Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2008
11 Seiten, Note: 1,2
AdA Handwerk / Produktion / Gewerbe - Sonstige Berufe / Themen
1. Ausgangssituation
1.1. Zahl der Auszubildenden
1.2. Ausbildungsberuf
1.3. Alter/ Geschlecht
1.4. Schulische Vorbildung
1.5. Ausbildungsstand
1.6. Vorkenntnisse
1.7. Interesse
1.8. Verhalten
1.9. Arbeitsqualität
1.10. Soziale Rahmenbedingungen
2. Lernziele
3. Ausbildungsmittel
4. Pädagogische Grundgedanken
4.1. Grundgedanken der Aktivität der Auszubildenden
4.2. Grundgedanke der Anschauung
4.3. Grundgedanke der Praxisnähe
4.4. Grundgedanke der Jugendangemessenheit
4.5. Grundgedanke der sachlichen Richtigkeit
4.6. Prinzip der Erfolgssicherung
5. Schlüsselqualifikationen
5.1. Personelle Fähigkeiten
5.2. Soziale Fähigkeiten
5.3. Kognitive Fähigkeiten
6. Unterweisungsmethode
6.1. Stufe 1 Vorbereiten und Motivieren
6.2. Stufe 2 Vormachen und Erklären
6.2.1. Lernschritt1
6.2.2. Lernschritt 2
6.2.3. Lernschritt 3
6.3. Stufe 3 Nachmachen und Erklären lassen
6.4. Stufe 4 Üben und Erfolgskontrolle
7. Abschließende Lernerfolgskontrolle
8. Anhang
Ziel dieser Unterweisung ist es, die Auszubildende zur Chemielaborantin dazu zu befähigen, eine qualitative Chloridanalyse selbstständig, sicher und fachgerecht durchzuführen. Die Arbeit vermittelt methodische Kompetenzen im Laboralltag und stellt sicher, dass die Auszubildende die chemischen Reaktionsvorgänge sowie die entsprechenden Sicherheits- und Umweltschutzbestimmungen verinnerlicht.
4.2 Grundgedanke der Anschauung
Vorgänge, die gesehen werden und Gegenstände, die berührt werden, prägen sich besser ein. Durch das Berühren und Vorführen wird der Auszubildenden der Einstieg in die Unterweisung erleichtert.
Der Mensch prägt sich ein: - durchs Hören 20 %
- durchs Sehen 30 %
- durch Sehen und Hören 50 %
- darüber reden 70 %
- durch eigenes ausführen 90 %
Deshalb ist es sinnvoll die Chloridanalyse selbst durchzuführen.
1. Ausgangssituation: Es werden die persönlichen und sozialen Rahmenbedingungen der Auszubildenden dargestellt, um den Ausbildungsstand und die Vorkenntnisse für die Unterweisung zu bewerten.
2. Lernziele: Die Ziele werden in kognitive, psychomotorische und affektive Bereiche unterteilt, um den Lernerfolg messbar zu machen.
3. Ausbildungsmittel: Eine Übersicht aller benötigten Materialien und deren jeweilige Verwendung im Kontext der Sicherheits- und Analysevorgaben.
4. Pädagogische Grundgedanken: Hier werden die didaktischen Prinzipien dargelegt, wie Aktivität, Anschauung und Praxisnähe, die den Unterweisungsstil begründen.
5. Schlüsselqualifikationen: Analyse der Fähigkeiten, die über das reine Fachwissen hinausgehen, wie personale, soziale und kognitive Kompetenzen.
6. Unterweisungsmethode: Beschreibung des Ablaufs nach der 4-Stufen-Methode, inklusive der spezifischen Lernschritte für die Chloridanalyse.
7. Abschließende Lernerfolgskontrolle: Methoden zur Überprüfung der Lerninhalte durch gezielte Kontrollfragen und praktische Übungseinheiten.
8. Anhang: Detaillierte Auflistung der einzelnen Arbeitsschritte der Analyse.
Qualitativer Chloridnachweis, Chemielaborant, Unterweisung, 4-Stufen-Methode, Fällungsreaktion, Silbernitrat, Laborarbeit, Arbeitssicherheit, Labortechnik, Umweltschutz, Probenanalyse, Fachausbildung
Die Unterweisung beschreibt die Anleitung einer Auszubildenden zur Chemielaborantin bei der Durchführung einer qualitativen Chloridanalyse unter Einhaltung laborüblicher Sicherheits- und Arbeitsstandards.
Die Themen umfassen die Vorbereitung des Arbeitsplatzes, das korrekte Dosieren von Chemikalien, den Nachweis von Chloridionen mittels Silbernitrat sowie die umweltgerechte Entsorgung von Abfällen.
Das Hauptziel ist die Befähigung der Auszubildenden, den qualitativen Chloridnachweis am Ende der Unterweisung selbstständig und korrekt durchzuführen.
Es wird die klassische 4-Stufen-Methode angewandt, welche das Vorbereiten, Vormachen, Nachmachen und das eigenständige Üben beinhaltet.
Der Hauptteil gliedert sich in die pädagogische Begründung der Unterweisung, die Beschreibung der Lernziele sowie die detaillierte Darstellung der Lernschritte der Analyse.
Charakterisierende Begriffe sind unter anderem Qualitativer Chloridnachweis, 4-Stufen-Methode, Labortechnik und Arbeitssicherheit.
Das Ansäuern mit verdünnter Salpetersäure ist notwendig, um ein saures Milieu zu schaffen, in dem der Chloridnachweis mittels Silbernitrat präzise und fehlerfrei gelingt.
Die Arbeit betont die umweltgerechte Entsorgung aller verwendeten Chemikalien in einem separaten, verschließbaren Gefäß, um Umweltbelastungen zu vermeiden.
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