Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2008
17 Seiten, Note: 1,2
1 Ausgangssituation
1.1 Adressatenanalyse / Ausbildungsstand
1.2 Angaben zum Betrieb und Ausbildungsort
1.3 Wahl des Zeitpunktes und Dauer der Unterweisung
1.4 Arbeitsmittel
1.5 Vorkenntnisse
2 Didaktische Analyse
2.1 Didaktische Prinzipien
2.1.1 Didaktisches Prinzip der Praxisnähe
2.1.2 Didaktisches Prinzip der Fasslichkeit
2.1.3 Didaktisches Prinzip der Verknüpfung
2.1.4 Didaktisches Prinzip der Aktivität
2.1.5 Didaktisches Prinzip der Anschaulichkeit
2.1.6 Didaktisches Prinzip der Lernzielorientierung
2.2 Unterweisungsziele
2.3 Umsetzung von Schlüsselqualifikationen
2.3.1 Sozialkompetenz
2.3.2 Persönlichkeitskompetenz
2.3.3 Methodenkompetenz
2.4 Lernzielbereiche
2.4.1 Affektiver Lernzielbereich
2.4.2 Kognitiver Lernzielbereich
2.4.3 Psychomotorischer Lernzielbereich
3 Methodische Analyse
3.1 Methode der Unterweisung
3.2 Verwendete Medien
4 Durchführung der Unterweisung
4.1 Erste Stufe – Vorbereitung, Erklärung und Motivation
4.2 Zweite Stufe – Vormachen und Erklären
4.3 Dritte Stufe – Nachmachen und Erklären lassen
4.4 Vierte Stufe – Üben
5 Lernerfolgskontrolle
5.1 Kontrolle der vermittelten Kenntnisse
5.1.1 Schriftliche Kontrolle
5.1.2 Mündliche Kontrolle
5.2 Kontrolle der Handlungsfähigkeit
5.3 Ausbildungsnachweise
6 Nachbereitung
7 Anhang
7.1 Schriftliche Lernzielkontrolle
7.2 Auszug aus dem IBM T21-Handbuch
7.3 Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan
Das Hauptziel dieses Unterweisungsentwurfs ist die Vermittlung der fachpraktischen Kompetenz an einen Auszubildenden, einen Arbeitsspeicher-Riegel in einem Notebook unter strikter Einhaltung von ESD-Schutzbestimmungen eigenständig und sicher auszutauschen.
2.1 Didaktische Prinzipien
Lernen fällt umso leichter, wenn der zu lernende Stoff gut strukturiert ist und nach bestimmten didaktischen Prinzipien vermittelt wird. Diese laufen immer parallel bzw. in Wechselwirkung und nicht losgelöst in Stufen. Welche bei der Planung dieser Unterweisung besonders beachtet wurden, wird im folgenden Teil erklärt.
2.1.1 Didaktisches Prinzip der Praxisnähe
Anhand "aus dem Arbeitsalltag gegriffener" Aufgabenstellungen soll der Auszubildende erkennen, dass diese Tätigkeiten wichtiger Bestandteil für die spätere Ausübung seines Berufes ist.
2.1.2 Didaktisches Prinzip der Fasslichkeit
Die Unterweisung muss so gestaltet sein, dass sie dem Alter, Kenntnis-, und Entwicklungsstand, sowie der Intelligenz des Auszubildenden angepasst ist, um eine Unter- oder Überforderung zu vermeiden. Der Begriff des "Speichers", speziell des "Arbeitsspeichers", wurde in der vorhergegangenen Unterweisung bereits systematisch erarbeitet und, wo erforderlich, didaktisch vereinfacht, ohne die Wissenschaftlichkeit zu verlieren.
2.1.3 Didaktisches Prinzip der Verknüpfung
"Vom Bekannten zum Neuen, vom Nahen zum Entfernten, vom Einfachen zum Komplizierten, vom Leichten zum Schweren, vom Konkreten zum Abstrakten…" (Comenius, um 1650)
Diese Unterweisung steht im Zusammenhang mit einer vorangegangenen und einer nachfolgenden Unterweisung; sind alle Unterweisungen abgeschlossen, soll Martin in der Lage sein, Notebooks und PC-Systeme mit Festplatten- und Arbeitsspeicher auszurüsten.
1 Ausgangssituation: Beschreibung der Adressaten, des betrieblichen Umfelds, der Rahmenbedingungen für die Unterweisung sowie der Vorkenntnisse des Auszubildenden.
2 Didaktische Analyse: Darlegung der didaktischen Prinzipien, der Lernziele und der Förderung von Schlüsselqualifikationen innerhalb der Unterweisung.
3 Methodische Analyse: Auswahl der 4-Stufen-Methode als Lehrmethode und Vorstellung der verwendeten Ausbildungsmittel und Medien.
4 Durchführung der Unterweisung: Detaillierte Darstellung des Ablaufs in vier Stufen, von der Vorbereitung bis hin zum eigenständigen Üben.
5 Lernerfolgskontrolle: Konzepte zur Überprüfung der vermittelten Kenntnisse und der praktischen Handlungsfähigkeit des Auszubildenden.
6 Nachbereitung: Analyse der Lernergebnisse und Festlegung von Konsequenzen für den Ausbilder basierend auf dem Erfolg der Ausbildungseinheit.
7 Anhang: Bereitstellung ergänzender Materialien wie der Lernzielkontrolle sowie Auszüge aus dem Handbuch und dem Ausbildungsrahmenplan.
Unterweisungsentwurf, AEVO, 4-Stufen-Methode, Fachinformatiker, Systemintegration, Arbeitsspeicher, Notebook, ESD-Schutz, Lernziel, Didaktik, Ausbildung, Handlungsfähigkeit, Schlüsselqualifikationen, Lernerfolgskontrolle, Elektrostatische Entladung.
Es handelt sich um einen detaillierten Plan für eine praktische Unterweisung eines Auszubildenden zum Fachinformatiker im Bereich Systemintegration zum Thema Arbeitsspeicherwechsel bei Notebooks.
Neben der handwerklichen Tätigkeit stehen der Arbeitsschutz (insbesondere ESD-Schutz), die systematische Fehlersuche und das fachgerechte Arbeiten an sensibler Hardware im Fokus.
Der Auszubildende soll nach der Unterweisung in der Lage sein, unter Beachtung aller Sicherheitsvorschriften eigenständig Arbeitsspeicher-Riegel in einem Notebook auszutauschen.
Es wird die klassische 4-Stufen-Methode verwendet, die sich besonders für das systematische Einüben von technischen Handlungsabläufen eignet.
Der Hauptteil gliedert sich in die didaktische und methodische Vorbereitung, die konkrete Durchführung der vier Lernstufen sowie die anschließende Lernerfolgskontrolle.
Die zentralen Begriffe sind: 4-Stufen-Methode, ESD-Schutz, Fachinformatiker-Ausbildung, Arbeitsspeicher, Lernerfolgskontrolle und didaktische Planung.
Das ESD-Armband dient dem Schutz vor elektrostatischer Entladung, die empfindliche elektronische Bauteile wie den Arbeitsspeicher bereits bei kleinsten Spannungsspitzen zerstören könnte.
Die Kontrolle erfolgt durch aktive Beobachtung bei einem Arbeitsauftrag oder indirekt durch unbemerkte Überprüfung, um den Lernerfolg in der Praxis sicherzustellen.
Die Verknüpfung dient dazu, neues Wissen auf bereits Bekanntem aufzubauen und den Lerninhalt in einen Gesamtzusammenhang der Ausbildungseinheit (z.B. Vorbereitung auf Festplattentausch) zu setzen.
Dies begründet der Entwurf mit der hohen Aufnahmefähigkeit des Auszubildenden direkt nach Arbeitsbeginn, bevor das tägliche operative Tagesgeschäft und Störfaktoren zunehmen.
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