständnis gesetzlicher Anforderungen an Rechnungsbelege und die Anwendung methodischer Standards in der betrieblichen Ausbildung.
Der Auszubildende soll nach der Unterweisung in der Lage sein, Eingangsrechnungen eigenständig auf die Einhaltung gesetzlicher Mindestangaben und auftragsrelevanter Daten hin zu prüfen und Fehler zu identifizieren.
Als Lehrmethode wird das Lehrgespräch gewählt, da es eine fragend-entwickelnde Vorgehensweise ermöglicht und den Auszubildenden aktiv in den Erarbeitungsprozess einbindet.
Der Hauptteil umfasst die didaktische und methodische Analyse des Themas, die detaillierte Planung der Arbeitsmittel sowie den konkreten zeitlichen Ablauf der Unterweisung.
Wichtige Begriffe sind insbesondere Rechnungskontrolle, Ausbildungsrahmenplan, Methodenkompetenz, kaufmännische Steuerung und Lehrgespräch.
Der kooperative Stil wurde gewählt, weil er im gesamten Betrieb gelebt wird und den Auszubildenden als vollwertiges Teammitglied integriert, was die Motivation und Eigenverantwortung fördert.
Der Erfolg wird durch das gemeinsame Abarbeiten einer Checkliste und die Beantwortung von Kontrollfragen direkt nach der Unterweisung sowie durch die spätere Durchsicht der erstellten Arbeitsblätter sichergestellt.
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